scmonline's posterous http://scmonline.posterous.com Most recent posts at scmonline's posterous posterous.com Fri, 01 Mar 2013 00:13:00 -0800 Social Search als Synergie zwischen Social Media und SEO http://scmonline.posterous.com/social-search-als-synergie-zwischen-social-me http://scmonline.posterous.com/social-search-als-synergie-zwischen-social-me

Social Media hat, wie kein anderer Kanal, die digitale Kommunikation massiv verändert. Die Vielfalt an Möglichkeiten wächst und verändert sich dabei kontinuierlich. Nicht alle Formate setzen sich durch, doch wenn man heute von Social Media spricht, darf nicht alleine Facebook betrachtet werden. Im aktuellen Social Media Olymp haben sich auch Google+, Twitter, YouTube, Pinterest, Xing und LinkedIn ihren Platz verdient. Ihnen allen gemein ist das verbindende Element. Social Media verbindet nicht nur Menschen, sondern auch Geschäftsbereiche und Marketing Disziplinen. Wettbewerbsvorteile verschafft sich derjenige der diese Verknüpfung geschickt für sich zu nutzen weiß. Ein derzeit wichtiger Aspekt sind Synergien zwischen Social Media und der Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Auch Google oder Bing verwenden viel Energie auf die stetige Weiterentwicklung ihrer Suchtechnologien. Die zum Einsatz kommenden Algorithmen werden dabei immer komplexer. Mit den gewaltigen Datenmengen über Interaktionen, Bewertungen und Verbindungen von und zwischen Usern bieten sich Google & Co völlig neue Möglichkeiten ihre Ergebnisvorschläge über persönliche Filter sehr detailliert anzupassen. Bisherige Rankingfaktoren wie themenrelevanter Content, qualitative Backlinks, Webseitentechnologie wie -struktur oder der noch junge Bereich Usage Data werden sinnvoll mit persönlichen Vorlieben, Bewertungen, dem eigenen wie dem  Suchverhalten von Freunden verknüpft. Social Search ist somit die Verknüpfung von Suche und der persönlichen Interaktion im digitalen Raum. 

Ziele und Bausteine
In der Schnittstelle zwischen Social Media und SEO geht es in der Praxis im Wesentlichen um die folgenden vier Ziele: Social Links, Social Signals, Social Snippets und erhöhte Sichtbarkeit durch Social-Media-Profile. Selbstverständlich steigen und fallen die Erfolgsaussichten mit der Strategie, welche sich nach gründlichen Analysen an Unternehmenszielen und Zielgruppe orientiert.

Ein wichtiger Baustein einer jeden Social-Search-Strategie ist die Nutzung und Optimierung der eignen Social-Media-Profile. Dabei werden zwei Ziele verfolgt: Zunächst geht es darum, die Inhalte auf den Profilen optimal und SEO-konform mit denen der Website zu verknüpfen. Desweiteren bieten die Profile eine zusätzliche Möglichkeit sich zu verschiedensten Themen selbst in den SERPs (Search Engine Result Pages) zu platzieren, also für zusätzliche Sichtbarkeit im Netz zu sorgen.

Unter Social Links versteht man Verlinkungen aus Social-Media-Kanälen auf die zu optimierende Website und deren Inhalte. Auch wenn nach dem klassischen SEO-Verständnis Links, mit dem „no follow“ Attribut oder über eine serverseitige Weiterleitung, als nicht SEO-konform gelten, so gehören sie doch zum natürlichen Backlinkportfolio einer jeden erfolgreichen Website. Das Lesen und zuordnen  dieser Links stellt für Google & Co. kein technisches Problem dar, vielmehr geht es um die (Ver-)Wertung der Information und diese kann jederzeit verändert werden. Erzielt werden Social Links durch die gezielte Veröffentlichung von zielgruppengenauen Mehrwertinhalten die unterhalten, informieren, bilden oder auch provozieren. Weitere Alternativen bieten Content Formate wie Top-Auflistungen, Experteninterviews, How-to‘s, Tutorials, Webinare, eGuides, Whitepaper oder Infografiken. 

Bvdw

 

Social Link: Verlinkung eines Leitfadens aus Facebook heraus

Tobias Jungcurt leitet zum Thema "SEO und Social Media Marketing" einen Workshop bei den Social Media Praxistagen, die am 19. und 20. März in Franfurt stattfinden.

