scmonline's posterous http://scmonline.posterous.com Most recent posts at scmonline's posterous posterous.com Tue, 06 Mar 2012 02:53:00 -0800 Social Media beim DRK: transparent, relevant und interessant http://scmonline.posterous.com/social-media-beim-drk-transparent-relevant-un-24942 http://scmonline.posterous.com/social-media-beim-drk-transparent-relevant-un-24942

Welche Social Media-Kanäle nutzt das DRK und welche Themen werden dort kommuniziert?
Wir als DRK-Bundesverband sind seit März 2009 auf Youtube, seit September 2009 auf Facebook und seit Mai 2010 auf Twitter präsent. In erster Linie verstehen wir alle drei Kanäle als Kommunikationsplattform, um alldiejenigen, die Interesse an unserer weltweiten humanitären Arbeit haben, zu erreichen – und das möglichst transparent, relevant und interessant. Dabei ist es uns wichtig, mit unseren Fans, Followern und Abonnenten in den Dialog zu treten und so letztlich Begeisterung und Lust zur Unterstützung des DRK zu wecken. Wir berichten schwerpunktmäßig über aktuelle Themen wie z.B. Katastrophenhilfeseinsätze, aber auch über unsere langfristige Auslandshilfe. Laufende DRK-Kampagnen werden natürlich auch im Social Web bespielt. So haben wir im vergangenen Jahr zum Beispiel zum "Großen Stricken" mit unserem Unternehmenspartner innocent aufgerufen und derzeit bewerben wir unsere Online-Straßenmusikerkampagne auch über Facebook und Twitter. 

Wer bloggt bei Ihnen und welchen Stellenwert hat Ihr Blog für die öffentliche Wahrnehmung Ihrer Organisation/ der Arbeit, die sie weltweit leisten? 
Unmittelbar nach dem Haiti-Erdbeben haben wir im Januar 2010 unseren Blog ins Leben gerufen, um der breiten Öffentlichkeit und vor allem unseren Spendern unmittelbare Einblicke in unsere Hilfsprojekte zu geben. Es sind stets unsere Auslandsdelegierten in den Projekten, die ihre persönlichen Beiträge schreiben. Sie berichten über Ihre Arbeit, Ihren Alltag und die Herausforderungen vor Ort. Für uns zählt hier der Transparenzgedanke. Wir möchten unsere Spender in unsere Arbeit mit hineinnehmen und veranschaulichen, was vor Ort in den Projekten mit ihren Spenden bewirkt wird.

Mitarbeiter und Unterstützer sind oftmals die besten Botschafter. Gibt es beim DRK Guidelines, die ihnen Hilfestellung für den Dialog im Social Web geben? 
Das Deutsche Rote Kreuz ist ein großer föderal gegliederter Verband. Wir haben viele Kreis- und Landesverbände und viele Ehrenamtliche, die im Social Web aktiv sind. Tendenz steigend. Sie alle sind wichtige Multiplikatoren und prägen die Wahrnehmung des DRK in der Öffentlichkeit maßgeblich. Deshalb haben wir einen Leitfaden zum Umgang mit den sozialen Medien entwickelt. Dieser ist in der letzten Abstimmungsphase. Er soll Hilfestellung geben, wie man im Web 2.0 agiert und seine eigene Person in Verbindung mit dem Roten Kreuz darstellt. Wie gehe ich mit Kritik um? Wie darf ich das von der Genfer Konvention geschützte Rotkreuz-Logo verwenden? Was gilt es bezüglich des Datenschutzes zu beachten? Unser Leitfaden greift Fragen wie diese auf. Wir sind gespannt auf das Feedback aus dem Verband.

