scmonline's posterous http://scmonline.posterous.com Most recent posts at scmonline's posterous posterous.com Fri, 22 Jun 2012 01:58:00 -0700 Social Media als Instrument für den Auf- und Ausbau der Internen Kommunikation in KMUs http://scmonline.posterous.com/social-media-als-instrument-fur-den-auf-und-a http://scmonline.posterous.com/social-media-als-instrument-fur-den-auf-und-a

Während die Interne Kommunikation in Konzernen und großen Unternehmen in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, gibt es insbesondere bei kleineren und mittleren Unternehmen (KMUs) oft noch keine echten Strukturen für den innerbetrieblichen Austausch. Die Gründe dafür sind vielfältig:
Manchmal ist es ein mangelndes Bewusstsein für den Bedarf, häufig prägt eine jahrelange Gewohnheit die Haltung, dass der Zuruf über den Schreibtisch, der Flurfunk oder die Rund-E-Mail ja auch funktionieren. Probleme in Sachen Interner Kommunikation treten in KMUs häufig erst dann auf, wenn Wachstum und Expansion veränderte Informations- und Kommunikationsstrukturen erfordern: weil der Zuruf über den Schreibtisch nicht mehr praktikabel ist und weil man nicht mehr davon ausgehen kann, dass jeder Mitarbeiter die für ihn wichtigen Informationen schon „irgendwie“ mitbekommt. Dann zeigt sich auch, dass die Integration neuer Mitarbeiter besser gelänge, wenn Wissen zentral und strukturiert verfügbar ist – und nicht erst durch langwieriges Nachfragen der richtige Ansprechpartner gefunden werden muss, der weiß, wo eine bestimmte Information abgelegt sein könnte.

Vor diesem Hintergrund bietet sich insbesondere für KMUs die Einführung von Social Media Tools für die Interne Kommunikation an. Diese ermöglichen kollaboratives Arbeiten und Wissenstransfer, sind kostengünstig, schnell implementiert und entsprechen den Kommunikationsgewohnheiten gerade der jüngeren Mitarbeiter. Voraussetzung für einen erfolgreichen Einsatz ist allerdings das Bewusstsein für offene, dialogische und partizipative Strukturen. Unternehmen, die sich darüber im Klaren sind, können von den Vorteilen spürbar profitieren.

Für den Auf- und Ausbau der Internen Kommunikation in KMUs eignen sich Social Media Tools ganz besonders gut, wenn ein Großteil der Arbeitsplätze computerbasiert ist. Für eine erfolgreiche Einführung und Umsetzung gilt es jedoch, einige wichtige Aspekte zu beachten:

Zielorientierte Auswahl: Unternehmen, die noch keine Social Media Tools für die Interne Kommunikation nutzen, sollten sich zuerst über die konkreten Ziele klar werden, die sie damit verfolgen. Soll beispielsweise die schnelle und direkte Kommunikation der Mitarbeiter untereinander gefördert werden, eignet sich die Einführung eines Instant Messenger. Geht es darum, eine zentrale Wissensdatenbank aufzubauen, empfiehlt sich ein unternehmensinternes Wiki.

Weniger ist mehr: Insbesondere während der Einführungsphase ist es zielführender, sich zunächst auf einige wenige Tools zu konzentrieren und diese auch konsequent zu nutzen. Ein Überangebot unterschiedlicher Instrumente wirkt eher abschreckend: ein leeres Wiki oder ein interner Mikroblog, der von niemandem genutzt wird, laden nicht dazu ein, selbst aktiv zu werden. (...)

Lesen Sie den vollständigen Artikel im Newsletter IK im Fokus (1/2012) oder im Buch "Social Media in der Internen Kommunikation".

Zu diesem Thema werden Esther Mahr und Gabriele Horcher, Möller Horcher, einen Workshop im Rahmen der Praxistage Interne Kommunikation 2.0 (18. und 19.9. in Frankfurt) durchführen.

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Esther Mahr ist seit 2007 bei Möller Horcher PR tätig. Als Redakteurin schreibt sie über IT- und Software-Themen. Darüber hinaus beschäftigt sie sich intensiv mit den Bereichen Social Media und Interne Kommunikation, einschließlich Beratung sowie Konzeption und Umsetzung entsprechender Workshops. Esther Mahr hat Germanistik und Medienwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum studiert und eine Weiterbildung zum „Journalist für Pressestellen“ am Journalisten-Zentrum Haus Busch, Hagen, absolviert.

