scmonline's posterous http://scmonline.posterous.com Most recent posts at scmonline's posterous posterous.com Tue, 08 Jan 2013 02:17:00 -0800 Was Glückskekse mit einer Intranet-Einführung zu tun haben http://scmonline.posterous.com/was-gluckskekse-mit-einer-intranet-einfuhrung http://scmonline.posterous.com/was-gluckskekse-mit-einer-intranet-einfuhrung

Was macht ein zeitgemäßes und schönes Intranet aus? Mit welchen innovativen Features brilliert man 2012? Im September wurde zum zweiten Mal der IntraNET-Award für das schönste Intranet vergeben. Wir sprachen mit dem Zweitplatzierten, der ANWR GROUP, über dessen Einführungsstrategie.

Zunächst lüften wir kurz das Geheimnis. Was haben Glückskekse mit Ihrer Intraneteinführung zu tun?
Wir sind der Überzeugung, dass eine Intraneteinführung inszeniert werden muss. Wir wollten die Kolleginnen und Kollegen abholen, sie auf den Weg bis zum eigentlichen Start mitnehmen, sie neugierig machen. Die Glückskekse empfanden wir als lustige und schlüssige Idee ohne Erklärungsbedarf. Die Glückskekse wurden an allen Standorten der ANWR GROUP verteilt, im Casino, am Empfang, in Besprechungsräumen etc. Statt eines weisen Spruchs fanden die Mitarbeiter in jedem Glückskeks einen Link zu einem Bereich des Intranets. Ein kleiner Ausschnitt wurde ähnlich einem Scheinwerferlicht beleuchtet. Los ging der Run auf die Glückskekse, denn wer möglichst viele verschiedene Links hatte, konnte die meisten Intranet-Seiten erspähen. Natürlich waren auch Nieten dabei, um den Spieltrieb zu fördern.

Die meisten entscheiden sich bei einer Intraneteinführung gegen eine „Big-Bang-Strategie“ und empfehlen stattdessen die Einführung in Phasen: also zunächst nur „klein“ beginnen. Dabei bezieht sich klein nicht auf die Anzahl der Benutzer, sondern meint, das Intranet besser nur mit einem begrenzten Nutzungsumfang vorzustellen. Für welche Strategie haben Sie sich entschieden?
Wir haben uns für einen „kleinen Big-Bang“ entschieden. Big-Bang, weil sich am Start der Sieger zeigt, „klein“ – weil wir auf ein lernendes, sich ständig weiterentwickelndes System setzen. Natürlich wird es weitere Ausbaustufen geben. Wir sind bereits in der Konzeptionsphase für Release 2.
Wir haben aber viele Funktionen in Release 1.0 abgedeckt. Zum Beispiel hatten wir zum Start bereits eine Mitarbeiterdatenbank und eine Kommunikationsplattform. Durch diese Tools ist es so einfach wie bei Facebook, Kontakte zu Kollegen zu finden und zu pflegen, sich über berufliche wie private Interessen und Ideen auszutauschen, nur viel nützlicher. Zu den Basics gehört natürlich, dass Dokumente nicht mehr lange gesucht werden müssen, sondern klar strukturiert und immer aktuell abgelegt sind. Dank der News ist man über alles top informiert. Und vor dem Heimweg weiß jeder wie er am besten staufrei nach Hause kommt oder was morgen im Casino auf dem Speiseplan steht. Wir hatten immer das Ziel im Fokus – unser Intranet sollte effizient, smart, persönlich und wirklich nützlich sein.