Weitere Beiträge und Interviews zum Thema Social Media in der Unternehmenskommunikation finden Sie im aktuellen scm-Newsletter (1/2013).

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Als Mitarbeiter der ersten Stunde hat Tobias Jungcurt seit 2005 maßgeblich zum Aufbau von SoQuero beigetragen. Heute verantwortet er die Steuerung und Weiterentwicklung des SEO-Bereiches bei SoQuero. Außerdem steht er Kunden bei der Erarbeitung wie Umsetzung umfassender Online Marketing-Strategien als Berater zur Seite. Vorträge, Workshops und Fortbildungen mit dem Schwerpunkt Search komplettieren sein Aufgabenfeld.

 

 

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Thu, 01 Nov 2012 01:22:00 -0700 Unternehmen auf dem Weg in Social Media http://scmonline.posterous.com/unternehmen-auf-dem-weg-in-social-media http://scmonline.posterous.com/unternehmen-auf-dem-weg-in-social-media

Die wachsende Rolle von Social Media für die Unternehmenskommunikation wird kaum mehr ernsthaft bestritten. Analysten sagen sogar voraus, dass die Verweigerung von Unternehmenskommunikation über Social Media in einigen Jahren ähnlich schädlich für Firmen sein wird, wie das Ignorieren von Anfragen via Telefon oder E-Mail heute. Mit der Erkenntnis, dass Social Media für die Unternehmen eine steigende Relevanz verzeichnen, wächst auch deren Verunsicherung. Viele Unternehmen stellen sich derzeit folgende Fragen: Wie finden soziale Medien ihren Platz in der Kommunikationsstrategie des Unternehmens? Wie funktionieren sie, jenseits von kurzlebigen kommunikativen Effekten, als Teil eines Corporate Service im Unternehmensalltag? 
Auf der Suche nach Antworten stößt man auf eine spezifische Widerspenstigkeit des Themas. Denn es geht darum, das lebendige menschliche Reden – das zu Emotionen, Konflikten und Dynamik neigt – in die Kommunikationspraxis der Unternehmen hereinzuholen und in den Regeln und Strukturen der organisierten Kommunikation zu fassen. Hier ist eine Widersprüchlichkeit angelegt, die eine echte Herausforderung für die Unternehmenskommunikation darstellt. Der Ruf nach einer Social Media Governance, die Regeln und Strukturen etabliert und Social Media im Unternehmen betriebsfähig macht, wird damit sehr nachvollziehbar. Damit verbindet sich die Erwartung, dass es einer erfolgreichen Social Media Governance gelingt, neben der reinen Pannenvermeidung die Weichen für den effektiven und effizienten Einsatz von Social Media zu stellen.Welche grundlegenden Aspekte muss also eine Social Media Governance berücksichtigen, damit sie die an sie gestellten Erwartungen erfüllen kann?

Das strategische Fundament 
Um Social Media im Unternehmen betriebsfähig zu machen, bedarf es nicht nur operativer Aktivitäten, sondern auch einer strategischen Integration. Diese muss einen Orientierungsrahmen für das Handeln in Social Media schaffen und gleichzeitig Spielräume für die zielgruppen- und marktspezifische Ausgestaltung definieren.
Im Kern geht es bei der strategischen Integration um vier Aspekte:

• Ein klares Commitment auf Seiten des Managements hinsichtlich der Relevanz des Themas
• Die Definition übergeordneter Ziele des Social Media-Engagements sowie die Integration in die Unternehmens- und Kommunikationsstrategie
• Die Erstellung funktionaler Teilstrategien, in deren Rahmen spezifische Zielgruppen und deren Anforderungen Berücksichtigung finden
• Eine regelmäßige .berprüfung der Ziele, die der Dynamik und den permanenten Veränderungsprozessen in den sozialen Medien Rechnung trägt

Idealerweise stehen am Ende eines Strategieentwicklungsprozesses festgelegte Aktivitätsschwerpunkte sowie eine im Unternehmen über die verschiedenen Organisationseinheiten hinweg abgestimmte Roadmap fest. Eine Herausforderung ist derzeit die Bewertung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses. Vor allem die Herleitung der Nutzendimension stellt dabei eine Herausforderung dar: Lässt sich der Output der Aktivitäten (z.B. die Nutzungsintensität eines Kanals) noch recht genau bestimmen, so gestaltet sich die Bewertung des Outcomes (der Auswirkung auf die Markenbekanntheit) und des Outflows (der Auswirkung auf die ökonomische Performance des Unternehmens) noch ungleich schwieriger. (...)

