scmonline's posterous http://scmonline.posterous.com Most recent posts at scmonline's posterous posterous.com Wed, 06 Mar 2013 06:10:00 -0800 Blogs als Instrument der B2B-Kommunikation im Mittelstand http://scmonline.posterous.com/blogs-als-instrument-der-b2b-kommunikation-im http://scmonline.posterous.com/blogs-als-instrument-der-b2b-kommunikation-im

Der gezielte strategische Einsatz und die konsequente operative Nutzung der verschiedenen Social Media-Plattformen bieten im mittelständischen B2B viele Vorteile. Die Chancen der Erstellung von Social-Media Content durch ein eigenes Blog werden jedoch erst viel zu wenig genutzt. Warum eignen sich Blogs gerade für mittelständische B2B-Unternehmen? Welche Vorteile können mit einem eigenen Blog realisiert werden?

Bei einem Unternehmens-Blog handelt es sich um ein auf einer Website geführtes Journal, das von einem Unternehmen bzw. von Mitarbeitern zum Zwecke der Kommunikation über  relevante Themen aus dem Unternehmen bzw. dem Unternehmensumfeld eingesetzt wird. Bislang spielt diese Form der öffentlichen Kommunikation im Social Web für mittelständische Unternehmen erst eine untergeordnete Rolle. So werden Blogs nach den Ergebnissen der Bremerhavener Social Media KMU Studie erst von 21,4% der über 500 befragten Mittelstandsunternehmen in der unternehmensexternen Kommunikation eingesetzt.
Dabei bietet ein Blog in der unternehmensexternen B2B-Kommunikation gerade für den Mittelstand viele Vorteile:

1) Ein Blog auf der eigenen Unternehmens-Website benötigt nicht notwendigerweise eine Präsenz in öffentlichen sozialen Netzwerken. Damit ist für B2B-Unternehmen ein erster Einstieg in die Welt von Social Media möglich, ohne dass eine Aktivität zum Beispiel im umstrittenen sozialen Netzwerk Facebook erforderlich ist.

2) Blogs können in der Form und in der Sprache den Gepflogenheiten des Geschäftslebens gestaltet werden. Hierdurch lässt sich ein seriös wirkender und dem Image des Unternehmens entsprechender Kommunikationsauftritt auch in den sozialen Medien kreieren.

3) Die Erstellung eines eigenen Blogs kann mit Hilfe von Open Source Software (vor allem Wordpress und Blogger) erfolgen und ist daher 
kostengünstig. Zu beachten ist allerdings der nicht zu unterschätzende personelle, zeitliche und auch finanzielle Aufwand für die Erstellung des Contents.

4) Durch eine multimediale Aufbereitung z.B. durch Graphiken, Bilder und Videos lassen sich die Leistungen gerade im B2B-Bereich deutlich einfacher als in den klassischen Printmedien visualisieren und transportieren. Die 
Verkaufsfähigkeit der eigenen Leistungen steigert sich immens.

5) Hintergrundinformationen, technische Spezifikationen und weiterführende Verweise können in einem Blog deutlich zur 
Erklärung komplexer Sachverhalte im B2B-Geschäft beitragen. Kostenintensive Rückfragen zu Details erübrigen sich und der Außendienst kann entlastet werden. 

(…) 

Weitere Vorteile von Blogs und noch mehr Beiträge zum Thema Social Media finden Sie im scm-Newsletter (1/2013).

Zum den Themen PR 2.0 und auch Social-Media-Strategien für B2B-Unternehmen finden Workshops im Rahmen der Social Media Praxistage am 19. und 20. März in Frankfurt statt.

Heike-simmet-200x126
Dr. Heike Simmet ist Professorin für Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Bremerhaven. Sie leitet dort seit 1998 das Labor Marketing und Multimedia (MuM). Neben ihren Funktionen als wissenschaftlicher Beirat im Institut für Customer Experience Management (i-CEM), Hamburg und im Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL), Bremen, ist sie als Referentin und Beraterin vor allem im Social Media Bereich selbständig tätig.  

 

 

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Fri, 01 Mar 2013 03:41:00 -0800 Like it or Plus it? – Facebook vs. Google+: Wie die beiden Netzwerke Ihre Unternehmenskommunikation verändern http://scmonline.posterous.com/like-it-or-plus-it-facebook-vs-google-wie-die http://scmonline.posterous.com/like-it-or-plus-it-facebook-vs-google-wie-die

„Muss das denn jetzt wirklich sein?“, fragten sich viele Entscheider in der Unternehmenskommunikation, als Google sein soziales Netzwerk Google+ vorstellte. Seitdem ist mehr als ein Jahr vergangen und Google+ hatte Zeit zu zeigen, was es kann.
Welche Stärken Google+ hat und was Facebook einfach besser kann, das ist Inhalt dieses Buches. Welche grundlegenden Unterschiede und Möglichkeiten zur Nutzung von Facebook und Google+ gibt es für die Unternehmenskommunikation? Welche Inhalte funktionieren auf Google+, welche auf Facebook? Wie sieht der Content der Zukunft aus? 
Diese und weitere Fragen beantworten die Autoren Jan Eisenkrein und Nemo Altenberger.

Hier finden Sie ein Leseprobe der Buchneuerscheinung in der Reihe "scm kompakt".
Mehr Informationen sowie eine Bestellmöglichkeit finden Sie auf 
http://www.scmonline.de/publikationen/scm

Leseprobe_FBG.pdf Download this file

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Mon, 18 Feb 2013 06:02:00 -0800 Unser tägliches Tun transparent und dialogisch darstellen http://scmonline.posterous.com/unser-tagliches-tun-transparent-und-dialogisc http://scmonline.posterous.com/unser-tagliches-tun-transparent-und-dialogisc

Social Media haben auch bei dm an Bedeutung gewonnen. Mit Sonderaktionen, wie die Verlosung von Baumwolltaschen an die dm-Facebook-Fans richten Sie sich gezielt an Ihre Zielgruppe. Welche Kanäle nutzen Sie darüber hinaus und wie binden Sie Ihre Fans und Follower ein?
Neben Facebook nutzen wir auch YouTube und Twitter, um mit unseren Kunden in den Austausch zu gehen. Dabei hilft jede dieser Plattformen auf Ihre Art, unser tägliches Tun transparent und dialogisch für unsere Kunden darzustellen. Facebook dient vor allem dem Austausch mit unseren Kunden und der Information, während sich YouTube und Twitter eher mit einem Blick hinter die Kulissen beschäftigen und den Kunden ganz neue Einblicke in unsere Prozesse und die unserer Partner geben. Neben den digitalen Medien nutzen wir natürlich auch die klassischen Kanäle im Print, unser Kundenmagazin alverde und seit 1. Januar auch ganz neu die alverde digital als kostenlose iPad App. Wichtig ist uns dabei immer und im jeden Medium, dass nicht wir unsere Kunden einbinden, sondern diese sich mit uns verbinden wollen. Darin besteht jeden Tag aufs Neue unsere Herausforderung. 

Gelingt der Dialog mit Ihren Kunden im Social Web leichter als über klassische Medien?
Dialog ist immer Dialog, egal in welchem Medium oder auch persönlich. Wichtig ist dabei, dass man sich auf Augenhöhe unterhält, ehrlich und transparent ist. Wer das beherzigt, wird auch im Social Web erfolgreich sein. 

Erreichen Sie über Social-Media-Kanäle auch Nachwuchs- und Fachkräfte oder holen Sie die über die klassischen Kanäle ab?
Beides. Natürlich versuchen wir über Facebook vornehmlich junge Menschen für die Marke dm und das Unternehmen zu begeistern. Dafür ist Facebook sehr gut geeignet. Am Ende muss dann natürlich das Unternehmen als solches attraktiv für jungen Menschen sein. 

Nutzt dm Social Media auch für die Interne Kommunikation?
Bisher noch nicht. Wir sehen natürlich die Lösungsversuche anderee Unternehmen, die teilweise eine sehr hohe Anzahl von E-Mails auf diesem Weg bewältigen. Ob dies hilft, wird die Zukunft zeigen. Wir arbeiten aktuell mit einem sehr umfassenden Intranet um unserer Kollegen in den Märkten in ganz Deutschland so gut es nur möglich ist zu informieren, das klappt bisher sehr gut.  

Weitere Interviews und Fachbeiträge zum Thema Social Media finden Sie im scm-Newsletter (1/2013), der in Kürze erscheint.

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Mario Bertsch ist Teamverantwortlicher Digitale Medien bei dm-drogerie markt + Co. KG.

 

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Tue, 12 Feb 2013 13:13:00 -0800 "E 2.0 Watch" – Kurzauswertung der Studie veröffentlicht http://scmonline.posterous.com/e-20-watch-kurzauswertung-der-studie-veroffen http://scmonline.posterous.com/e-20-watch-kurzauswertung-der-studie-veroffen

Kuhn, Kammann und Kuhn hat gemeinsam mit der scm von August 2012 bis Januar 2013 die Studie „E 2.0 Watch“ durchgeführt. Ab sofort steht eine kostenlose Kurzauswertung der Ergebnisse zum Download zur Verfügung.

Ziel der Studie war es, die Online-Kommunikation zu den wichtigsten Social-Software-Plattformen zu analysieren. Der Schwerpunkt lag dabei auf der aktuellen Marktsituation vor dem Hintergrund des Share of Voice der Kommunikation über die Anbieter sowie der Wahrnehmung der Social-Software-Plattformen aus Sicht von Nutzern und Online-Medien.

Erste Ergebnisse der Studie zeigen, dass SharePoint in der untersuchten Kommunikation zwar quantitativ dominiert, jedoch im Zusammenhang mit den Themen Enterprise 2.0 und Social Software von den Wettbewerbern stark bedrängt wird. Yammer hat in diesem Bereich die führende Position eingenommen. Weitere Ergebnisse finden Sie in der Kurzauswertung.

Die Gesamtauswertung erscheint im März als Printausgabe für 39,95 Euro und kann ab sofort bei unter info@scmonline.de vorbestellt werden.