Lesen Sie weitere Interviews uns Fachartikel zum Thema Social Media im scm-Newsletter (2/2012)

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Sabine Sommer arbeitet seit neun Jahren im Dialogmarketing. Die passionierte Fundraiserin ist beim Bundesverband des Deutschen Roten Kreuzes für den Aufbau neuer Fundraisinginstrumente zuständig. Hier hat sie u.a. nach dem erfolgreichen Relaunch der DRK.de die Social Media Präsenz des DRK aufgebaut. Zuvor hat sie für die Kinderrechtsorganisation Save the Children während der Gründungsjahre den Spenderservice geleitet und Face-to-Face-Kampagnen gesteuert.

 

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Tue, 24 Jan 2012 03:11:00 -0800 Verantwortungs- und wirkungsvolle Web 2.0-Kommunikation ist machbar http://scmonline.posterous.com/verantwortungs-und-wirkungsvolle-web-20-kommu http://scmonline.posterous.com/verantwortungs-und-wirkungsvolle-web-20-kommu

Die Diakonie will mit Social Media dem Nachwuchsmangel entgegenwirken. Mit welchen Maßnahmen und welchem Erfolg?
Wir haben im Rahmen unseres über den Europäischen Sozialfonds geförderten Projektes „Mit Neuen Medien Jugendliche für die Diakonie gewinnen“ im Laufe des Jahres 2011 verschiedene Web2.0-Kanäle an den Start gebracht: facebook, twitter, unser Blog und als vorläufigen Höhepunkt das Berufsorientierungsportal www.soziale-berufe.com. Mit Videoreportagen, Berufetests, Mitmach-/ Community-Funktionen, Azubi-Blog, Ausbildungsplatz-Börse & Co versuchen wir, die jungen Leute für soziale Berufe zu begeistern. Methoden für die Erfolgskontrolle werden wir erst jetzt nach dem Start des Portals entwickeln. Es wird darum gehen zu beobachten, ob als Folge unserer Bemühungen tatsächlich mehr Bewerbungen bei diakonischen Ausbildungseinrichtungen eingehen als vorher. Was wir aber jetzt schon sagen können, ist, dass unsere Facebook- und Twitter-Seite sowie das Blog super angekommen sind, hier sind wir im regen Austausch mit den jungen Leuten und stolz auf die Fans, die wir schon gesammelt haben, bevor überhaupt die erste Werbekampagne und Messeauftritte gestartet sind.

Erreichen Sie auf diesem Wege auch Fachkräfte, die Sie für Ihre Organisation gewinnen möchten oder holen Sie die über die klassischen Kanäle ab?
Das Projekt ist konkret auf die Jugendkommunikation online ausgelegt. Insofern sind die Inhalte unserer Kanäle auf eine jugendliche Zielgruppe abgestimmt und wir verweisen Erwachsene/ fertige Fachkräfte auf die klassischen Diakonie-Stellenbörsen. Natürlich freuen wir uns aber, wenn sich auch Menschen im fortgeschrittenen Alter, also Berufsumsteiger oder Wiedereinsteiger nach der Arbeitslosigkeit oder Elternzeit, auf unseren Seiten über soziale Berufe informieren möchten. Sie werden sicher auch interessante Informationen finden.

Gab es anfänglich Bedenken, ob Social Media zu Ihrem Verband passen könnte? 
Der Diakonie Bundesverband (wie auch die größeren diakonischen Einrichtungen) steht dem Web 2.0 und seinen Kommunikationsmöglichkeiten sehr aufgeschlossen gegenüber, beobachtet neue Entwicklungen und betreibt mit www.diakonie.de, facebook, twitter und youtube auch aktiv Onlinekommunikation. Insofern war es nur logisch, auch die Jugendkommunikation auf diese Kanäle zu verlegen. Vorreiter sind wir allerdings für die kleineren diakonischen Einrichtungen und unsere Landes- und Fachverbände, die zum Teil bisher sehr verunsichert waren, was das Web 2.0 und seine Möglichkeiten angeht. Ihnen zeigen wir mit unseren Angeboten, dass verantwortungs- und wirkungsvolle Web 2.0-Kommunikation machbar ist und ermutigen sie (auch mit Vorträgen und Workshops), sich uns anzuschließen.