Das Intranet ist ein unternehmensweites Projekt, das alle Abteilungen betrifft, nicht nur die IT. Welche Abteilungen waren bei Ihnen in der Projektphase mit eingebunden?
Wir haben so viele Abteilungen bzw. Kollegen aus verschiedenen Tochtergesellschaften und Standorten wie möglich eingebunden, aber auch darauf geachtet, dass die Projektgruppe nicht zu groß wird und damit ihre Diskussions- und Entscheidungsfähigkeit gelitten hätte. Es ist in meinen Augen sehr wichtig, im Vorfeld mit möglichst vielen Personen zu sprechen. Wir haben auch genau aus diesem Grund vor Projektstart eine Online-Umfrage gemacht, um herauszufinden, welche Informationen in unserem Intranet zu finden sein sollen. In der eigentlichen Projektphase ist dann eine sehr enge Abstimmung im Projektteam und mit der IT von Vorteil.

Wie haben Sie Ihren Vorstandsvorsitzenden Günter Althaus in den Launch eingebunden?
 Zunächst hatten wir das Glück, dass er der Projektgruppe sehr großzügig freie Hand gelassen hat. Er wurde regelmäßig über den Stand der Entwicklungen informiert. Zum Kick-off hat er mit einer Videobotschaft – einer persönlichen Ansprache an die Mitarbeiter – den Launch gestartet. Er begrü.te alle Mitarbeiter mit den Worten: „…MY ANWR steht ab jetzt für Sie bereit… Auf was es jetzt ankommt ist, dass wir das Haus mit Leben füllen“, und bedankt sich beim Projektteam für die geleistete Arbeit. Symbolisch zerschneidet er ein rotes Band zur offiziellen Eröffnung von MY ANWR. (…)

Das gesamte Interview sowie weitere Beiträge zum Thema Social Media in der Internen Kommunikation und dem Schwerpunkt Employer Branding finden Sie im Newsletter "IK im Fokus" (1/2013).

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Nadine Pachali ist gelernte Werbekauffrau, Medienproduktionerin und staatlich geprüfte Kommunikationswirtin. Nach mehrjähriger Tätigkeit in einer PR- und Werbeagentur war sie im Marketing eines internationalen Pharmakonzerns tätig. Heute ist sie verantwortlich für den Bereich digitale Kommunikation bei der ANWR GROUP, dazu zählt u.a. ihre Tätigkeit als Intranetverantwortliche.

 

 

 

 

 

 

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Wed, 28 Sep 2011 07:00:30 -0700 Interne Kommunikation – Social Media ist bereits präsent http://scmonline.posterous.com/interne-kommunikation-social-media-ist-bereit http://scmonline.posterous.com/interne-kommunikation-social-media-ist-bereit

Intranet, Social Media, Interne Kommunikation? Social Media Netzwerke im Internet sind inzwischen zu einem Massenphänomen unserer Zeit geworden und werden auch in Zukunft das Marketing und die PR nachhaltig verändern. Egal, ob Großkonzerne oder selbstständige Einzelkämpfer, die Anwendungen sind für Unternehmen jeglicher Größe interessant. Mit der richtigen Social Media-Strategie sind auch kleine Unternehmen und Gründer im Social Web erfolgreich.

Gilt das auch für die Interne Kommunikation? "Wir müssen uns damit auseinandersetzen, weil unsere Mitarbeiter Social Media nutzen", so Christof Hafkemeyer, Head of Technology und Media Development beim Telekommunikationskonzern Telekom. Müssen wir das wirklich? ManagementRadio sprach zum Thema Social Media in der Internen Kommunikation mit dem Experten Lutz Hirsch von Hirschtec. Hören Sie hier das Interview auf ManagementRadio.

Lutz Hirsch spricht als Referent auf der K2-Tagung Interne Kommunikation am 24. November.

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Lutz Hirsch ist Executive Partner bei Hirschtec und seit 1996 in der IT- und Internetbranche aktiv. Nach Stationen bei d.d. synergy (Bereichsleiter Intranet/Groupware) und der IBM Global Services (Principal Consultant) gründete er 2003 die Firma Hirschtec Infoarchitects. 2009 wurde ihm ein Lehrauftrag der FH Brandenburg im Fachbereich Wirtschaftsinformatik zum Thema „Web 2.0 in der Unternehmens-praxis“ erteilt. Lutz Hirsch ist Mitglied des Information Architecture Institute. Außerdem sitzt er seit Oktober 2010 im Aufsichtsrat der HanseSafe AG.