Kurzauswertung_E20Watch.pdf Download this file

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Mon, 21 Jan 2013 04:10:00 -0800 Social Human Relations http://scmonline.posterous.com/social-human-relations http://scmonline.posterous.com/social-human-relations

Social Media unterstützen die Personalverantwortlichen über den gesamten HR-Prozess, die richtigen Leute anzusprechen, sie zu gewinnen und zu halten.

Entscheider in Unternehmen stellen längst nicht mehr die Frage, ob Social Media ihre Unternehmensentwicklung stützen, sondern wie. Die Herausforderung ist jedoch: Das Potenzial sozialer Medien ist schwer zu fassen. Erfahrungswerte fehlen, etablierte Denkmuster sind auf den Kopf gestellt und die Messbarkeit (eine wichtige Währung im Managementprozess) steckt noch in den Kinderschuhen. 

Der Einsatz von Social Media muss sich in Unternehmen an den zentralen Unternehmens- und Entscheidungsprozessen orientieren: Quality Management, R&D, Marketing & Vertrieb, Compliance, sogar innerbetriebliche Verwaltung oder Human Relations sind einige Anwendungsfelder, in denen Social Media inzwischen fest implementiert sind. 

Eine ausgeprägte Wertschöpfung durch soziale Medien erleben wir momentan im Personalwesen, wo es darum geht, die richtigen Mitarbeitenden zu gewinnen, zu entwickeln und zu halten. Social Media sind nicht die einzige, aber eine wichtige Möglichkeit, das HR Department eines Unternehmens in diesen Schritten entscheidend voranzubringen und für Durchsetzungskraft am Markt der Talente zu sorgen. Trotz attraktiven Karrierewegen und guten Anstellungsbedingungen fehlt es oft den kleinen und mittleren Unternehmen an Kraft, ihre Marke als Unternehmen gegenüber den Arbeitnehmenden von heute und morgen zu entfalten.  

Wir haben die drei wesentlichen Anwendungsfelder strukturiert und zusammengefasst und diskutieren eine konkrete Möglichkeit, Social Media für HR gezielt einzusetzen.

Die Rahmenbedingungen klären: Die Marke als Mittelpunkt
Unternehmen sehen die eigene Markenpositionierung in der Regel als Instrument des Vertriebs. Das ist richtig, greift aber zu kurz – denn sie werden auf dem Markt aktueller und künftiger Mitarbeiter nicht nur über Produkte und Dienstleistungen wahrgenommen. Vielmehr entscheiden Authentizität und Differenzierung über viele Kontaktpunkte hinweg, ob ein Unternehmen auf die richtigen Leute Attraktivität vermittelt. Die Unternehmensmarke als Kern aller Aktivitäten ermöglicht, ein Unternehmen tatsächlich überall authentisch und differenziert wahrzunehmen. Ihre Grundlage ist ein gemeinsames Verständnis über Herkunft, Positionierung und Werte eines Unternehmens. Das hat für HR zwei Konsequenzen:

  • Nach innen wird die Unternehmensmarke Grundlage für unternehmensweite Führungsgrundsütze – und somit zur Basis für eine konsistente Mitarbeiterführung. Zugleich trägt eine gemeinsam gelebte Unternehmenskultur („corporate behaviour“) dazu bei, dem unternehmerischen Entscheiden einen klaren Rahmen zu geben.
  • Nach außen fließt eine Unternehmensmarke in aussagekräftige Stellenprofile ein und stellt so klare Erwartungen an die künftigen Mitarbeitenden. Sie hilft zugleich, ein differenziertes Verständnis bezüglich der künftig nötigen Mitarbeiterkompetenzen zu entwickeln und wird so zur Basis für eine gezielte Auswahl, Beurteilung und Entwicklung.

Markenorientierte Unternehmensführung schafft den klaren Kern, der für das Einbeziehen der dezentralen und extern kontrollierten Social Media inhaltlich entscheidend ist. (...)

Den gesamten Artikel sowie weitere Beiträge zu den Themen Employer Branding und Intranetportale finden Sie im Newsletter "IK im Fokus" (1/2013).

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Dr. Ansgar Thiessen ist Managing Director bei Knobel, einer Managementberatung für strategische Kommunikation und Stakeholderbeziehungen. Er berät Familienunternehmen, Mittelständler und internationale Holdings in erfolgskritischen Situationen und bei Strategieprogrammen.

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Nik Schwab ist Consultant für Social Media bei der Managementberatung Knobel. Er berät national und international tätige Unternehmen beim Aufbau und Einsatz von Social Media als strategisches Kommunikationsinstrument und zur Stützung von Geschäftsprozessen.

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Tue, 18 Dec 2012 04:04:00 -0800 Wer Nutzen gibt, erntet Vertrauen – Social-Media-Einsatz bei westaflex http://scmonline.posterous.com/wer-nutzen-gibt-erntet-vertrauen-social-media-95635 http://scmonline.posterous.com/wer-nutzen-gibt-erntet-vertrauen-social-media-95635

Westaflex wird häufig als Fallbeispiel angeführt, wenn es um Social Media im B2B-Bereich geht. Was macht Ihre Kommunikation so anders und damit erfolgreich? 

Es ehrt uns natürlich, derart prominent wahrgenommen zu werden. Allerdings ist dies das Ergebnis eines langen Weges und war keinesfalls planbar. Wir nehmen allerdings wahr, dass immer weniger Leser, also Interessenten und Kunden, sich über unsere Fachaussagen auf der Homepage oder in Zeitschriften informieren.
Die Herstellersicht gilt als tendenziell voreingenommen und unehrlich. Diskussionen um Produkte und Dienstleistungen, sowie Trends fanden auf Foren oder in sozialen Netzwerken statt, so dass unser Ziel war, Glaubwürdigkeit aufzubauen. 
Es sollte grundsätzlich jeder Mitarbeiter, Kunde und Marktbegleiter im offenen Dialog zu uns stehen; für jeden einsehbar und öffentlich transparent. Dies spiegelt ebenfalls unser offenes Betriebsklima, Meinungsvielfalt und den kollaborativen Innovationsprozess der Unternehmensgruppe wider.
Erfolgreich sind wir deshalb, weil wir die richtigen, teils auch unangenehmen Wahrheiten thematisieren und gemeinsam eine nachhaltige Lösung/Strategie finden.

Sie sind selbst im Web vertreten. Unterstützt Sie ein Team bei der Kommunikation? Wieviele Personen kommunizieren für Ihr Unternehmen und wie organisieren Sie die gemeinsamen Aufgaben?

Westaflex ist von Neugier und Experimentierfreudigkeit geprägt. Wir verschenken unser Fachwissen in Form von Apps und freien Software-Entwicklungen bspw. im Bereich der Haustechnik oder betrieblichen Weiterbildungskursen auf Open Source Basis. Wer Nutzen gibt, erntet Vertrauen.
Grundsätzlich ist jeder Mitarbeiter angehalten, im Rahmen seiner Neigungen und Arbeitszeit als Markenbotschafter aufzutreten. Nach BYOD sehen wir den Trend Bring-your-own-App, den wir mit multimedialen Hardware-Angeboten unterstützen, da das mobile, cloud-basierte Miteinander unsere Zukunft im Generationen- und Anspruchswandel sichert.
Jeder Mitarbeiter bringt also auch seine zwischenmenschlichen Kompetenzen und Geschichten in die bislang sehr print-orientierte Unternehmenskommunikation ein. Daraus entstanden Audio- und Video-Interviews, Zielgruppen-Blogs und offline Kamingespräche an Kammern und Universitäten.
Zunächst kommt der Spaß an der Sache und das Interesse am Austausch, welches jeweils gern finanziell und zeitlich von Westaflex unterstützt wird. Die Themen suchen sich die Fachgruppen eigenständig.

Wie bewerten Ihre Mitarbeiter, dass die Geschäftsführer selbst die Kommunikation über Social Media betreiben?

Auf den ersten Blick ist es sicherlich ungewöhnlich, mit dem Chef auf Facebook befreundet zu sein, wie etwa Kinder mit ihren Eltern. Auf der anderen Seite waren es gerade unsere Kinder, die uns und viele ältere Bereichsleiter zur Nutzung der sozialen Medien hingeführt haben. Es ist der Wunsch nach Direktansprache und das Erleben von Gemeinschaft, so dass mittlerweile Medienkompetenz auf allen Ebenen vorhanden ist. Genauso, wie Social Monitoring somit selbstständig von Mitarbeiter-Teams statt einer Zentralabteilung übernommen wird.
Etwa zu vergleichen mit unserem Qualitätsanspruch, der zunächst vorgelebt wurde und heute zu den alltäglichen Werten der Zusammenarbeit gehört. Es gibt also nicht "den QS-Beauftragten", sondern jeder sorgt dafür. Genauso gehört die interaktive Kommunikation jetzt zum Allgemeingut.
Heutzutage freuen wir uns, Themen und Aspekte begleiten zu dürfen, die jedoch seit langer Zeit als Selbstläufer durch unsere Mitarbeiter getragen werden. Social Media ist, nicht nur für die Geschäftsleitung, kein Selbstzweck sondern Mittel zum Zweck.

Der Westaflex Fanclub hat auf Facebook zahlreiche Fans. Was bieten Sie den verschiedenen Zielgruppen dort? Wen sprechen Sie an?

Zunächst ist es sicherlich entscheidend, dass es dort menschelt und der Tratsch genau wie das Fachgespräch dort stattfinden darf. Es ist das Gespräch beim Bäcker um die Ecke, bei dem Meinungen ausgetauscht und Freundschaften geschlossen werden. In diesem Fall mit internationaler Reichweite, bei der die gleichen Regeln des sogenannten gesunden Menschenverstandes gelten.
Natürlich wissen wir über die Langfristigkeit der Datenspeicherung bei gleichzeitiger Schnelllebigkeit der Aussagen. Insofern erzeugt manche Betrachtung aus späterer Perspektive Heiterkeit, da sich Themen- und Erkenntnisstand komplett gewandelt haben. Facebook ist Trendbarometer und Treffpunkt für potenzielle Praktikanten und Azubis der Westaflex Gruppe. Es ist aber vor allen Dingen frühe Mitarbeiterprägung und stellt sicher, dass wir im Rennen um Talente deren Aufmerksamkeit gewinnen.
Heute merken wir, dass für den fachlichen Austausch Geschäftsnetzwerke und Google Plus immer wichtiger werden, während Twitter, Pinterest oder Facebook für ein gewisses Grundrauschen sorgen. (…)

Das vollständige Interview mit Jan Westerbarkey sowie weitere Beiträge zum Thema Corporate Social Media finden Sie im scm-Newsletter (6/2012).
Jan Westerbarkey hält die Keynote auf den Social Media Praxistagen, die am 19. und 20. März 2013 in Frankfurt am Main stattfinden.

