Global oder Lokal?
Wer sich heute mit Wirtschaft, Politik und Medien beschäftigt, wird schier überrollt vom „Gespenst“ der Internationalisierung. Die Realisierung des europäischen Binnenmarktes, die fortschreitende Integration der Weltmärkte und die Medienrevolution haben die jeweiligen Rahmenbedingungen nachhaltig verändert. Wurden bisher oft nur die großen Firmen und Konzerne mit Internationalisierung in Verbindung gebracht, so hat das Phänomen inzwischen auch die kleinen und mittleren Unternehmen erreicht.
Zwei idealtypische Strategien: Internationale PR und Globale PR
Internationale PR: International agierende Unternehmen haben für jedes Land, in dem sie tätig sind, ein landesspezifisches PR-Programm.
+ Starke lokale Identität
- Hoher Ressourceneinsatz
- Schwierigkeiten bei der Entwicklung eines weltweit konsistenten Images
Globale PR: Zielt darauf ab, eine aus Sicht des Unternehmens möglichst standardisierte globale Kommunikation für alle Länder gemeinsam zu realisieren
+ Geringerer Kosteneinsatz durch standardisierte Maßnahmen
- Vernachlässigung kultureller Besonderheiten
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Auszug aus dem Newsletterbeitrag von Dr. Gerhard Vilsmeier, der im IK im Fokus 2/2011 erschienen ist.