Lesen Sie den gesamten Artikel von Dr. Nadja Parpart und weitere Beiträge zum Thema Interne Kommunikation und Unternehmenskultur im Newsletter "IK im Fokus" (4/2012).
Dr. Nadja Parpart ist Referentin der K2-Tagung Interne Kommunikation am 21. und 22. November 2012 in Düsseldorf. 

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Dr. Nadja Parpart ist Account Director bei der Virtual Identity AG. Die promovierte Soziologin verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der digitalen Unternehmenskommunikation. Mit 150 Mitarbeitern an den Standorten München, Freiburg, Berlin und Wien gehört Virtual Identity zu den führenden Digitalagenturen im deutschsprachigen Raum.

 

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Wed, 29 Aug 2012 06:12:00 -0700 Das Topmanagement hat uns tatkräftig unterstützt http://scmonline.posterous.com/das-topmanagement-hat-uns-tatkraftig-unterstu http://scmonline.posterous.com/das-topmanagement-hat-uns-tatkraftig-unterstu

 

Bayer ist heute im Social Web ausgesprochen präsent. Gab es anfänglich Vorbehalte gegenüber Social Media oder hat auch das Topmanagement diese Kommunikationswege von Beginn an befürwortet?
Natürlich haben wir uns sehr intensiv mit den Chancen aber auch den Risiken beschäftigt, die soziale Netzwerke mit sich bringen. Als forschendes Pharmaunternehmen gelten die rechtlichen Rahmen unserer Branche selbstverständlich auch in Social Media. Dennoch haben wir für uns sehr schnell erkannt, dass der Dialog mit den Nutzern eine große Chance darstellt, der wir uns gerne stellen wollen. Das Topmanagement hat uns auf diesem Weg tatkräftig unterstützt, so war unser Vorstandsvorsitzender Marijn Dekkers der erste CEO eines Dax-Unternehmens, der die Fans auf Facebook beim Start begrüßt hat. Das Video wurde mehr als 80.000 mal gesehen und diente uns letztlich auch als Bestätigung, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist. 

Bayer hat allein auf Facebook sieben Seiten, dazu noch einige Twitter-Kanäle und weitere Präsenzen im Social Web. Wie managen Sie die vielfältigen Themen und Kanäle? 
Bayer hat sogar noch wesentlich mehr Seiten auf Facebook & Co. Ein Großteil der Seiten wird dezentral gesteuert, im Bedarfsfall beraten wir die Kollegen bei auftretenden Fragen. Damit wir die Übersicht nicht verlieren, haben wir im Intranet einen Webguide eingerichtet, der als Leitfaden dient. Darin finden sich unter anderem Layoutvorgaben undrechtliche Aspekte, die es den Seitenbetreibern ermöglichen sollen, die Kanäle selbst zu betreuen. Darüber hinaus findet sich dort eine Registrierungsplattform. In ihr werden die strategischen Ziele der Seite oder des Kanals benannt. Mit dieser Maßnahme können wir absehen, welche Themen kommuniziert werden und Themendopplungen nach Möglichkeit vermeiden. 

Bayer hat eine große Bandbreite an Themen, Produkten und Services. Das heißt einerseits eine Fülle an Content, andererseits aber auch, dass Sie mit sehr verschiedenen Zielgruppen im Social Web kommunizieren. Wie gehen Sie mit dieser Herausforderung um?
Pragmatisch. Sicherlich haben wir einen großen Strauß an Themen, über die wir kommunizieren können. Allerdings fällt ein Teil dieses Contents aus rechtlichen Gründen in Social Media aus dem Portfolio. Da unsere Kernthemen Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialen alle Gesellschaftsschichten ansprechen, fühlen wir uns grundsätzlich bei allen Zielgruppen wohl. Aber es ist natürlich klar, dass spezifische Produkte spezifische Zielgruppen ansprechen und unsere Experten auf den Spezialgebieten gezielt in diese Gruppen eingebunden werden. (...)

Lesen Sie das gesamte Interview mit Thomas Helfrich, Bayer, im scm-Newsletter (4/2012).
Thomas Helfrich hält die Keynote bei den Social Media Praxistagen, die am 16. und 17. Oktober in Frankfurt stattfinden.