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Jan Westerbarkey arbeitet als Familienvater in einem internationalen Familienunternehmen der dritten Generation zusammen mit seinem Zwillingsbruder in der Geschäftsführung. Wie bei Zwillingspaaren üblich, teilen sich Neigungen und Neugier – so geschah der Einstieg in die unergründlichen Weiten und Optionen der Social-Media-Welten.
Lebenslanges Lernen und Wissensmanagement werden in der Westaflex Gruppe vorgelebt und bilden mittlerweile ein zentrales Element der Zusammenarbeit intern wie extern. Dem Gedanken des Teiles folgend werden die entwickelten Open Source und App-Projekte für jeden Mittelständler kostenlos abgegeben.

 

 

 

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Tue, 11 Dec 2012 03:47:00 -0800 Social-Media-Einsatz bei der Krones AG http://scmonline.posterous.com/social-media-einsatz-bei-der-kornes-ag http://scmonline.posterous.com/social-media-einsatz-bei-der-kornes-ag

Die Krones AG wird sehr häufig als Best Practice genannt, wenn es um Social Media im B2B-Bereich geht. Was macht Ihre Kommunikation so anders und damit so erfolgreich?

Unsere Stärke liegt im Dialog mit den Menschen. Wir versuchen Kollegen, Kunden, Bewerber, Journalisten und andere Interessierte da abzuholen, wo sie sich im Web wohlfühlen. Wir wollen Inhalte bieten, die den Menschen einen Mehrwert bieten und unsere Unternehmensphilosophie anschaulich vermitteln. Es ist nicht unser Ziel einfach nur Marketinginhalte zu verbreiten, sondern wir wollen bewusst in den Dialog treten und ihn auch anregen. Unser Ziel ist es als B2H Unternehmen wahrgenommen zu werden – als Business 2 Humans Unternehmen.

Sie haben auf Facebook fast 48.000 Fans. Was bieten Sie den verschiedenen Zielgruppen dort?

Wir bieten einen interessanten und abwechslungsreichen Mix verschiedener Inhalte. Dabei nutzen wir die ganze Bandbreite der Medien (Foto, Film, Links,...) genauso wie das volle Spektrum an Inhalten rund um unser Unternehmen (Infos zu Produkten, Lösungen, Kunden, Mitarbeitern, Standorten, Stellen,...). Emotionale Inhalte wechseln sich mit faktenorientierter Kommunikation ab.

Auf dem Azubiblog kommen die Azubis, die Digital Natives, selbst zu Wort. Wie stark greift die Kommunikationsabteilung dort ein und welche Hilfestellungen geben Sie den jungen Kollegen im Umgang mit Social Media?

Wir greifen nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich ein. Wir unterstützen natürlich auch bei der Texterstellung und wollen den Azubis noch einen Mehrwert durch Erlangung einer gewissen Medienkompetenz bieten. Wir haben für alle Fragen und Anregungen der Azubis immer ein offenes Ohr.

Weitere spannende Interviews und Fachbeiträge finden Sie in unserem scm Newsletter (6/2012).

Charles Schmidt wird die Keynote auf den Social Media Praxistagen am 20. März 2013 in Frankfurt halten. 

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Charles Schmidt wurde 1969 in El Paso, Texas geboren. Heute lebt er in Maxhütte-Haidhof, rund 20 Kilometer nördlich von Regensburg.

In der Zeit von 1989 bis 2004 produzierte der Elektrotechniker rund 600 Image-, Produkt- und Schulungsfilme für die Krones AG. 2004 übernahm Schmidt zusätzlich die Gruppe Creations innerhalb der Konzernkommunikation des Weltmarktführers für Abfüll- und Verpackungstechnik. Die Marktkommunikation des Unternehmens, hier speziell für USA und auch Asien, trieb er entscheidend mit voran. 2008 launchte Schmidt gemeinsam mit der Bavaria interactive die Plattform krones.tv. Von 2008 bis 2010 wurden hier rund 200 Videos veröffentlicht.

Seit 2010 ist Charles Schmidt auch Corporate Social Media Officer der Krones AG.

Als einer der ersten Social Media Officer in Deutschland ist er der zentrale Treiber hinter den Social Media Aktivitäten der Krones AG. Die Krones AG hat mit facebook.com/kronesag und youtube.com/kronestv zwei sehr innovative Kanäle ins Netz gebracht und verfolgt auch darüber hinaus eine integrierte und konsistente Social Media Strategie. Dies ist insbesondere deshalb bemerkenswert, da die Krones AG hiermit für die deutsche B2B Branche echte Pionierarbeit geleistet hat.

 


 

 

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Mon, 29 Oct 2012 02:01:00 -0700 The New Local – ein anderer Weg, interne Medien zu machen http://scmonline.posterous.com/the-new-local-ein-anderer-weg-interne-medien http://scmonline.posterous.com/the-new-local-ein-anderer-weg-interne-medien

„Think global, act local“ ist eine der Management-Weisheiten, die auch die kennen, die an BWL-Hörsälen in großem Bogen vorbeimarschiert sind. Sie will multinational agierende Unternehmen anleiten, ihre Produkte und Dienstleistungen zwar global zu vermarkten, aber regional und lokal anzupassen. Gleichzeitig sollen natürlich auch die regionalen Niederlassungen ihre kulturellen Eigenheiten pflegen dürfen.

Schließlich hat man gelernt: Weihnachtsfeiern funktionieren nicht überall auf der Welt. Dem Lokalen aber wurden immer seine Grenzen aufgezeigt. Wie ein Unternehmen zu sein hat, was und wie die Marke ausstrahlt, wie es sich erklärt, all das ist Sache des „Headquarters“, des „Centers“ oder der „Zentrale“.

„Think global, act local“ ist kein Allheilmittel, und es gibt erfolgreiche Beispiele von Unternehmen, die arbeiten mit genau dem gegensätzlichen Motto. Mit der Heimat im Herzen erobern sie die Welt. „Der Rückgriff auf Identität und Herkunft scheint krisengeschüttelte Branchen kurieren zu können,“ meinte der Philosophie-Professor Michael Großheim schon vor einigen Jahren. Und es scheint: Dieser Rückgriff könnte auch die Kultur des einen oder anderen Unternehmens kurieren, die nach Jahren der Übernahmen und Fusionen, Markenwechseln, strategischen und kulturellen Changes, Restrukturierungen und Neuerfindungen zerbrochen ist. 

Der Grund darin liegt unter anderem im weltumspannenden Internet, das die Welt in zweierlei Hinsicht kleiner macht: Einmal kann jeder mit ein paar Klicks ans Ende der Welt reisen, was viele von uns jeden Tag tun. Andererseits hat das Internet eine Wiederentdeckung des Lokalen und Bekannten, des Unmittelbaren und Vertrauten bewirkt. Man schaut sich im Internet vor der eigenen Haustür um, man vernetzt sich in der lokalen, sozialen Web-Gemeinschaft. Man vertraut auf das Wort und die Empfehlung seiner Freunde und Bekannten, seiner Nächsten – auch, wenn sie weit weg sind. 

Schon seit längerer Zeit ist ein ähnlicher Trend im Magazin-Business zu beobachten. Kaum eine Stadt oder Region, in der der Lokal- bzw. Regionaljournalismus nicht neu erfunden wurde. Weg von der biederen Vereins- und Baustellenberichterstattung hin zur hintergründigen, auch kritischen Heimatreportage. Nur zwei Beispiele seien genannt: Das Kölner Magazin „Ehrenfelder“ und die preisekrönte, bayrische „Muh“. (...)

Lesen Sie den gesamten Artikel sowie weitere Beiträge zum Thema Interne Kommunikation, Social Media und Kulturwandel im IKimFokus (4/2012).

Lutz Zimmermann ist Referent der K2-Tagung Interne Kommunikation am 21. und 22. November in Düsseldorf.

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Nach Studium und Ausbildung an der Journalistenschule des Axel Springer Verlags schrieb Lutz Zimmermann als Redakteur und Reporter u.a. für WELT und WELT am Sonntag. Später entwickelte und produzierte er Sonderpublikationen etablierter Verlags-Titel, u.a. für den Axel Springer Verlag, Heinrich Bauer Verlag und Jahr-Verlag. Nach mehr als zehn Jahren Beratertätigkeit bei Deekeling Arndt Advisors gründete er 2011 Zimmermann Editorial, eine Corporate Media-Agentur mit Schwerpunkt auf Interne Medien.

 

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Mon, 29 Oct 2012 01:35:00 -0700 Wer hat die Nase im Wind und wer betreibt business as usual? http://scmonline.posterous.com/wer-hat-die-nase-im-wind-und-wer-betreibt-bus http://scmonline.posterous.com/wer-hat-die-nase-im-wind-und-wer-betreibt-bus

Was die einzelnen Branchen bei der Nutzung von Social Media unterscheidet.

 So viel steht fest: Social Media ist in den Unternehmen angekommen. Doch wie nutzen beispielsweise Firmen aus der Baubranche die Netzwerke im Vergleich zu IT-Unternehmen? Diesen und anderen Fragen geht die aktuelle Umfrage des ersten Arbeitskreises Social Media in der B2B-Unternehmenskommunikation nach. Von den 202 befragten Unternehmen, aus 14 verschiedenen Branchen (siehe Abb.), nutzt die Hälfte aller befragten Unternehmen Social Media zur externen Kommunikation und ein Viertel zusätzlich noch zur internen Kommunikation.

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Ein Blick auf die Branchen zeigt: Unternehmen aus der Informationstechnologie haben die Nase bei der Nutzung von Social Media vorn.