 

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Tue, 19 Jun 2012 00:33:00 -0700 Intranet und Social Media – ein Werkstattbericht http://scmonline.posterous.com/intranet-und-social-media-ein-werkstattberich http://scmonline.posterous.com/intranet-und-social-media-ein-werkstattberich

Im Frühjahr 2012 wird das neue Intranet des Halbleiter-Herstellers aus München online gehen. Etwa 400 Mitarbeiter rund um den Globus bereiten den Relaunch derzeit vor. Teil des neuen Intranets wird auch eine Social Media-Plattform namens iSpace sein, die allen 26.000 Mitarbeitern weltweit zugänglich ist. Hier können sie persönliche Profile anlegen, Ideen vorstellen und diskutieren, Fragen stellen, Blog- und Microblog-Beiträge veröffentlichen oder selbst organisierte Communities bilden. Mit der Einführung dieses „Business-Facebook“ betritt das Hightech-Unternehmen Neuland.

Sprung auf den Zug ins Ungewisse
In einem Pilotprojekt haben rund 800 Infineon-Mitarbeiter seit Mai 2011 Erfahrungen gesammelt, welche Möglichkeiten das neue Angebot namens iSpace bietet – und wie die neuen Kommunikationsformen in die Routinen des Arbeitsalltags integriert werden können. Der iSpace-Projektleiter Armin Müller zieht das vorläufige Fazit: „Nicht jeder springt sofort auf den Zug ins Ungewisse – viele Kollegen üben Zurückhaltung und schauen zunächst lieber zu.“ Wie wissenschaftliche Arbeiten zur Social Media-Nutzung seit einigen Jahren zeigen, ist der Anteil der passiven Nutzer hoch. Müller: „Während im Web 2.0 nur jeder zehnte Nutzer regelmäßig selbst Beiträge veröffentlicht, liegt der Anteil der aktiven Nutzer in unserem Projekt nach den ersten sechs Monaten bereits bei 35 Prozent.“
Dennoch braucht die Verbreitung – und vor allem die sinnvolle Verankerung in die Kommunikationsabläufe des Arbeitsalltags – Zeit. Auch bei Infineon wurde deutlich, dass erst eine kritische Masse erreicht sein muss, ehe die Anwender spürbaren Nutzen erfahren.

Wissenschaftliche Projekt-Begleitung
Das Christian Doppler-Institut der Universität Salzburg hat das Projekt begleitend evaluiert. Zu Beginn nahm es eine qualitative Untersuchung der Erwartungen und Befürchtungen der Community Manager vor: Es galt herauszufinden, welchen Nutzen sich diejenigen versprechen, die auf der Plattform geschlossene oder offene Gruppen moderieren sollten – und welche Hilfestellung sie benötigen, um möglichst rasch konkrete Erfolge zu erzielen. In Workshops und Trainings wurden sie auf ihre Aufgaben vorbereitet und in der Bedienung der Plattform geschult. Trotzdem war das Pilotprojekt kein Selbstläufer.
Nach einigen Monaten wurden die Nutzer befragt, welchen Nutzen ihnen das Werkzeug gebracht hat, und welche Hindernisse und Risiken sie feststellten. Eine aufschlussreiche Beobachtung bei der Daten-Auswertung war: Das Aktivitätsniveau der verschiedenen Bereiche hatte sich sehr unterschiedlich entwickelt. So gab es früh regen Austausch in der IT, im Vertrieb und in den Forschungs- und Entwicklungsbereichen – also dort, wo es für die Mitarbeiter bereits selbstverständlich ist, über Ländergrenzen und Zeitzonen hinweg virtuell zusammenzuarbeiten.

Lesen Sie den vollständigen Werkstattbericht im IK im Fokus (1/2012).
Pit Hansing wird auf den Praxistagen Interne Kommunikation 2.0 am 18. und 19. September in Frankfurt über dieses Projekt in berichten. 

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Pit Hansing ist seit Januar 2010 Director Internal Communication and Change Management bei Infineon Technologies. Vorher hatte er acht Jahre lang in Kommunikationsabteilungen von Siemens Nixdorf und Siemens gearbeitet  und seit 2006 als Berater der Agenturen Pleon und Cetacea mittelständische und große Unternehmen bei Veränderungskommunikation beraten – seit Sommer 2008 auch Infineon.