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Thomas Helfrich leitet seit 2011 den Bereich Social Media & Executive Support in der Unternehmenskommunikation der Bayer AG. Zuvor war er über 20 Jahre Jahre als Journalist und Moderator im Bereich Radio und Fernsehen tätig. Unter anderem war er als Chef vom Dienst verantwortlich für die Wirtschaftsnachrichten von Deutsche Welle TV. Zudem moderierte er dort die Magazinsendung “Made in Germany” sowie die die Wirtschaftsnachrichten der Nachrichtensendung “Journal”. Hiervor war er bei Bloomberg TV unter anderem zuständig für die Themen Wirtschaftspolitik, eCommerce und Banken und moderierte die von ihm entwickelte “Morning Show” in London.

 

 

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Mon, 07 May 2012 02:44:00 -0700 Zuhören, verstehen, interagieren – neue Kommunikationsmöglichkeiten im Social Web http://scmonline.posterous.com/zuhoren-verstehen-interagieren-neue-kommunika http://scmonline.posterous.com/zuhoren-verstehen-interagieren-neue-kommunika

Unser Kommunikationsverhalten wird durch neue Medien und Technologien rasant beschleunigt. Um als Unternehmen mit diesen Umstellungen Schritt zu halten, ist es ratsam, die Entwicklungen und Diskussionen im Netz genau zu verfolgen. Frühzeitige, proaktive Kommunikation mit Stakeholdern ermöglicht eine nachhaltige Positionierung und eröffnet neue Kanäle für Marketing und Kundenbindung.

Beschleunigung der Kommunikation
Die schnelle Entwicklung der neuen, digitalen Medien erfordert ein Umdenken in unseren Köpfen.  Täglich wird man mit unzähligen Botschaften und Meldungen konfrontiert, deren Relevanz individuell gefiltert und analysiert werden will. Ein Ausbruch aus dieser schnelllebigen Kommunikationskultur ist nur schwer möglich. Die Kadenz der kommunizierten Mitteilungen steigt laufend, immer leichter wird der Zugang zu reichweitenstarken Kommunikationstools. Diese technischen Hilfsmittel erlauben heute beinahe jedem einen freien Zugang zu einer grossen Öffentlichkeit.    

Verschiebung des Machtgefüges
Noch vor einigen Jahren waren  Journalisten, Redakteure und Verlage in der Rolle der Gatekeeper zur Auswahl der publizierten Meldungen. Die Publikation von öffentlichen Beiträgen ist heute leichter denn je – eine klare Tendenz zur Demokratisierung der Medienlandschaft.  Leitmedien haben nach wie vor einen großen Einfluss auf unsere Wahrnehmung, werden jedoch kritisch hinterfragt und oftmals ergänzt mit eigenen Recherchen in die Meinungsbildung übernommen. Diskussionen zu einem Thema werden nicht mehr zentralisiert geführt. Meinungen können über zahlreiche Kanäle und Plattformen publiziert werden. Nicht nur Privatpersonen, auch Unternehmen müssen sich dieser neuen Herausforderung stellen.

Neue Herausforderungen für Unternehmen
Die Zeiten des gewohnten Presseclippings neigen sich dem Ende zu. Medienbeobachtung ist heute nicht mehr punktuell sondern mit einer 360°-Perspektive verbunden. Neue Kommunikationskanäle erfordern innovative Herangehensweisen, damit die unzähligen Diskussionen intelligent ausgewertet werden können. Insbesondere Social Media-Kanäle eröffnen Unternehmen eine Vielzahl neuer Möglichkeiten zur Kommunikation mit Stakeholdern. So öffnen die neuen Medien auch neue Vertriebskanäle und bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Lead-Generierung. Kunden und Interessenten informieren sich heute ausgiebig über Unternehmen und deren Produkte. Sie erfahren auf diese Weise aus erster Hand, wie sich die Produkte und Dienstleistungen entwickeln, welche Neuerungen geplant sind und wo allfällige Probleme zu suchen sind. Studien belegen, dass insbesondere persönliche Empfehlungen im Netz einen starken Einfluss auf die Entscheidungsfindung und das Kaufverhalten haben. Hier gilt, proaktiv und zeitnah zu agieren und Kunden durch aufmerksame Betreuung frühzeitig an den eigenen Brand zu binden. (...)

Lesen Sie den gesamten Beitrag im scm-Newsletter 3/2012.