Dabei wollen die Firmen vor allem ihr Image steigern und ihre Kunden binden. Weitere 10 Prozent der Befragten planen erst den Einsatz von Social Media und knapp jedes fünfte Unternehmen nutzt die sozialen Medien nicht. Bei der detaillierten Betrachtung der einzelnen Branchen sind die Ergebnisse eindeutig: Social Media ist überall angekommen, wobei Unternehmen aus den Bereichen Informationstechnologie, Medien sowie Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen die alten Hasen bei der Nutzung der sozialen Netzwerke sind. Tendenziell eher konservative Unternehmen wie aus der Automobilindustrie, der Bauwirtschaft oder der Elektrobranche tun sich an manchen Stellen noch schwer, Social Media zu etablieren und sind eher die Neulinge im Web 2.0.

Die Neulinge in den sozialen Netzwerken
Wer jetzt erwartet, dass Unternehmen aus den tendenziell eher konservativen Branchen kaum oder gar nicht in den sozialen Netzwerken unterwegs sind, hat weit gefehlt: Auch wenn die Nutzung noch in den Kinderschuhen steckt und sich die Unternehmen an manchen Stellen noch schwer tun, Social Media umzusetzen, holen Unternehmen aus der Automobil-, Bau- oder Elektrobranche im Vergleich mit anderen Branchen Schritt für Schritt auf. Der Hauptunterschied sind die oftmals noch fehlenden, organisatorischen Rahmenbedingungen. Aber auch hier zeigt der Trend deutlich nach oben: Bei der Frage nach der Verantwortung geben zwar nur ein Viertel der befragten Unternehmen in der Baubranche an, aktuell einen Social Media Manager zu beschäftigen, aber schon nahezu 40 Prozent planen künftig eine Stelle zu besetzen. Social Media Guidelines haben fast die Hälfte der Befragten im Unternehmen eingeführt. Diese sind entscheidend für den sicheren Umgang mit dem Web 2.0, denn sie geben den Mitarbeitern Orientierung im Umgang mit den verschiedenen Plattformen. Neben der noch fehlenden Verantwortung, unterscheiden sich die Branchen vor allem hinsichtlich der Frequenz, mit der sie mit ihrer Zielgruppe via Social Media kommunizieren. Die meisten Befragten suchen den Dialog mit ihren Fans und Followern nur wöchentlich oder monatlich. Unternehmen, in denen Social Media schon angekommen ist, beispielsweise aus der IT, nehmen meist täglich Kontakt mit den Usern auf. Von der breiten Masse heben sich die traditionellen Branchen ab, wenn es um den Zweck ihrer Social Media-Aktivitäten geht. Ein Großteil der Unternehmen will potenzielle Mitarbeiter ansprechen und Wissen vermitteln. Jedoch sind viele Unternehmen der Meinung, dass die sozialen Medien in der Kommunikation heutzutage einfach dazu gehören. Dies bestätigen übrigens auch 75 Prozent der befragten Unternehmen aus der Automobilbranche. Bei der Wahl der Netzwerke schöpfen die Traditionsunternehmen ihr Potenzial noch nicht aus: Hier setzen fast alle Befragten auf die üblichen Verdächtigen Facebook und XING. Dabei zeigen doch beispielsweise die MAN Gruppe und die Krones AG schon seit einiger Zeit, dass sich für erkl.rungsbedürftige Themen Blogs oder Videoportale hervorragend eignen. Montageanleitungen lassen sich hier schnell und einfach bereitstellen und die Themen können selbst bestimmt werden. (...)

Den gesamten Artikel zur Studie finden Sie im scm-Newsletter (5/2012).
Mehr zur Studie und weiteren Themen gibt es auf www.cultundcomm.de

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Jacqueline Althaller ist Inhaberin von COMMUNICATION Presse und PR und Initiatorin des ersten Arbeitskreises Social Media in der B2B-Unternehmenkommunikation.

 

 

 

 

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Tue, 23 Oct 2012 01:26:00 -0700 Social Media in der internen Kommunikation – neuer Kanal oder Kulturwandel? http://scmonline.posterous.com/social-media-in-der-internen-kommunikation-ne http://scmonline.posterous.com/social-media-in-der-internen-kommunikation-ne

Bei der Einführung von sozialen Medien in der internen Kommunikation dominieren meist Gedanken um die Funktionalitäten, das Design und die Nutzerfreundlichkeit von Instrumenten. Sehr viel wichtiger sind jedoch die aus sozialen Medien resultierenden Auswirkungen auf die Organisations- und Kommunikationskultur. Anstatt Social Media einfach als zusätzlichen Kanal zu verstehen, könnte es stattdessen der Startschuss einer Veränderung hin zur digitalen Kultur sein.

Anfang Oktober bejubelte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg das 1-Milliardste aktive Mitglied der 2004 gegründeten Social-Media Plattform. Damit ist rein rechnerisch jeder siebte Mensch Mitglied bei der Seite, was sie zum erfolgreichsten sozialen Netzwerk der Welt macht – insgesamt gibt es bei Facebook über 1,1 Billionen "Gefällt mir"-Angaben, über 140 Milliarden Freundschaftsverbindungen, und fast 220 Milliarden geteilte Fotos. Gleichzeitig knackte Lady Gaga als erste die Marke von 30 Millionen Followern beim Online-Kurznachrichtendienst Twitter.

Ausbreitung und Bedeutungszuwachs von Social Media scheint nicht aufzuhalten. Nur verständlich, dass die Vorteile der Instrumente, die im öffentlichen Raum für eine neue Kultur des Meinungs- und Wissensaustauschs sorgen, auch von vielen Unternehmen in der internen Kommunikation genutzt werden wollen. Social Media ist angesagt. Die zentralen Fragen lauten dann oftmals: Soll unser CEO bloggen? Brauchen wir nicht einen Twitterkanal für die Mitarbeiter? Können wir nicht die neue Strategie mal in einem sozialen Netzwerk diskutieren lassen? Die interne Kommunikation erarbeitet dann dienstbeflissen Vorschläge für Social Media Lösungen, der Vorstand muss vielleicht noch überzeugt werden, die IT-Abteilung ganz sicher – aber über kurz oder lang ergänzt ein neues Instrument den Formatbaukasten der internen Kommunikation.

Doch die Wirksamkeit und Wirkungsweise des neuen Kanals bleibt oft zufällig. In vielen Fällen stoßen die neuen Werkzeuge auf positive Resonanz bei den Mitarbeitern – zumindest anfangs. In anderen Fällen werden die sozialen Medien in den Unternehmen jedoch kaum genutzt. Allen Fällen ist jedoch eins gemein: Der Einsatz von Social Media wird oftmals nicht strategisch und kulturell vorgedacht und vorbereitet. Unklar ist, welche Ziele eigentlich erreicht werden sollten, was der Nutzen für die Organisation als Ganzes ist und welche Auswirkungen – positiv, wie negativ – die sozialen Medien auf die Organisations- und Kommunikationskultur haben werden. 

 

Neue Erwartungen an Beteiligung ernst nehmen

Sich mit Social Media in der internen Kommunikation zu beschäftigen, ist grundsätzlich notwendig. Denn Facebook & Co. haben in der Gesellschaft zu einer neuen Erwartungshaltung geführt – Menschen möchten stärker als bisher an Entscheidungen beteiligt werden, Informationen teilen, Meinungen ungehindert äußern und sich mit anderen vernetzen. Diese Möglichkeiten und Anspruchshaltungen übertragen die Mitarbeiter zunehmend auch auf die interne Kommunikation „ihres“ Unternehmens. Allerdings ist es etwas völlig anderes, im privaten Raum andere an seinen Hobbys und Interessen teilhaben zu lassen oder im Unternehmenskontext Strategien des Vorstands zu kommentieren. Der Anreiz im Unternehmen sich selbst mitzuteilen, ist völlig anders. Unternehmensspezifische Machtstrukturen und Kommunikationsrituale beeinflussen die Art und Weise, wie Social Media genutzt wird und damit eingesetzt werden kann. Natürlich gibt es Branchen und Unternehmenskulturen, wo eine intensive Beteiligung via Social Media schon heute üblich ist. Diese positive Erfahrung lässt aber nicht auf jedes Unternehmen übertragen.
(...)

Lesen Sie den gesamten Artikel und weitere Beiträge zum Thema Interne Kommunikation im Newsletter IK im Fokus (4/2012).

Frau Arndt ist Referentin der K2-Tagung Interne Kommunikation am 21. und 22. November 2012 in Düsseldorf. 

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Susanne Arndt ist seit 2009 Beraterin und Standortleiterin von Deekeling Arndt Advisors in Frankfurt. Ihr Beratungsschwerpunkt liegt in der Begleitung von Identitäts- und Veränderungsprozessen vor allem mit Blick auf strategische Neuausrichtungen, Restrukturierungen, Leitbild- und Werteprozesse sowie Integrationsprozesse. Arndt hat nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Medienwissenschaften über zehn Jahre bei A&B ONE in der Kommunikationsberatung gearbeitet und dort ein breites Themenspektrum von Corporate Communications, Corporate Resonsibility, Change und Crisis Communications abgedeckt.

 

 

 

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Fri, 28 Sep 2012 01:28:00 -0700 Kommunikation wird flüchtiger http://scmonline.posterous.com/kommunikation-wird-fluchtiger http://scmonline.posterous.com/kommunikation-wird-fluchtiger

Heutzutage ist zunehmend unternehmerische Transparenz gefragt. Ist dies zugleich ein guter Weg um Krisen vorzubeugen?
Unternehmerische Transparenz ist wichtig, hat aber auch Grenzen, z.B. dort, wo nachvollziehbare Kundeninteressen zu schützen sind. (Kommunikations-) Krisen kann man grundsätzlich dadurch vorbeugen, indem man ständig mit allen Stakeholdern im Gespräch ist. Sollte es dann trotzdem Schwierigkeiten geben, gibt es ein paar grundlegende Prinzipien, wie man Krisen kommunikativ meistern kann, und dazu zählen u.a. Transparenz, Glaubwürdigkeit und auch Selbstkritik.

Spüren Sie auch in Ihrer Branche die wachsende Macht von Bürgerinitiativen und NGOs?
Von Macht würde ich nicht sprechen, aber ein Unternehmen, das sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist, muss sich diesen Interessengruppen oder -verbänden stellen. Hier sind auch die Interessen von Kunden und Mitarbeitern gebündelt, die erwarten, dass man den Dialog mit diesen Organisationen pflegt. 

