scmonline's posterous http://scmonline.posterous.com Most recent posts at scmonline's posterous posterous.com Fri, 16 Sep 2011 02:19:00 -0700 Corporate Social Networking http://scmonline.posterous.com/corporate-social-networking http://scmonline.posterous.com/corporate-social-networking

Facebook und Google+ tragen einem neuen Kommunikationsverhalten Rechnung – und werden dennoch im betrieblichen Umfeld eher kritisch bewertet. „Warum sollen sich unsere Mitarbeiter elektronisch vernetzen?“ „Wir müssen arbeiten und nicht ständig Fotos teilen und intern über Parties zwitschern....“
Trotzdem gibt es für Unternehmen wichtige Gründe, die Interne Kommunikation auch mit internen sozialen Plattformen („Social Business“ oder „Corporate Social Networking)) zu unterstützen. Ein wesentlicher Mechanismus dabei ist, dass Informationsobjekte (Dokumente, Nachrichten, Wiki-Beiträge) durch Bewertungen und Kommentare in sog. Activity Streams analog zu Facebook sichtbar werden und so der Wissensaustausch angeregt wird. Denn die Kenntnis zum Unternehmen und zu arbeitsrelevanten Themen nimmt ab, je grösser die räumliche und organisatorische Distanz zur eigenen Person ist. Daher versuchen Unternehmen diese Distanz über persönliche Netzwerkverbindungen zu überbrücken und Wissensinseln miteinander zu verbinden. Die Unternehmenskommunikation übernimmt in diesem Kontext mehr und mehr die Rolle des ‚Information Broker’ und hat die Aufgabe, die Kommunikation unter den Mitarbeitern anzuregen und zu moderieren. Allerdings gelingt dies je nach Unternehmenstypus mit unterschiedlichem Erfolg. (...)
 

Generelle Empfehlungen:
Einige Empfehlungen, die man beim ‚Corporate Social Networking' ins Kalkül ziehen sollte:

  • Für Profilseiten / Kontaktdaten muss das 'Highlander-Prinzip' gelten: Es kann nur einen geben!
 Wenn Vernetzungsfunktionen eingeführt werden, müssen sie zwingend mit dem Unternehmensadressbuch verknüpft werden und dürfen keinen zweiten Topf für Kontaktinformationen eröffnen.
  • Trommelwirbel........ Single Sign On :-)  Der beliebte Klassiker - nie war er so wichtig. Mitarbeiter loggen sich kaum auf zusätzlichen Plattformen ein.
  • Einfachheit geht vor. Führen Sie technische Plattformen gerade im Social Media - Umfeld mit der absolut geringsten Funktionstiefe und mit einem klaren Fokus ein. Das Teilen und Verfolgen will im Arbeitsumfeld erlernt werden und darf nicht an überfrachteten Oberflächen scheitern
  • Verbinden Sie Social Media immer mit realen Treffen von Menschen. In Betrieben ist Networking immer noch sehr lokal getrieben und geht selten über Standort- oder gar Ländergrenzen hinaus. Vertrauensbasis ist und bleibt der persönliche Kontakt, der dann über Social Media weiter verfolgt und vertieft wird.

Und jetzt: Viel Spaß bei der internen Vernetzung!

Den vollständigen Text finden Sie im Newsletter IK im Fokus.
Der Autor Lutz Hirsch ist auch Referent auf der K2-Tagung Interne Kommunikation am 23./24. November in Düsseldorf. 

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Der Autor: Lutz Hirsch ist Executive Partner bei Hirschtec und seit 1996 in der IT- und Internetbranche aktiv. Nach Stationen bei d.d. synergy (Bereichsleiter Intranet/Groupware) und der IBM Global Services (Principal Consultant) gründete er 2003 die Firma Hirschtec Infoarchitects. 2009 wurde ihm ein Lehrauftrag der FH Brandenburg im Fachbereich Wirtschaftsinformatik zum Thema „Web 2.0 in der Unternehmens-praxis“ erteilt. Lutz Hirsch ist Mitglied des Information Architecture Institute. Außerdem sitzt er seit Oktober 2010 im Aufsichtsrat der HanseSafe AG.

 

 

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