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Autor: Michael Hartmann ist seit 2011 beim Schweizer Social Media Monitoring-Anbieter Netbreeze als Social Media Manager tätig. Als langjähriger, aktiver Nutzer kennt er die Social Media-Landschaft und berichtet über neue Entwicklungen in der Branche.

Seine Kollegin, Beate Geppert, wird auf der K2-Tagung Social Media und Onlinekommunikation am 14. Juni in Düsseldorf einen Workshop zum Thema "Social Media Monitoring – Messen und Analysieren Sie die Online-Reputation von Unternehmen"

 

 

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Wed, 30 Nov 2011 01:26:04 -0800 "Social Media Manager" – Berufsbild ohne klare Ausbildung http://scmonline.posterous.com/social-media-manager-berufsbild-ohne-klare-au http://scmonline.posterous.com/social-media-manager-berufsbild-ohne-klare-au

Jedes zehnte große Unternehmen in Deutschland beschäftigt mittlerweile einen Mitarbeiter, der für seine Social Media-Aktivitäten verantwortlich ist. Social Media ist in den Unternehmen angekommen, wie auch die BITKOM in ihrer aktuellen Studie bestätigt. Da sich der Erfolg nicht in Form von Unternehmenszahlen darstellen lässt, werden in der Praxis jedoch nur wenige weitere finanzielle und personelle Ressourcen bereitgestellt. Dabei ist Social Media keine bunte Spielwiese, auf der sich Praktikanten oder Azubis „austoben“ können. Ein Social Media-Verantwortlicher ist umso erfolgreicher je mehr Kompetenzen und Erfahrungswerte er mitbringt.

Die Aufgaben eines Social Media Managers sind vielfältig. Online- Marketing-Strategien in die bestehende Unternehmenskommunikation einzubinden, die relevanten Kanäle wie Facebook, Twitter oder Xing auszuwählen und zu betreuen und die Ergebnisse zu analysieren und zu bewerten, sind die meist genannten Aktivitäten. So eindeutig die Aufgaben zu sein scheinen, so unter- schiedlich sind die Stellenbeschreibungen und Anforderungen, die an die neue Berufsgruppe gestellt werden. In den führenden Job-Portalen gibt es unterschiedlichste Bezeichnungen für das neue Berufsbild. Die einen suchen den „Social Media Manager“, die anderen den „Chief Listening Officer“. Einheitliche Berufsbezeichnungen oder eigene Ausbildungsstandards sind bisher nicht vorhanden. Diese sind aber unabdingbar, da Facebook & Co als Kommunikationsmittel von den Unternehmen immer höhere Bedeutung beigemessen wird und sie mehr und mehr die eigene Firmenhomepage als Visitenkarte ablösen. Social Media muss in die Unternehmenskommunikation integriert und gelebt werden, da hier der direkte Austausch in Echtzeit stattfindet, der von einem Profi geführt werden sollte.

Was braucht der„Social Media Manager“ der Zukunft?

Kommunikationsstärke ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um im Social Media-Bereich erfolgreich zu sein. Denn zu den wesentlichen Aufgaben zählt der direkte Austausch mit den Stakeholdern des Unternehmens. Dies setzt ein gut entwickeltes Empathievermögen für Menschen, Stimmungen und Situationen voraus. Geschriebene Worte können schnell falsch aufgefasst werden, weil Stimmlage, Mimik, Gestik, also jede non-verbale Verständigung, fehlt. Daher ist es auch wichtig für den Kommunikationsverantwortlichen, die relevanten Zielgruppen zu kennen und zu wissen, wie verschiedene Charaktere passgenau angesprochen werden können. (...)

Lesen Sie den vollständigen Artikel zum Berufsbild des Social Media Managers im scm-Newsletter 4/2011.

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Jacqueline Althaller gründet 1992 die Agentur COMMUNICATION Presse und PR und betreut seither vor allem Kunden aus den Bereichen IT, Healthcare und Touristik. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Social Media, Interne Kommunikation, Ethik, Unternehmenskultur und Krisenkommunikation. Im Juli 2010 gründet sie den ersten Arbeitskreis für Social Media in der B2BUnternehmenskommunikation.
Ihre berufliche Karriere startete Althaller 1989 als Pressereferentin bei der Dyckerhoff & Widmann AG.