Was sind Ihrer Meinung nach kommunikative Fallen, in die auch PR-Profis in Krisensituationen immer wieder tappen?
PR-Profis sollten eigentlich nicht in kommunikative Fallen tappen. Denn jeder Profi weiß, dass es nichts bringt, eine Krise aussitzen zu wollen oder wichtige Informationen nur auf größeren Druck und dann auch nur häppchenweise herauszurücken (das wären dann die Fallen). Das Entscheidende in Krisensituationen ist Schnelligkeit, Selbsterkenntnis, umfassende Aufklärung und ein glaubwürdiger Lösungsansatz.

Haben Social Media Ihre tägliche Arbeit als Kommunikationschef verändert?
Die Veränderung hat langsam begonnen, aber sie ist immer deutlicher zu spüren. Social Media sind eigentlich nur weitere Kommunikationskanäle, die leider den Trend, der seit einigen Jahren zu beobachten ist, verstärken, dass Kommunikation flüchtiger wird, man kann auch sagen flacher. Der Kampf um Aufmerksamkeit wird immer härter, gleichzeitig steigen die Bedeutung eines guten Storytellings sowie die Kommunikation über audiovisuelle Medien. Kommunikationschefs werden künftig stärker die Rolle von Moderatoren einnehmen, die den vielstimmigen Dialog zwischen Unternehmen und Öffentlichkeit managen. 

Auf den Krisenfall vorbereitet zu sein, ist unerlässlich. Dennoch kommt es letzten Endes immer anders als geplant. Wie sind Ihre Erfahrungen?
Jede Krise ist anders und doch laufen die meisten nach dem gleichen Strickmuster ab. Deshalb ist es gut, wenn man das richtige Handwerkszeug beherrscht. Jeder Notarzt, der zu einer Unfallstelle kommt, muss auch zunächst die immer gleichen Maßnahmen einleiten, um das Überleben des Patienten zu sichern. Ähnlich ist es in einer kritischen Kommunikationssituation. Die eingeübten Schritte helfen, in Ruhe eine vernünftige Grundkommunikation herzustellen, um anschließend an die kommunikative Rehabilitation zu gehen.

Dr. Rolf Kiefer spricht auf der K2-Tagung Krisenkommunikation am 18.10. in Frankfurt.
Weitere Interviews und Fachartikel zum Thema Krisenkommunikation finden Sie im scm-Newsletter (5/2012).

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Dr. Rolf Kiefer leitet seit 2006 die externe Kommunikation und ist Pressesprecher des DekaBank-Konzerns. Gut 30 Jahre Berufserfahrung in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit weisen ihn als PR-Profi aus. Nach einer journalistischen Ausbildung bei Presse, Hörfunk und Fernsehen startete Kiefer seine berufliche Laufbahn 1982 als Redakteur und Reporter für politische und wirtschaftliche Themen beim WDR-Fernsehen. Im Jahr 1992 wechselte er in die PR-Branche und wurde Sprecher und Leiter der Pressestelle der CDU Deutschlands. Sechs Jahre später übernahm Kiefer die Leitung der Unternehmenskommunikation des Finanzdienstleisters AWD in Hannover. Von 2000 bis 2005 verantwortete er Presse und Kommunikation beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken in Berlin. 

 

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Tue, 11 Sep 2012 02:05:00 -0700 Social Media rechtssicher nutzen – Haftungsrisiken vermeiden http://scmonline.posterous.com/social-media-rechtssicher-nutzen-haftungsrisi http://scmonline.posterous.com/social-media-rechtssicher-nutzen-haftungsrisi

Social Media Dienste bieten den Unternehmen tolle Möglichkeiten: Fotos für die eigene Werbekampagne lassen sich im Web 2.0 leicht finden und herunterladen. Schnappschüsse von eigenen Events machen sich hervorragend auf der Fanpage. Und innerhalb der Social Media Foren lassen sich wunderbar Personendaten zu eigenen Werbezwecken sammeln. All das hat nur einen "kleinen" Haken: Es ist zumeist rechtswidrig. Bei der Minimierung der rechtlichen Risiken für Unternehmen und Mitarbeiter helfen Social Media Guidelines – wenn sie rechtssicher gestaltet sind.

Inhalte nur im Rahmen der Nutzungsrechte nutzen
Die innerhalb von Social Media auffindbaren Inhalte (z. B. Fotos, Logos oder Songdateien) unterliegen häufig dem Schutz des Urheberrechts oder dem Markenrecht. Die Verwendung solcher gesetzlich geschützten Inhalte ist nur dem Inhaber entsprechender Nutzungsrechte erlaubt. Das kann der Urheber bzw. Markenrechtsinhaber sein, oder derjenige, der von dem Berechtigten entsprechende Nutzungsrechte erhalten hat. Die Rechtseinräumung kann z. B. ausdrücklich erfolgen, oder auch durch entsprechende Klauseln in den Nutzungsbedingungen der betreffenden Social Media Plattform. Letzteres allerdings nur, soweit die Klauseln rechtswirksam formuliert sind – was oftmals nicht der Fall ist. Dann ist die Rechteeinräumung unwirksam.

Wer geschützte Inhalte außerhalb der ihm eingeräumten Nutzungsrechte herunterlädt oder anderweit nutzt, handelt in der Regel rechtswidrig und setzt sich dem Risiko anwaltlicher Abmahnungen oder gar Schadensersatzforderungen des Rechteinhabers aus. Wird die Handlung durch Mitarbeiter eines Unternehmens während der Arbeitszeit begangen, haftet zumeist (auch) das Unternehmen.

Mit Personenabbildungen sensibel umgehen
Die Verbreitung von Personenabbildungen im Intranet oder im Internet ist gängige Praxis. Viele Unternehmen zeigen gerne Fotos von erfolgreichen Kundenveranstaltungen, von Messeaktivitäten oder einfach von der eigenen Betriebsfeier. Häufig wird damit jedoch gegen § 22 Kunsturhebergesetz (KUrhG) verstoßen. Nach dieser Regelung dürfen Personenabbildungen grundsätzlich nur mit Einwilligung der abgebildeten Personen verbreitet oder veröffentlicht werden. Dabei sind die Grenzen zum Erlaubten – z.B. die Abbildung einer größeren Menschenmenge - häufig fließend. Ein vorsätzlicher Verstoß gegen die Regelung kann sogar strafbar sein. Durch die Mitarbeiter begangene Verstöße sind häufig (auch) dem Unternehmen zuzurechnen.

Soweit Einwilligungen von den abgebildeten Personen eingeholt werden, ist die damit erhoffte Rechtssicherheit oftmals eine Trügerische. Denn die gesetzlichen Anforderungen an die Wirksamkeit einer Einwilligungserklärung sind hoch, ihre Umsetzung muss daher für jeden Fall konkret und sorgfältig geprüft werden.

Verantwortlichkeit für Mitarbeiteraussagen
Auch unrichtige Äußerungen von Mitarbeitern über andere Personen können Gegengenstand rechtlicher Konsequenzen wie beispielsweise einer anwaltlichen Abmahnung sein – z.B. als Verstoß gegen das allgemeine Persönlichkeitsrecht. Entsprechendes gilt für wettbewerbswidrige Äußerungen über konkurrierende Unternehmen, z.B. im Rahmen einer Forendiskussion. Je nach den Umständen des Einzelfalls können solche Äußerungen wiederum (auch) dem Unternehmen zuzurechnen sein. Mit der zunehmenden Aktivität von Unternehmen und deren Mitarbeiter in Social Media haben derartige Rechtsverstöße deutlich an Häufigkeit zugenommen. Risikoerhöhend kommt hinzu, dass im Falle von Forendiskussionen etc. häufig unklar ist, ob die betreffenden Personen ihre private Meinung kundtun, oder für ihr Unternehmen sprechen (möchten).

Lesen Sie den gesamten Artikel von Jan Schneider im scm-Newsletter (4/2012).

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Jan Schneider, Fachanwalt für IT-Recht und Partner des Düsseldorfer Büros der Sozietät SKW Schwarz Rechtsanwälte, berät Unternehmen seit über 10 Jahren in allen rechtlichen Fragestellungen der Informationstechnologie.

 

 

 

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Tue, 04 Sep 2012 02:28:00 -0700 Social Media Guidelines – Freiheit oder Restriktion? http://scmonline.posterous.com/social-media-guidelines-freiheit-oder-restrik http://scmonline.posterous.com/social-media-guidelines-freiheit-oder-restrik

Es gibt fast kein Unternehmen, das Social Media nicht nutzt, damit experimentiert oder in Kürze auf den Kanälen durchstarten will. Die Frage nach dem „ob“ stellt sich für viele nicht mehr. Die positiven Effekte lassen sich nicht von der Hand weisen und überwiegen die Risiken – das ist in vielen Führungsetagen angekommen. Fragen nach der Umsetzung sind in den Vordergrund getreten.

Social Media verändert die Kommunikation von Unternehmen grundlegend und unumkehrbar. Der scheinbar kontrollierbare oder gar steuerbare Kommunikationsfluss weicht einer „Many-to-many“-Kommunikation. Ob Social Media Manager, PR-Spezialist, Servicemitarbeiter oder Recruiter – immer mehr Mitarbeiter kommunizieren öffentlich für das eigene Unternehmen. Das Potenzial und die Chancen sind groß, die Einsatzmöglichkeiten schier unendlich. Die Zeiten, in denen der Pressesprecher oder Vorstand die einzigen Außenkommunikatoren waren, sind längst vorbei. 

Aber gerade die Fülle an Einsatzmöglichkeiten erzeugt Unsicherheit: Wie regele ich Social Media im Unternehmen? Wer sollte Social Media überhaupt nutzen? Welche Voraussetzungen müssen Mitarbeiter dafür erfüllen? Wer legt die Inhalte auf den Kanälen fest? Was passiert, wenn das Unternehmen in die Kritik gerät? Dürfen private Accounts während der Arbeitszeit genutzt werden?

Warum überhaupt eine Guideline?

