Unser tägliches Tun transparent und dialogisch darstellen

Social Media haben auch bei dm an Bedeutung gewonnen. Mit Sonderaktionen, wie die Verlosung von Baumwolltaschen an die dm-Facebook-Fans richten Sie sich gezielt an Ihre Zielgruppe. Welche Kanäle nutzen Sie darüber hinaus und wie binden Sie Ihre Fans und Follower ein?
Neben Facebook nutzen wir auch YouTube und Twitter, um mit unseren Kunden in den Austausch zu gehen. Dabei hilft jede dieser Plattformen auf Ihre Art, unser tägliches Tun transparent und dialogisch für unsere Kunden darzustellen. Facebook dient vor allem dem Austausch mit unseren Kunden und der Information, während sich YouTube und Twitter eher mit einem Blick hinter die Kulissen beschäftigen und den Kunden ganz neue Einblicke in unsere Prozesse und die unserer Partner geben. Neben den digitalen Medien nutzen wir natürlich auch die klassischen Kanäle im Print, unser Kundenmagazin alverde und seit 1. Januar auch ganz neu die alverde digital als kostenlose iPad App. Wichtig ist uns dabei immer und im jeden Medium, dass nicht wir unsere Kunden einbinden, sondern diese sich mit uns verbinden wollen. Darin besteht jeden Tag aufs Neue unsere Herausforderung. 

Gelingt der Dialog mit Ihren Kunden im Social Web leichter als über klassische Medien?
Dialog ist immer Dialog, egal in welchem Medium oder auch persönlich. Wichtig ist dabei, dass man sich auf Augenhöhe unterhält, ehrlich und transparent ist. Wer das beherzigt, wird auch im Social Web erfolgreich sein. 

Erreichen Sie über Social-Media-Kanäle auch Nachwuchs- und Fachkräfte oder holen Sie die über die klassischen Kanäle ab?
Beides. Natürlich versuchen wir über Facebook vornehmlich junge Menschen für die Marke dm und das Unternehmen zu begeistern. Dafür ist Facebook sehr gut geeignet. Am Ende muss dann natürlich das Unternehmen als solches attraktiv für jungen Menschen sein. 

Nutzt dm Social Media auch für die Interne Kommunikation?
Bisher noch nicht. Wir sehen natürlich die Lösungsversuche anderee Unternehmen, die teilweise eine sehr hohe Anzahl von E-Mails auf diesem Weg bewältigen. Ob dies hilft, wird die Zukunft zeigen. Wir arbeiten aktuell mit einem sehr umfassenden Intranet um unserer Kollegen in den Märkten in ganz Deutschland so gut es nur möglich ist zu informieren, das klappt bisher sehr gut.  

Weitere Interviews und Fachbeiträge zum Thema Social Media finden Sie im scm-Newsletter (1/2013), der in Kürze erscheint.

Bertsch_200x126

Mario Bertsch ist Teamverantwortlicher Digitale Medien bei dm-drogerie markt + Co. KG.

 

"E 2.0 Watch" – Kurzauswertung der Studie veröffentlicht

Kuhn, Kammann und Kuhn hat gemeinsam mit der scm von August 2012 bis Januar 2013 die Studie „E 2.0 Watch“ durchgeführt. Ab sofort steht eine kostenlose Kurzauswertung der Ergebnisse zum Download zur Verfügung.

Ziel der Studie war es, die Online-Kommunikation zu den wichtigsten Social-Software-Plattformen zu analysieren. Der Schwerpunkt lag dabei auf der aktuellen Marktsituation vor dem Hintergrund des Share of Voice der Kommunikation über die Anbieter sowie der Wahrnehmung der Social-Software-Plattformen aus Sicht von Nutzern und Online-Medien.

Erste Ergebnisse der Studie zeigen, dass SharePoint in der untersuchten Kommunikation zwar quantitativ dominiert, jedoch im Zusammenhang mit den Themen Enterprise 2.0 und Social Software von den Wettbewerbern stark bedrängt wird. Yammer hat in diesem Bereich die führende Position eingenommen. Weitere Ergebnisse finden Sie in der Kurzauswertung.

Die Gesamtauswertung erscheint im März als Printausgabe für 39,95 Euro und kann ab sofort bei unter info@scmonline.de vorbestellt werden.

Click here to download:
Kurzauswertung_E20Watch.pdf (198 KB)
(download)