 


 

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Tue, 23 Aug 2011 02:54:00 -0700 Energiekonzern setzt auf Transparenz und Dialog http://scmonline.posterous.com/energiekonzern-setzt-auf-transparenz-und-dial http://scmonline.posterous.com/energiekonzern-setzt-auf-transparenz-und-dial

3 Fragen an Volker Heck, RWE

Energieversorger sind krisenanfälliger als andere Industriezweige. Nicht nur Kommunikatoren müssen immer wieder Rede und Antwort stehen. Wie bereiten Sie Ihre Mitarbeiter vor? 
Energieversorger sind im Vergleich mit beispielsweise der Chemie- oder Pharmaindustrie nicht mehr oder weniger krisenanfällig. Eher muss man sagen: Krisen können jedes Unternehmen und jede Organisation zu jeder Zeit treffen. Daher ist jeder Kommunikationsprofi immer gut vorbereitet. Bei RWE gehört neben den gebräuchlichen Krisenplänen, -handbüchern und natürlich -übungen auch zu den Standards, dass neben den Kommunikationskollegen auch Experten für technische Themen über Mediatrainings darauf vorbereitet werden, Rede und Antwort zu stehen. Gelegenheiten zum Trainieren in Echtzeit gibt es ausreichend, da wir viele hochspezialisierte Technik- und Technologiethemen haben, die wir auch im Tagesgeschäft gern von Fachleuten erläutern lassen.

Abgesehen von den Fachleuten ist im Konzern allen Mitarbeitern klar, wer als Sprecher für das Unternehmen agiert. Unsere Mitarbeiter halten wir über alle Kanäle der internen Kommunikation sprechfähig zu aktuellen oder komplexen Themen. Denn: Deren Familie und Freunde haben zu vielen Energiethemen immer häufiger sehr detaillierte Fragen.

Wie begegnen Sie der verstärkten Protestkultur, die zunehmend große wie kleine Industrieprojekte blockiert?
Wir verfolgen seit Jahren den Grundsatz größtmöglicher Transparenz und Offenheit. Dialog mit den Menschen vor Ort ist für uns auch nichts Neues und kein Phänomen der letzten paar Jahre. Wenn Sie sich unser Geschäft ansehen, wird schnell klar, dass bei Kraftwerken, Tagebauen, Netzen etc. Einbeziehung und Dialog mit Anwohnern, Politik, NGOs etc eine Selbstverständlichkeit ist.

Was sich verändert hat, ist eher die öffentliche Einstellung insgesamt zu Großprojekten aller Art und die Geschwindigkeit, mit der kritische Fragestellungen über Internet und Social Media von einem Standort auf den nächsten "überspringen". Hinzu kommt, dass es mehr individuelle Meinungen gibt, die als allgemeingültig und bestimmend wahrgenommen werden, wenn der Meinungsbildner nur schnell und laut genug agiert. Der gesellschaftliche Dialog über Energiefragen beispielsweise wurde in den letzten Jahren sehr schwarz-weiß geführt: Hier die Bösen, dort die Guten.

Aber nur eine Kooperation aller gesellschaftlichen Gruppen kann eine weithin akzeptierte Energieversorgung sichern. Deswegen sehen wir uns in unserem Transparenz-Ansatz bestätigt. Denn es ist – gemeinsam mit NGO’s und Politik - unsere Aufgabe, offen und ehrlich zu erklären, dass beispielsweise eine regenerative Zukunft von allen Kompromisse fordert.

Wie reagieren Sie auf Kritik im Social Web?
Wo es möglich ist, gehen wir in den Dialog. Wir haben erkannt, dass wir früher unsere ausgesprochen komplexen Themen vielleicht zu wenig erklärt haben. Und sicher nicht immer mit den passenden Worten, weil wir zu sehr aus der Perspektive des Ingenieurs denn aus der unserer Kunden argumentiert haben. Das ändern wir.

Um auf meinen Einstieg zurückzukommen: Es gibt Momente, in denen wir klar sagen müssen, bis hierhin und nicht weiter: Sachkritik und unterschiedliche Meinungen sind gut, Bedrohungen für Leib und Leben unserer Mitarbeiter überschreiten deutlich eine Grenze. Vorgekommen ist das glücklicherweise selten. Im Gegenteil: Gerade in den letzten Monaten haben wir positives Feedback für Offenheit und Dialogbereitschaft bekommen, auch wenn nicht alle unserer Meinung sind. Und zusätzlich festgestellt, dass es einen immensen Informationsbedarf zu Energiethemen gibt, den wir gerne stillen wollen.