Durch Social Media rückt das Verhalten der Mitarbeiter immer stärker in den Fokus der öffentlichen Kommunikation von Unternehmen. Jeder Mitarbeiter kann ein wertvoller Markenbotschafter seines Unternehmens sein und nach außen als solcher wahrgenommen werden. Dafür muss Social Media allerdings auch von denjenigen Mitarbeitern eingesetzt werden dürfen, bei denen der direkte Mehrwert entsteht. 

(...)

Lesen Sie den vollständigen Fachartikel im scm-Newsletter (4/2012).

Jan-Paul Schmidt leitet den Workshop "Social Media Guidelines" bei den  Social Media Praxistagen am 16. und 17. Oktober in Frankfurt.

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Jan-Paul Schmidt ist Manager Corporate Communications & PR. Er betreut das Thema Social Media im Corporate Communications-Team der Scout24-Gruppe. In dieser Funktion verantwortet er sowohl konzepti-onell als auch redaktionell das Scout24 Corporate Blog sowie die gruppenweite Facebook-Seite und den Twitter-Account. Knowledge Sharing, Relati-onship Management und Social Media Monitoring sind zudem typische Themengebiete seiner Arbeit. Zuvor arbeitet der Medienwissenschaftler als Journalist für die Thüringer Allgemeine.

 

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Wed, 29 Aug 2012 06:12:00 -0700 Das Topmanagement hat uns tatkräftig unterstützt http://scmonline.posterous.com/das-topmanagement-hat-uns-tatkraftig-unterstu http://scmonline.posterous.com/das-topmanagement-hat-uns-tatkraftig-unterstu

 

Bayer ist heute im Social Web ausgesprochen präsent. Gab es anfänglich Vorbehalte gegenüber Social Media oder hat auch das Topmanagement diese Kommunikationswege von Beginn an befürwortet?
Natürlich haben wir uns sehr intensiv mit den Chancen aber auch den Risiken beschäftigt, die soziale Netzwerke mit sich bringen. Als forschendes Pharmaunternehmen gelten die rechtlichen Rahmen unserer Branche selbstverständlich auch in Social Media. Dennoch haben wir für uns sehr schnell erkannt, dass der Dialog mit den Nutzern eine große Chance darstellt, der wir uns gerne stellen wollen. Das Topmanagement hat uns auf diesem Weg tatkräftig unterstützt, so war unser Vorstandsvorsitzender Marijn Dekkers der erste CEO eines Dax-Unternehmens, der die Fans auf Facebook beim Start begrüßt hat. Das Video wurde mehr als 80.000 mal gesehen und diente uns letztlich auch als Bestätigung, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist. 

Bayer hat allein auf Facebook sieben Seiten, dazu noch einige Twitter-Kanäle und weitere Präsenzen im Social Web. Wie managen Sie die vielfältigen Themen und Kanäle? 
Bayer hat sogar noch wesentlich mehr Seiten auf Facebook & Co. Ein Großteil der Seiten wird dezentral gesteuert, im Bedarfsfall beraten wir die Kollegen bei auftretenden Fragen. Damit wir die Übersicht nicht verlieren, haben wir im Intranet einen Webguide eingerichtet, der als Leitfaden dient. Darin finden sich unter anderem Layoutvorgaben undrechtliche Aspekte, die es den Seitenbetreibern ermöglichen sollen, die Kanäle selbst zu betreuen. Darüber hinaus findet sich dort eine Registrierungsplattform. In ihr werden die strategischen Ziele der Seite oder des Kanals benannt. Mit dieser Maßnahme können wir absehen, welche Themen kommuniziert werden und Themendopplungen nach Möglichkeit vermeiden. 

Bayer hat eine große Bandbreite an Themen, Produkten und Services. Das heißt einerseits eine Fülle an Content, andererseits aber auch, dass Sie mit sehr verschiedenen Zielgruppen im Social Web kommunizieren. Wie gehen Sie mit dieser Herausforderung um?
Pragmatisch. Sicherlich haben wir einen großen Strauß an Themen, über die wir kommunizieren können. Allerdings fällt ein Teil dieses Contents aus rechtlichen Gründen in Social Media aus dem Portfolio. Da unsere Kernthemen Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialen alle Gesellschaftsschichten ansprechen, fühlen wir uns grundsätzlich bei allen Zielgruppen wohl. Aber es ist natürlich klar, dass spezifische Produkte spezifische Zielgruppen ansprechen und unsere Experten auf den Spezialgebieten gezielt in diese Gruppen eingebunden werden. (...)

Lesen Sie das gesamte Interview mit Thomas Helfrich, Bayer, im scm-Newsletter (4/2012).
Thomas Helfrich hält die Keynote bei den Social Media Praxistagen, die am 16. und 17. Oktober in Frankfurt stattfinden.

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Thomas Helfrich leitet seit 2011 den Bereich Social Media & Executive Support in der Unternehmenskommunikation der Bayer AG. Zuvor war er über 20 Jahre Jahre als Journalist und Moderator im Bereich Radio und Fernsehen tätig. Unter anderem war er als Chef vom Dienst verantwortlich für die Wirtschaftsnachrichten von Deutsche Welle TV. Zudem moderierte er dort die Magazinsendung “Made in Germany” sowie die die Wirtschaftsnachrichten der Nachrichtensendung “Journal”. Hiervor war er bei Bloomberg TV unter anderem zuständig für die Themen Wirtschaftspolitik, eCommerce und Banken und moderierte die von ihm entwickelte “Morning Show” in London.

 

 

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Thu, 16 Aug 2012 06:13:00 -0700 Google+ vs. Facebook: Der Kampf der Giganten geht in die zweite Runde http://scmonline.posterous.com/google-vs-facebook-der-kampf-der-giganten-geh http://scmonline.posterous.com/google-vs-facebook-der-kampf-der-giganten-geh

Social Networks sind in der Gesellschaft fest verankert. Die meisten Nutzer wollen dabei nur eines: Verfolgen, was im Leben der Freunde passiert! Viele Unternehmen haben diese Form der Kommunikation für sich entdeckt und gelernt, sie für sich zu nutzen. Die aktuelle Diskussion dreht sich also nicht mehr um das „Ob“, sondern eher um das „Wo“ und „Wie“ sich ein Unternehmen im Social Web positioniert.

Bis vor einem Jahr wurde die Frage nach dem „Wo“ von den meisten Unternehmen mit einem Wort beantwortet: Facebook. Kein Wunder, denn seit dem Start des Netzwerks 2004 ist die Anzahl der Nutzer stetig gewachsen – und zwar auf gewaltige 24 Millionen Menschen allein in Deutschland. Weltweit sind es bereits über 900 Millionen. Davon sind 530 Millionen mindestens einmal im Monat aktiv. 50 Prozent der Nutzer loggen sich täglich ein.

Seit den Anfangszeiten von Facebook kamen und gingen viele andere Social Networks – zu einer ernsthaften Konkurrenz wurde keines davon. Auch wenn sich nach und nach einige etablierten wie Twitter, YouTube und LinkedIn oder Xing. Aber sie haben andere Kommunikationsansätze  und -funktionen. Außerdem ist es für die meisten Nutzer zur Normalität geworden, in mehreren Netzwerken präsent zu sein.

 Google+ ist eine „virtuelle Geisterstadt“ – noch.

Doch dann kam Google+. Das neue Netzwerk beendete die friedliche Koexistenz in der Social Media-Landschaft. Mit dem gleichen Kommunikationsansatz und sehr ähnlichen Funktionen hat Google+ das Potenzial, eine echte Alternative zu Facebook zu werden. Bislang (zumindest in Deutschland) noch ohne Erfolg. Kritiker bezeichnen Google+ mittlerweile sogar als „virtuelle Geisterstadt“. Denn zum Start hatten sich innerhalb von 88 Tagen zwar 50 Millionen Menschen für die Betaversion angemeldet, aktiv genutzt wurde Google+ aber von den Wenigsten. Ein Grund dafür: Die Funktionen sind Facebook recht ähnlich. Zunächst wurde das Netzwerk daher zur Spielwiese für Tekkies und Neugierige. Sie diskutierten die Vor- und Nachteile oder tauschten sich zu fachspezifischen Themen aus. Die Betaversion von Google+ wurde nicht von der breiten Masse angenommen. Doch Google legte nach, verbesserte die Seitenstruktur, arbeitete an der App, integrierte viele vorhandene Google-Dienste und änderte die Funktionen des +1-Buttons. Das Resultat: Pünktlich zum ersten Geburtstag im Juni lebte die Diskussion über Google+ wieder auf. 
(...)
Lesen Sie den gesamten Artikel in unserem scm-Newsletter (4/2012).

Nemo Altenberger und Jan Eisenkrein werden auf den scm Social Media Praxistagen einen Workshop zum Thema Facebook und Google+ leiten.

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Nemo Altenberger ist seit 2011 Berater in der Unit Strategie mit Schwerpunkt Social Media bei der Profilwerkstatt, wo er ein Jahr zuvor als Marketing-Assistent begann. Zuvor war der Diplom-Politologe vier Jahre lang Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag Berlin.

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Jan Eisenkrein ist seit 2011 Mitarbeiter in der Unit Strategie mit Schwerpunkt Social Media bei der Profilwerkstatt. Er sammelte bereits seit 2007 Erfahrungen im Bereich PR, Öffentlichkeitsarbeit und Social Media, u.a. bei Wbpr Public Relations Berlin und der Profilwerkstatt. Eisenkrein hat Politikwissenschaften und Governance and Public Policy studiert.

 

 

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Tue, 17 Jul 2012 00:54:00 -0700 Von Kommunikationswegen und -pässen http://scmonline.posterous.com/von-kommunikationswegen-und-passen http://scmonline.posterous.com/von-kommunikationswegen-und-passen

Social Media in der Internen Kommunikation

„Der Laufweg bestimmt den Pass“ – dieser Satz von Joachim „Jogi“ Löw (kundgetan auf einer DFB-Pressekonferenz vor dem EM-Viertelfinale) hatte, kaum dass er ausgesprochen war, bereits seinen Platz in der Liste der ewigen Fußballzitate sicher. Dass das so ist, hat mit jener fast schon philosophischen Dimension zu tun, durch die sich die besten und nachhaltigsten Fußballweisheiten auszeichnen. Der Erfolg dieser Klassiker liegt nicht zuletzt darin begründet, dass sie über den Fußballplatz hinausreichen und sich wunderbar dazu eignen, das Leben, das Universum und den ganzen Rest auf den Punkt zu bringen. Mindestens. Meistens. Aber zurück zum jüngsten Beitrag auf dieser Liste ewiger Weisheiten. Und zu der Frage, was jenes Bundestrainer-Zitat mit Social Media in der Internen Kommunikation zu tun hat?