Lesen Sie weitere Interviews und Beiträge zum Thema Social Media im scm-Newsletter (1/2012).

 

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Maja Schäfer ist seit Anfang 2011 Referentin Jugendkommunikation Online beim Diakonischen Werk der EKD und leitet das ESF-Projekt „Mit Neuen Medien Jugendliche für die Diakonie gewinnen“. Zuvor war die studierte Anglistin und Publizistin als Redakteurin/ Moderatorin beim privaten Hörfunk sowie als freie Journalistin mit dem Themenschwerpunkt Berufseinstieg & Junge Karriere u.a. für Süddeutsche Zeitung und Manager Magazin tätig. Maja Schäfer ist freie Autorin.

 

 

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Fri, 20 Jan 2012 02:39:00 -0800 Auf Twitter ein "Best of" http://scmonline.posterous.com/auf-twitter-ein-best-of http://scmonline.posterous.com/auf-twitter-ein-best-of

Die Allianz zeigt, dass Social Media auch etwas für eine konservative Branche ist. Welche Kanäle nutzen Sie und welche Zielgruppen sprechen Sie dort an?
Aktuell verfolgen wir vier große Stoßrichtungen: Die breite Öffentlichkeit sprechen wir vor allem auf Facebook und YouTube mit einem Infotainment-Angebot an. Medienvertreter meinen wir über kurze, prägnante Twitter-Postings am besten zu erreichen. Im Employer Branding spielen sowohl Facebook als auch XING und LinkedIn sowie eigene Blogs eine wichtige Rolle. Ihren Kundenstamm beziehungsweise Interessenten wiederum sprechen neuerdings viele Allianz Vertreter über eigene Facebook Pages an – wir unterstützen sie dabei mit einem bunten Content-Angebot und Corporate Design-Tools. Mit großem Interesse verfolgen wir die Entwicklung auf Google+ – hier ist aus unserer Sicht noch nicht abzusehen, wohin die Reise genau geht.

Auf dem Twitter-Account, den Sie als Social Media Communicator betreuen, heißt es: Bei der Allianz geht's um mehr als nur Versicherungen. Welche Themen bieten Sie Ihren Followern?
Als Teil eines großen, internationalen Konzern sind wir in der komfortablen Situation, über sehr viel, sehr unterschiedlichen Content zu verfügen, aus dem ich dann auf Twitter ein "Best of" herausfiltern kann. Immer wieder spannend finde ich z.B. die Studien oder Essays unseres Knowledge-Teams zu Zukunftsthemen wie Demographie, Klima oder Mobilität. Hier wird das "Mehr als nur Versicherungen" authentisch gelebt: Forschung und gesellschaftliches Engagement sind bei uns nicht allein l'art pour l'art, sondern es geht um das Thema Risiko, also unser Kerngeschäft.

Bei der Allianz nutz man Social Media auch für die Interne Kommunikation. Wie werden die internen Blogs und der CIO-Blog von den Mitarbeitern angenommen?
Aktuell bereiten wir den Start einer sehr mächtigen Enterprise 2.0-Plattform vor, die weit über die Blogging-Aktivitäten einzelner Unternehmenspersönlichkeiten – die vornehmlich innerhalb einer Community aus ihrem weiteren persönlichen Umfeld stattfinden – hinausgehen wird. Unser künftiges Ziel ist es, allen Mitarbeitern ein Medium zu gleichberechtigter Kollaboration und Kommunikation zu bieten. 2012 wird spannend!

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Markus Walter hat als Social Media Communicator im Fachbereich Unternehmenskommunikation hat die Web 2.0-Aktivitäten der Allianz Deutschland AG im Blick: Im einen Bildschirmfenster beobachtet er, was im Web über das Finanzdienstleistungsunternehmen gesprochen wird; im anderen hält er u.a. über den Twitter-Account des Unternehmens Kontakt zu Influencern. 
Nach dem Studium der Kommunikationswissenschaft hat Walter als Kulturjournalist gearbeitet, seit 2002 ist er in verschiedenen Bereichen der Allianz Unternehmenskommunikation tätig.