 

 

 

 

 

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Tue, 16 Aug 2011 03:31:00 -0700 „Intranet bei real“ - Einfachheit als Erfolgsrezept http://scmonline.posterous.com/intranet-bei-real-einfachheit-als-erfolgsreze http://scmonline.posterous.com/intranet-bei-real-einfachheit-als-erfolgsreze

Interview mit Claudia Schrank 

Die real,- Warenhaus GmbH hat vor etwas mehr als einem Jahr ein neues Intranet online gestellt. Was waren die Kerngedanken bei der Konzeption dieser neuen Plattform? Welchen Anspruch stellten Management und Mitarbeiter an dieses Tool?
Die Struktur des alten Intranets von real,- Deutschland war über die Jahre unkontrolliert gewachsen und deshalb sehr unübersichtlich. Ein Ziel des Relaunchs war deshalb die Neustrukturierung der Inhalte. Die Informationen sollten intuitiv auffindbar und miteinander vernetzt werden. Außerdem wollten wir dem Umstand gerecht werden, dass wir keine personalisierten, sondern nur funktionale E-Mail-Accounts in unseren Märkten haben. Das hieß zum Beispiel, dass bis zu sechs Food-Mitarbeiter ihre Informationen über eine E-Mail-Adresse erhielten. Das war sehr unübersichtlich und Informationen gingen leicht verloren. Unser Ansatz war deshalb, Informationen teamspezifisch in die Märkte fließen zu lassen. Die Idee der Teamboxen war geboren. Seit dem Relaunch hat jedes Team im Markt im Intranet eine eigene Teambox. Dort finden z. B. die Mitarbeiter aus der Obst- und Gemüse-Abteilung die Infos, die sie für ihre tägliche Arbeit benötigen. (...)

Oftmals ist es nicht ganz leicht, neue Konzepte und Instrumente zu etablieren. Viele Mitarbeiter haben Ängste Altbekanntes aufzugeben, eventuell nicht über ausreichend technisches Know-How zu verfügen. Wie haben Sie für Ihr Projekt geworben und wie lief der Relaunch von statten?
Das neue Intranet haben wir uns nicht im „stillen Kämmerlein“ ausgedacht und dann ausgerollt. Wir haben von Anfang an Mitarbeiter aus allen Zielgruppen, insbesondere Marktmitarbeiter, in den Entwicklungsprozess eingebunden. Wir haben sie gefragt, was sie wollen und was sie brauchen. Von Vorteil war auch, dass ein Großteil meines Teams eine Zeitlang im Markt gearbeitet hat. Deshalb konnten wir realistisch einschätzen, was umsetzbar ist und was nicht. Unser Credo in der Internen Kommunikation ist immer: So einfach, wie möglich. Wir sind der Meinung, dass insbesondere im Online-Bereich Einfachheit das Erfolgsrezept ist, egal ob Sie Universitätsprofessoren oder ungelernte Fachkräfte als Zielgruppe haben. Diesem Ansatz sind wir auch bei der Entwicklung des Intranets gefolgt. (...)

> Auszug aus "Social Media in der Unternehmenskommunikation"

Frau Schrank spricht auch auf der K2-Tagung "Interne Kommunikation" am 24. November 2011.

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Claudia Schrank leitet seit zwei Jahren die Interne Kommunikation der real,- SB-Warenhaus GmbH. Die gelernte Verlagskauffrau stieg nach ihrem BWL- Studium als Trainee bei real,- ein. 2007 wechselte sie vom Vertrieb in die Interne Kommunikation, deren Leitung sie letztendlich übernahm. Durch ihre Zeit im Vertrieb kennt sie die Informationsbedürfnisse ihrer Zielgruppe genau.

 

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