Stellen wir uns die heutigen Kommunikationsgewohnheiten – insbesondere der jüngeren Mitarbeiter – als deren Laufwege vor, und die unternehmensinternen Botschaften als den Pass, der diese auf möglichst optimale Weise erreichen soll. Führt man sich vor Augen, dass 91 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland im Alter zwischen 16 und 24 Jahren soziale Netzwerke nutzen, und immerhin 57 Prozent der 25- bis 44-Jährigen (1), wird der Laufweg in puncto Kommunikationsgewohnheiten sehr deutlich. Auch wenn der Einsatz von Social Media für die Interne Kommunikation in deutschen Unternehmen noch in den Kinderschuhen steckt, ist es wohl nur eine Frage der Zeit bis sich in Unternehmen die Erkenntnis durchsetzt, auf welche Weise die Botschafts-Pässe in Zukunft erfolgsversprechend gespielt werden müssen. Denn angesichts eines zunehmenden Wettbewerbs um qualifizierten Nach- wuchs wird es für Unternehmen immer wichtiger, ein Umfeld zu schaffen, in dem Mitarbeiter sich wohl- und wertgeschätzt fühlen und ihre Produktivität voll entfalten können. Eine funktionierende Interne Unternehmenskommunikation spielt hier eine Schlüsselrolle: Mitarbeiter, die wissen, was sie wann, wie und warum zu tun haben, arbeiten produktiver. Und Arbeitnehmer, die diese Prozesse nicht nur nachvollziehen, sondern auch selbst mitgestalten können, sind nicht nur zufriedenere – und dadurch bessere – Mitarbeiter, sie tragen auch maßgeblich zu einer gesteigerten Wertschöpfung und einem höheren Innovationsgrad bei. 

Eine erfolgreiche Interne Kommunikation ist zudem ein wichtiger Aspekt, wenn es darum geht, die emotionale Verbindung der Mitarbeiter mit dem Unternehmen zu fördern. Warum das unerlässlich ist, zeigt folgendes Beispiel (wieder aus dem beliebtesten Mannschaftssport, um im Bilde zu bleiben): Man stelle sich eine Fußballmannschaft in folgender emotionaler Verfassung vor: Zwei Spieler verspüren keinerlei emotionale Bindung an den Verein, bei dem sie unter Vertrag stehen. Weitere sieben Spieler haben lediglich eine geringe Bindung. Diese Spieler leisten „Dienst nach Vorschrift“ und legen im schlimmsten Fall sogar ein destruktives Verhalten an den Tag. Nur zwei Spieler der Mannschaft haben eine hohe emotionale Bindung an den Verein, sind motiviert und zeigen echtes Engagement und vollen Einsatz. Abstieg vorprogrammiert? Vermutlich. (...)

Lesen Sie den gesamten Fachartikel und weitere Beiträge zum Thema Social Media in der Internen Kommunikation im Newsletter IK im Fokus (3/2012).

Esther Mahr wird gemeinsam mit Gabriele Möller, Möller Horcher, den Workshops "Social Media als Instrument für den Auf- und Ausbau der Internen Kommunikation in KMUs" bei den Praxistagen Interne Kommunikation 2.0 am 18. und 19. September in Frankfurt durchführen. 

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Esther Mahr ist seit 2007 bei Möller Horcher PR tätig. Als Redakteurin schreibt sie über IT- und Software-Themen. Darüber hinaus beschäftigt sie sich intensiv mit den Bereichen Social Media und Interne Kommunikation, einschließlich Beratung sowie Konzeption und Umsetzung entsprechender Workshops. Esther Mahr hat Germanistik und Medienwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum studiert und eine Weiterbildung zum „Journalist für Pressestellen“ am Journalisten-Zentrum Haus Busch, Hagen, absolviert.

1) Statistisches Bundesamt, 2012, http://bit.ly/NVumhE

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Wed, 11 Jul 2012 00:09:00 -0700 5 Thesen zu Social Media in der Internen Kommunikation http://scmonline.posterous.com/5-thesen-zu-social-media-in-der-internen-komm http://scmonline.posterous.com/5-thesen-zu-social-media-in-der-internen-komm

Aus einer Vielzahl von Gesprächen mit Verantwortlichen und Führungskräften aus der Unternehmenskommunikation ergibt sich zum Thema Social Media für den internen Einsatz ein komplexes Bild. Zum einen gewinnt man den Eindruck, dass es momentan kein wichtigeres Zukunftsthema gibt und alle Instrumente der Internen Kommunikation dadurch auf den Prüfstand gestellt werden. Andererseits zeigt die Unternehmensrealität, dass die (deutliche) Mehrheit der Mitarbeiter in ihrem Arbeitsalltag noch fernab von Vernetzung, Microblogging, Rating und "Gefällt mir" ist. Dieses Spannungsfeld findet sich in den folgenden Thesen wieder.

Social Media – ein interner Kanal unter vielen, der heute überschätzt wird
Ein wichtiges Instrument in unseren Projekten zum Relaunch von Intranets und internen Kommunikationsmedien ist eine Mitarbeiterbefragung, in der bestehende Plattformen und Kanäle nach deren Relevanz und Funktion hinterfragt werden. Durch die Bank zeigt sich folgendes Ergebnis:

  • Wichtigster Informationskanal für die Mitarbeiter zum Unternehmen ist die eigene Führungskraft
  • Das Intranet wird im Schnitt pro Woche max. 2 Stunden genutzt und rangiert in der Relevanz bzgl. Informationen zum Unternehmen und Arbeitsumfeld hinter Mitarbeiterveranstaltungen, Printmedien und E-Mail-Newsletter
  • Weite Teile der Belegschaft (Produktion, Außenstandorte) haben in der Regel keinen Zugriff auf Online-Kanäle wie Intranet oder E-Mail-Newsletter
  • Mitarbeiter fühlen sich schon heute durch die Vielzahl der verfügbaren Medien und insbesondere durch die E-Mail-Flut überfordert und können Wichtiges nur schwer von Unwichtigem unterscheiden
  • Web 2.0-Angebote wie interne Blog, Wikis und Kommentarfunktionen werden nur von unter 5 % der Belegschaft genutzt und auch wahrgenommen

Social Media in der Internen Kommunikation wird in diesem Lichte gesehen nur ein weiterer Kanal sein, der auch in den nächsten 3-5 Jahren nur Bedeutung für eine kleine Gruppe von Mitarbeitern haben wird. Er wird sich weder dazu eignen, um in kurzer Zeit die Mehrheit der Belegschaft zu erreichen, noch um kritische und unternehmensentscheidende Nachrichten zuverlässig zu kommunizieren und in den Diskurs zu stellen. Aber warum dann der Hype? Weil sich Kommunikation im Unternehmen ändern wird! Die geplante und gerichtete Kommunikation wird mehr und mehr durch die digitale Vernetzung und Wahrnehmung des "Activity Streams" des eige- nen Arbeitsumfeldes ergänzt werden. (...)

Lesen Sie den gesamten Artikel und weitere Beiträge zum Thema Social Media in der Internen Kommunikation im Newsletter IK im Fokus (3/2012).

Lutz Hirsch wird auf den Praxistagen Interne Kommunikation 2.0 Workshops zu den Themen Strategie, Tools und Technologien durchführen.

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Lutz Hirsch ist Executive Partner bei Hirschtec und seit 1996 in der IT- und Internetbranche aktiv. Nach Stationen bei d.d. synergy und der IBM Global Services gründete er 2003 die Firma Hirschtec Infoarchitects. 2009 wurde ihm ein Lehrauftrag der FH Brandenburg im Fachbereich Wirtschaftsinformatik zum Thema „Web 2.0 in der Unternehmenspraxis“ erteilt. Lutz Hirsch ist Mitglied des Information Architecture Institute. Außerdem ist er seit Oktober 2010 Mitglied im Aufsichtsrat der HanseSafe AG.

 

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Thu, 05 Jul 2012 23:41:00 -0700 Veranstaltungshinweis: Social Media Praxistage am 16. und 17. Oktober in Frankfurt http://scmonline.posterous.com/veranstaltungshinweis-social-media-praxistage http://scmonline.posterous.com/veranstaltungshinweis-social-media-praxistage

10 Themen – 10 Workshops – 2 Tage 
Social Media bieten für PR und Marketing ein immenses Potential – dies gilt sowohl für B2C- als auch für B2B-Unternehmen. Facebook, Xing und Twitter gehören für viele PR- und Marketingspezialisten bereits zum Kommunikationsalltag. Die Entwicklung dieser Kanäle sowie auch Google+ und Trendthemen wie z.B. Pinterest sollten Social Media Manager stets im Blick behalten. So können sie ihre potentiellen Kunden, Geschäftspartner, Multiplikatoren und Meinungsführer mit der geeigneten Ansprache und den passenden Maßnahmen im Social Web erreichen, wo diese auch präsent sind.


Die Social Media Praxistage bieten interessante, vielfältige Workshops für Mitarbeiter aus PR und Marketing sowie verwandten Disziplinen, die bereits Erfahrungen mit Social Media sammeln konnten und ihr Wissen im intensiven Austausch vertiefen und erweitern möchten.
Bei den Social Media Praxistagen erhalten Sie Antworten auf Ihre Fragen rund um Kampagnen, die neuen Wege der Pressearbeit, Rechtsgrundlagen und Social Media Guidelines. Sie gewinnen Einblicke in die Themen Suchmaschinenoptimierung, Monitoring und Trends im Bereich Mobile Marketing.
Erfahrene Social Media-Profis arbeiten mit den Teilnehmern zwei Tage lang an ihren Top-Themen und geben viele konkrete Tipps.
Keynotes von Referenten renommierter Unternehmen eröffnen die beiden Workshop-Tage, bei denen auch das reale Social Networking nicht zu kurz kommen wird.