 

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Tue, 09 Aug 2011 02:12:00 -0700 Tipps zum strategischen Social Media-Management http://scmonline.posterous.com/10-tipps-zum-strategischen-social-media-manag http://scmonline.posterous.com/10-tipps-zum-strategischen-social-media-manag

Erstens: Standort bestimmen: Wie wird über meine Marken im Netz gesprochen?
Bevor eine Strategie für die eigene Social Media-Kommunikation erarbeitet werden kann, ist es wichtig, zunächst zu ermitteln, wie über die eigenen Marken und Produkte im Netz gesprochen wird - selbst wenn die sozialen Medien bisher nicht aktiv genutzt wurden. Gibt es Blogger, die über positive Erfahrungen mit der Marke bzw. dem Unternehmen berichten? Wo im Netz wird über die Themen diskutiert, die für mein Unternehmen relevant sind? Mit einer Status Quo-Analyse werden die Stimmen zu meinem Unternehmen in den sozialen Medien eingefangen und wichtige Influencer und Social Media-Plattformen identifiziert. So lassen sich Anforderungen an die Social Media-Kommunikation im Unternehmen aufdecken und es ergeben sich wichtige Impulse für eine Integration von Social Media-Kanälen in die eigene Unternehmenskommunikation.

 

Zweitens: Die Social Media-Präsenz in die Unternehmenskommunikation einbetten.
Die Entwicklung einer Social Media-Strategie sollte nicht als isolierte Kommunikationsmaßnahme verstanden werden, sondern als eine Erweiterung und Ergänzung des Medienmixes in der Unternehmenskommunikation. Ausgehend von den Unternehmens- und Kommunikationszielen gilt es, die passende Social Media-Strategie zu finden und ein abgestimmtes Inhalts- und Maßnahmenkonzept abzuleiten, das die Unternehmenskommunikation sinnvoll ergänzt. Die Status Quo-Analyse ist dabei eine gute Ausgangsbasis.


Drittens: Die unterschiedlichen Unternehmensbereiche in die Strategieplanung einbeziehen.

Von den Möglichkeiten der Sozialen Medien können nicht nur die Bereiche Unternehmenskommunikation oder Marketing profitieren, vielmehr lassen sich für alle Unternehmensbereiche Social Media-Ziele formulieren. Auch wenn es ratsam ist, sich für den Start in die Social Media-Kommunikation zunächst kleine Etappenziele zu definieren, sollten in die Strategieplanung durchaus schon weitere Unternehmensbereiche einbezogen werden, z.B. Personal oder Service. Dabei gilt es, die unterschiedlichen Ziele der Bereiche zu formulieren und zusammenzuführen, um darauf aufbauend ein langfristiges strategisches Social Media Konzept für das gesamte Unternehmen entwickeln zu können.

 

Weitere Tipps im scm-Newletter 02-2011

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Autor: Dr. des. Matthias Wagner ist seit 2010 Consultant der ICOM GmbH und unterstützt das Team besonders in Fragen zu Social Web-Themen. Als Senior Media Analyst bei X-Ray Media (Scholz & Friends-Partner) und anetomy war er seit 2008 für das Monitoring und die Analyse von Social Web-Kommunikation zu Marken und Produkten verantwortlich. Die Dissertation des studierten Germanisten wird im Herbst 2011 erscheinen. Im Rahmen seines Forschungsprojekts, das von der FAZIT-Stiftung unterstützt wurde, entwickelte Matthias Wagner einen Algorithmus zur semantischen Analyse von Sätzen und Satz-Strukturen, mit dessen Hilfe Texte wie z.B. User Generated Content automatisiert ausgewertet werden können.

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