scmonline's posterous http://scmonline.posterous.com Most recent posts at scmonline's posterous posterous.com Fri, 26 Aug 2011 03:53:00 -0700 Auf den "Kampagnenfall" vorbereitet sein http://scmonline.posterous.com/67065496 http://scmonline.posterous.com/67065496

Strategisches Risikomanagement

Anzahl und Aktivitätsgrad von NGOs nehmen seit Jahren sowohl in Deutschland als auch weltweit zu. Bekannte Unternehmen und Marken sind besonders gefährdet, Zielscheibe orchestrierter Kampagnen zu werden. Schützen kann man sich nur, wenn man erste Signale für mögliche Aktivitäten sowohl bei den NGOs als auch in Internet und Medien rechtzeitig erkennt und sich auf realistische Szenarien vorbereitet. Je nachdem, in wie vielen Märkten ein Unternehmen aktiv ist, ist dies nicht nur auf nationaler Ebene, sondern in globalem Maßstab notwendig.

Um dieser Herausforderung im Issue Management und in der Krisenkommunikationsberatung zu begegnen, hat Burson-Marsteller gemeinsam mit einem auf NGO-Beobachtung spezialisierten Partner den „Brand Vulnerability Index“ (BVI), entwickelt, ein neues Instrument für das Risikomanagement. Zusammen mit einem regelmäßigen Medien- und Social Media Monitoring sind Unternehmen damit gut gerüstet,  frühzeitig NGO-Aktivitäten zu erkennen und sich vorzubereiten. (...)

Die einzelnen Schritte der Risikoanalyse
NGOs betrachten Marken durch eine bestimmte „Kampagnenbrille“ mit klarem Blick auf Schwächen und geeignete Angriffspunkte. Den Standpunkt zu wechseln und auf das eigene Unternehmen oder die eigene Marke aus NGO-Sicht zu schauen, gibt bereits erste Hinweise auf kritische Themenbereiche. 

Bild
Wie NGOs Marken betrachten und einschätzen (Quelle: SIG-Watch/ Burson-Marsteller)

Betrachtet man parallel zu dieser Markeneinschätzung den aktuellen Aktivitätsgrad von NGOs in Verbindung mit relevanten Issues und gleicht dies mit den im Unternehmen bereits ergriffenen Risikomanagement-Maßnahmen ab, lässt sich daraus mittels einzelner Kennzahlen der BVI errechnen.

Formel

Der BVI bietet damit eine empirisch fundierte Basis für ein strategisches Risikomanagement, sowohl für einzelne Märkte als auch aus globaler Perspektive. Aus interner Sicht kann der Index als KPI für die Kommunikation dienen und macht die Wertschöpfung der Krisenprävention im Hinblick auf NGOs messbar. Tritt ein regelmäßiges Monitoring in klassischen und sozialen Medien hinzu, sind Unternehmen und Marken gut aufgestellt, um mögliche Kampagnen gedanklich vorwegzunehmen, Reaktionen zu durchdenken und damit im Kampagnenfall schnell und effektiv zu reagieren.

Lesen Sie den ungekürzten Text hier

Burson-Marsteller ist Partner der K2-Tagung Krisenkommunikation am 13. Oktober 2011 in Düsseldorf. André Wigger, Managing Director von Burson-Marsteller, wird einen Vortrag zum Thema „Krisenmanagement in der vernetzten Gesellschaft“ halten.

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Autorin: Tarja Müller ist seit August 2009 Manager bei Burson- Marsteller in Frankfurt. Bereits seit über acht Jahren betreut sie auf Agenturseite Kunden in der Unternehmens- und Markenkommunikation. Besondere Branchenexpertise hat sie in den Bereichen Food, FMCG und Agrar sowie Arbeitgeberthemen. Vor ihrer Tätigkeit für Burson- Marsteller war Tarja Müller bei Fleishman-Hillard und einer mittelständischen PR-Agentur in Frankfurt tätig. Ihre berufliche Laufbahn startete sie bei der komm.passion group in Kronberg/ Frankfurt.

 

 

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Mon, 15 Aug 2011 04:17:00 -0700 MISEREOR setzt auf Dialog, Bindung und virale Verbreitung http://scmonline.posterous.com/65705151 http://scmonline.posterous.com/65705151

3 Fragen an Marianne Pötter-Jantzen

Welche Tools schätzen Sie als besonders wirkungsvoll für den Einsatz bei NGOs ein?
Für MISEROR spielt im Moment Facebook eine zentrale Rolle. Zum Beispiel haben wir während unserer diesjährigen Fastenaktion viel zum Aktions-Thema „Leben im Slum“ gepostet und gute Resonanz bekommen. Dabei haben sich inhaltliche Posts mit aktionsbezogenen abgewechselt. Wir versuchen so wichtige Aspekte von Social Media zu berücksichtigen: Dialog, Bin- dung und virale Verbreitung. Alle drei sind für eine NGO, die wie MISEREOR von der Mobilisierung und Loyalität ihrer Unterstützer lebt, sehr wichtig. Aber Facebook steht nicht isoliert, wir legen viel Wert auf eine gute Vernetzung und gegenseitige Ergänzung der unterschiedlichen Social Media Präsenzen und unserer Website.

Unterscheidet sich die Kommunikation einer NGO im Web von der von Unternehmen?
Inhaltlich haben wir NGOs den Usern sozialer Netzwerke oft mehr zu bieten als manches Unternehmen. Das müssen wir aber auch, denn User stellen an NGOs sicher höhere Ansprüche in Sachen Glaubwürdigkeit und Authentizität. Allerdings bleibt bei NGOs manchmal die Leichtigkeit des Mediums auf der Strecke. Da können wir von vielen Unternehmen lernen. Denn unterhaltsame und spielerische Elemente spielen im Web einfach eine große Rolle.

Welchen Stellenwert haben die Mitarbeiterblogs für die öffentliche Wahrnehmung Ihrer Organisation und der Arbeit, die Sie weltweit leisten?
Sie haben einen hohen Stellenwert, denn sie ermöglichen einen differenzierten und persönlichen Blick auf unsere Projektarbeit. Hier berichten unsere Mitarbeiter, Partner und Freiwilligen konkret und ungefiltert. Sie beschreiben ihre Begegnungen, Erlebnisse und Gefühle. Der Blog bietet die Möglichkeit den vielen persönlichen Geschichten hinter den Entwicklungsprojekten Raum zu geben. Für MISEREOR ist das ein wichtiger Weg unsere weltweite Hilfe zur Selbsthile darzustellen.

MISEREOR sammelt Spenden für die Hungersnot in Ostafrika. Spenden Sie hier.

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Marianne Pötter-Jantzen ist Mitarbeiterin der online-Redaktion von MISEREOR.

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