An beiden Tagen haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Workshops aus parallel laufenden Strängen anhand ihrer Interessen und Fragestellungen auszuwählen. Die Workshopwahl wird vorab von der scm erfragt.

Informationen rund um die angebotenen Workshop, die Keynotes und Referenten finden Sie auf www.scm-praxistage.de oder in unserer Broschüre.

Broschuere_SoMe_Praxistage_10_12.pdf Download this file

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Thu, 05 Jul 2012 06:24:00 -0700 Von der Informationsvermittlung zur Partizipation http://scmonline.posterous.com/von-der-informationsvermittlung-zur-partizipa http://scmonline.posterous.com/von-der-informationsvermittlung-zur-partizipa

Drei Faktoren, um Mitarbeiter erfolgreich einzubinden

Jetzt können also alle mitreden. Mit sozialer Software erhält jeder im Unternehmen eine Stimme. Inhalte kommen nicht mehr nur von der Internen Kommunikation, sondern werden auch von den Mitarbeitern generiert. – So geht die Theorie. Doch was ist, wenn in der Praxis die Beteiligung der Mitarbeiter einfach ausbleibt oder schnell wieder nachlässt? Oder wenn die Beteiligung zu ganz anderen Ergebnissen führt, als man sich das gewünscht hätte?

Inzwischen haben schon einige Unternehmen Erfahrungen mit sozialer Software in der Internen Kommunikation gemacht und dabei sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielt. Nach einer internationalen Befragung von über 1.400 Unternehmen zum Thema "soziales Intranet" war die Zufriedenheit bei 30 % der Befragten zwar hoch oder sehr hoch. Der Anteil derjenigen mit niedriger oder sehr niedriger Zufriedenheit war mit 26 % aber kaum geringer (1). Nach einer weiteren Untersuchung zu sozialen Netzwerken in Unternehmen folgte auf anfängliche Begeisterung nicht selten ein lang- samer Niedergang(2). Diese Berichte zeigen, dass die Installation einer sozialen Software alleine keinen Erfolg garantiert.

Warum scheitern so viele Projekte mit sozialer Software? Im Folgenden habe ich auf der Grundlage eigener Projekterfahrung und nach Auswertung jüngster Studien3 drei Faktoren herausgegriffen, die zu berücksichtigen sind, wenn der Schritt von der Informationsvermittlung zur Partizipation der Mitarbeiter erfolgreich gemacht werden soll.

1 Nutzen für Unternehmen und Mitarbeiter schaffen
Alle Maßnahmen der Internen Kommunikation sollten Geschäftsziele unterstützen. Das war schon immer so. Beim Einsatz sozialer Software ist allerdings zu beachten, dass nicht nur die Zielsetzung im Sinne des Unternehmens erfolgsentscheidend ist, sondern auch die Motivation der Mitarbeiter sich zu beteiligen. Die traditionelle Infor- mationsvermittlung war oft mehr das Sprachrohr der Unternehmensführung. Es kam vor allem darauf an, das Management mit den richtigen Botschaften zufriedenzustellen. Das Feedback der Mitarbeiter war schon deshalb weniger wichtig, weil es kaum sichtbar wurde. Beim Einsatz sozialer Software ist das anders. Dort offenbart sich, was die Mitarbeiter denken. Häufig genug wird gerade darin die Gefahr gesehen, dass die Mitarbeiter etwas Unpassendes oder Kritisches sagen könnten. Tatsächlich besteht die größere Gefahr aber darin, dass sie gar nichts sagen, weil sie sich nicht trauen oder keinen Sinn darin sehen, sich zu beteiligen, weil es für ihre Arbeit einfach zu wenig bringt. Wenn aber niemand mitmacht, kann auch kein Nutzen für das Unternehmen entstehen.

Dabei ist die Beteiligung der Mitarbeiter kein Selbstzweck. Sie führt nicht zwangsläufig zum angestrebten Nutzen. Beteiligung ist für den Erfolg zwar notwendig, aber nicht hinreichend. Wenn es darum geht, den Erfolg zu messen, reichen bloße Beteiligungsziffern daher nicht aus. Wenn etwa eine Mikroblogging-Plattform eingerichtet wurde, um den Wissensaustausch innerhalb des Unternehmens zu verbessern, ist die Zahl der Nutzer oder der Statusmeldungen kein hinreichendes Kriterium für den Erfolg. Dafür muss vielmehr so etwas ausgewertet werden wie die Zeitersparnis bei der Suche nach Informationen oder Experten. Nicht die Reichweite zählt, sondern das Ergebnis für das Unternehmen und für die Mitarbeiter.(...)

Lesen den gesamten Artikel und weitere Beiträge zum Thema Social Media in der Internen Kommunikation im Newsletter IK im Fokus (3/2012).

Dr. Georg Kolb wird zu diesem Thema einen Workshop bei den Praxistagen Interne Kommunikation 2.0 am 18. und 19. September in Frankfurt durchführen.

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Dr. Georg Kolb arbeitet seit 20 Jahren in Kommunikation und Marketing, seit Januar 2012 als unabhängiger Berater. Zuvor hatte er eine Reihe von Führungspositionen im Agentur- und Unternehmensumfeld inne. Unter anderem leitete er Vertrieb und Marketing des Social Software-Unternehmens direktzu, bei Pleon Deutschland war er Social Media-Direktor und Key Accounter. Von 2004 bis 2008 war er globaler Innovationschef bei der Hitech-PR-Agentur Text 100 in New York, davor Managing Consultant für Text 100 Deutschland. Neben seiner Kundenarbeit hatte Georg Kolb auch Lehraufträge für PR im Internet an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing und für internationale PR an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

(1) Toby Ward (Prescient Digital Media) in Zusammenarbeit mit der IABC (International Association of Business Communicators): The Social Intra- net Study. Von, Dezember 2011. http://slidesha.re/xyFpR1

(2) Charlene Li, AlanWebberand Jon Cifuentes (Altimeter Group): Making the Business Case for Enterprise Social Networks. Februar 2012. http:// slidesha.re/x4TPRP

 

 

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Fri, 22 Jun 2012 01:58:00 -0700 Social Media als Instrument für den Auf- und Ausbau der Internen Kommunikation in KMUs http://scmonline.posterous.com/social-media-als-instrument-fur-den-auf-und-a http://scmonline.posterous.com/social-media-als-instrument-fur-den-auf-und-a

Während die Interne Kommunikation in Konzernen und großen Unternehmen in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, gibt es insbesondere bei kleineren und mittleren Unternehmen (KMUs) oft noch keine echten Strukturen für den innerbetrieblichen Austausch. Die Gründe dafür sind vielfältig:
Manchmal ist es ein mangelndes Bewusstsein für den Bedarf, häufig prägt eine jahrelange Gewohnheit die Haltung, dass der Zuruf über den Schreibtisch, der Flurfunk oder die Rund-E-Mail ja auch funktionieren. Probleme in Sachen Interner Kommunikation treten in KMUs häufig erst dann auf, wenn Wachstum und Expansion veränderte Informations- und Kommunikationsstrukturen erfordern: weil der Zuruf über den Schreibtisch nicht mehr praktikabel ist und weil man nicht mehr davon ausgehen kann, dass jeder Mitarbeiter die für ihn wichtigen Informationen schon „irgendwie“ mitbekommt. Dann zeigt sich auch, dass die Integration neuer Mitarbeiter besser gelänge, wenn Wissen zentral und strukturiert verfügbar ist – und nicht erst durch langwieriges Nachfragen der richtige Ansprechpartner gefunden werden muss, der weiß, wo eine bestimmte Information abgelegt sein könnte.

Vor diesem Hintergrund bietet sich insbesondere für KMUs die Einführung von Social Media Tools für die Interne Kommunikation an. Diese ermöglichen kollaboratives Arbeiten und Wissenstransfer, sind kostengünstig, schnell implementiert und entsprechen den Kommunikationsgewohnheiten gerade der jüngeren Mitarbeiter. Voraussetzung für einen erfolgreichen Einsatz ist allerdings das Bewusstsein für offene, dialogische und partizipative Strukturen. Unternehmen, die sich darüber im Klaren sind, können von den Vorteilen spürbar profitieren.

Für den Auf- und Ausbau der Internen Kommunikation in KMUs eignen sich Social Media Tools ganz besonders gut, wenn ein Großteil der Arbeitsplätze computerbasiert ist. Für eine erfolgreiche Einführung und Umsetzung gilt es jedoch, einige wichtige Aspekte zu beachten:

Zielorientierte Auswahl: Unternehmen, die noch keine Social Media Tools für die Interne Kommunikation nutzen, sollten sich zuerst über die konkreten Ziele klar werden, die sie damit verfolgen. Soll beispielsweise die schnelle und direkte Kommunikation der Mitarbeiter untereinander gefördert werden, eignet sich die Einführung eines Instant Messenger. Geht es darum, eine zentrale Wissensdatenbank aufzubauen, empfiehlt sich ein unternehmensinternes Wiki.

Weniger ist mehr: Insbesondere während der Einführungsphase ist es zielführender, sich zunächst auf einige wenige Tools zu konzentrieren und diese auch konsequent zu nutzen. Ein Überangebot unterschiedlicher Instrumente wirkt eher abschreckend: ein leeres Wiki oder ein interner Mikroblog, der von niemandem genutzt wird, laden nicht dazu ein, selbst aktiv zu werden. (...)

Lesen Sie den vollständigen Artikel im Newsletter IK im Fokus (1/2012) oder im Buch "Social Media in der Internen Kommunikation".

Zu diesem Thema werden Esther Mahr und Gabriele Horcher, Möller Horcher, einen Workshop im Rahmen der Praxistage Interne Kommunikation 2.0 (18. und 19.9. in Frankfurt) durchführen.

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Esther Mahr ist seit 2007 bei Möller Horcher PR tätig. Als Redakteurin schreibt sie über IT- und Software-Themen. Darüber hinaus beschäftigt sie sich intensiv mit den Bereichen Social Media und Interne Kommunikation, einschließlich Beratung sowie Konzeption und Umsetzung entsprechender Workshops. Esther Mahr hat Germanistik und Medienwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum studiert und eine Weiterbildung zum „Journalist für Pressestellen“ am Journalisten-Zentrum Haus Busch, Hagen, absolviert.

 

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