Dieses Interview ist im scm-Newsletter 3/2011 erschienen. 

Volker Heck ist Referent der K2-Tagung Krisenkommunikation, die am 13. Oktober 2011 in Düsseldorf stattfindet.

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Volker Heck ist seit 2006 Leiter Konzernkommunikation der RWE AG. Von 2003 bis 2006 leitete er die Konzern-Energie-/Umweltpolitik sowie die Konzern-Außenbüros der RWE AG. Zuvor war er als Leiter der Presseabteilung für die Konzernkommunikation zuständig. Von 1994 bis 1999 verantwortete er die Unternehmensentwicklung der RWE Energie AG und die Konzernentwicklung der heutigen RWE AG.

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Tue, 09 Aug 2011 02:12:00 -0700 Tipps zum strategischen Social Media-Management http://scmonline.posterous.com/10-tipps-zum-strategischen-social-media-manag http://scmonline.posterous.com/10-tipps-zum-strategischen-social-media-manag

Erstens: Standort bestimmen: Wie wird über meine Marken im Netz gesprochen?
Bevor eine Strategie für die eigene Social Media-Kommunikation erarbeitet werden kann, ist es wichtig, zunächst zu ermitteln, wie über die eigenen Marken und Produkte im Netz gesprochen wird - selbst wenn die sozialen Medien bisher nicht aktiv genutzt wurden. Gibt es Blogger, die über positive Erfahrungen mit der Marke bzw. dem Unternehmen berichten? Wo im Netz wird über die Themen diskutiert, die für mein Unternehmen relevant sind? Mit einer Status Quo-Analyse werden die Stimmen zu meinem Unternehmen in den sozialen Medien eingefangen und wichtige Influencer und Social Media-Plattformen identifiziert. So lassen sich Anforderungen an die Social Media-Kommunikation im Unternehmen aufdecken und es ergeben sich wichtige Impulse für eine Integration von Social Media-Kanälen in die eigene Unternehmenskommunikation.

 

Zweitens: Die Social Media-Präsenz in die Unternehmenskommunikation einbetten.
Die Entwicklung einer Social Media-Strategie sollte nicht als isolierte Kommunikationsmaßnahme verstanden werden, sondern als eine Erweiterung und Ergänzung des Medienmixes in der Unternehmenskommunikation. Ausgehend von den Unternehmens- und Kommunikationszielen gilt es, die passende Social Media-Strategie zu finden und ein abgestimmtes Inhalts- und Maßnahmenkonzept abzuleiten, das die Unternehmenskommunikation sinnvoll ergänzt. Die Status Quo-Analyse ist dabei eine gute Ausgangsbasis.


Drittens: Die unterschiedlichen Unternehmensbereiche in die Strategieplanung einbeziehen.

Von den Möglichkeiten der Sozialen Medien können nicht nur die Bereiche Unternehmenskommunikation oder Marketing profitieren, vielmehr lassen sich für alle Unternehmensbereiche Social Media-Ziele formulieren. Auch wenn es ratsam ist, sich für den Start in die Social Media-Kommunikation zunächst kleine Etappenziele zu definieren, sollten in die Strategieplanung durchaus schon weitere Unternehmensbereiche einbezogen werden, z.B. Personal oder Service. Dabei gilt es, die unterschiedlichen Ziele der Bereiche zu formulieren und zusammenzuführen, um darauf aufbauend ein langfristiges strategisches Social Media Konzept für das gesamte Unternehmen entwickeln zu können.

 

Weitere Tipps im scm-Newletter 02-2011

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Autor: Dr. des. Matthias Wagner ist seit 2010 Consultant der ICOM GmbH und unterstützt das Team besonders in Fragen zu Social Web-Themen. Als Senior Media Analyst bei X-Ray Media (Scholz & Friends-Partner) und anetomy war er seit 2008 für das Monitoring und die Analyse von Social Web-Kommunikation zu Marken und Produkten verantwortlich. Die Dissertation des studierten Germanisten wird im Herbst 2011 erscheinen. Im Rahmen seines Forschungsprojekts, das von der FAZIT-Stiftung unterstützt wurde, entwickelte Matthias Wagner einen Algorithmus zur semantischen Analyse von Sätzen und Satz-Strukturen, mit dessen Hilfe Texte wie z.B. User Generated Content automatisiert ausgewertet werden können.

> Blog vom Autor

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