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Tue, 22 May 2012 05:52:00 -0700 Wir haben das Social Web von Anfang an als eine große Chance gesehen http://scmonline.posterous.com/wir-das-social-web-von-anfang-an-als-eine-gro http://scmonline.posterous.com/wir-das-social-web-von-anfang-an-als-eine-gro

Über welche Kanäle und mit welchen Themen sprechen Sie Ihre Zielgruppen im Social Web an?
DATEV ist auf zahlreichen Kanälen aktiv. Wichtig ist aus unserer Sicht, dass man sich als Unternehmen überlegt, welche Zielgruppe man wo erreicht und die Themen dann auch entsprechend anpasst. In unserer XING-Gruppe sind eben andere Themen relevant als auf der DATEV Facebook-Karriereseite. Prinzipiell gilt für DATEV, wir schauen uns alle Plattformen an und wählen dann die aus, die für uns im Rahmen der Kommunikationsstrategie sinnvoll sind und auf denen wir unsere Zielgruppen erreichen. Momentan sind dies: Ein eigener Blog als zentraler Informationshub sowie Facebook, Twitter, XING, Google+, Youtube, Flickr und kununu.

Welche Argumente waren für das B2B-Unternehmen DATEV ausschlaggebend, im Social Web aktiv zu werden?
Als Genossenschaft hat DATEV seit jeher eine eigene Community, nämlich die Mitglieder. Deshalb haben wir das Social Web von Anfang an als eine große Chance gesehen. Für DATEV gibt es mehrere Gründe, in sozialen Netzwerken aktiv zu sein. Zum einen wollen wir dort im Internet präsent sein, wo sich unsere Zielgruppe auch aufhält. Dort kommunizieren wir dann aktiv und suchen auch den Dialog und die Interaktion mit der Zielgruppe. Zum anderen dienen unsere Aktivitäten natürlich auch ganz klassischen Marketingzielen, wie dem Aufbau von Bekanntheit und Online-Reputation und dem Steigern von Besucherzahlen auf unseren Online-Kanälen.

Welche Rolle spielt in Zeiten von Social Media die Website eines Unternehmens?
Unsere Unternehmenswebsite spielt im Kommunikationsmix immer noch eine zentrale Rolle. Aber natürlich

liegt hier der Fokus eher auf der Information denn auf Interaktion. Allerdings haben wir schon seit 2000 eine DATEV-eigene Newsgroup in der Mitglieder, Kunden und Interessenten über aktuelle Themen diskutieren und sich untereinander oder mit DATEV-Mitarbeitern über die Nutzung der DATEV-Programme austauschen. Zudem hat man über die Website natürlich auch Zugang zu den Social Media Aktivitäten der DATEV. Diese findet man zentral hier: http://www.datev.de/socialmedia.

Lesen Sie weitere Interviews und Fachartikel zum Thema Social Media im scm-Newsletter (3/2012).

Christian Buggisch ist Referent der K2-Tagung Social Media und Onlinekommunikation am 14. Juni in Düsseldorf. 

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Christian Buggisch ist Leiter der Online-Kommunikation bei DATEV, einem der größten deutschen Software-Häuser und IT-Dienstleister. Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Erlangen und Rom war er zunächst als Lektor in einem Stuttgarter Verlag tätig, bevor er das Medium wechselte und als Online-Redakteur bei DATEV in Nürnberg arbeitete. Seit einigen Jahren zeichnet er für die Internet-Aktivitäten von DATEV verantwortlich. 

 

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Fri, 18 May 2012 02:27:00 -0700 Fünf Tipps zur richtigen B2B-Social-Media-Strategie http://scmonline.posterous.com/funf-tipps-zur-richtigen-b2b-social-media-str http://scmonline.posterous.com/funf-tipps-zur-richtigen-b2b-social-media-str

Viele Unternehmen, die sich mit ihren Produkten und Services an Endkunden (B2C) wenden, nutzen heute in irgendeiner Form Social Media-Plattformen wie Facebook und Twitter. Firmen mit einem „Business-to-Business“-Geschäftsmodell (B2B) sind da in der Regel wesentlich zurückhaltender, weil sie den Nutzwert von Social Media-Aktivitäten nur schwer abschätzen können. Oft heißt es: „Meine Kunden nutzen kein Social Media“. Doch die Grenzen zwischen privater und beruflicher Nutzung weichen immer stärker auf und auch Business-Entscheider nutzen das Social Web. B2B-Unternehmen können Facebook, Twitter, Xing, Blogs und Foren für die direkte Kommunikation mit ihren Zielgruppen nutzen, wenn sie einige Punkte beachten. Fünf Tipps helfen bei der Konzeption und Umsetzung. 

1. Tipp: Die Zielgruppe definieren
Für jede Form der Kommunikation ist es wichtig zu wissen, mit wem man es eigentlich zu tun hat. An erster Stelle sollte daher die Analyse der Zielgruppe stehen. Im B2B-Umfeld sind die Kunden in der Regel „Profis“. Geschäftsführer, Vorstände und Business-Entscheider in Unternehmen nutzen die sozialen Medien vor allem zum Networking und suchen gezielt nach businessrelevanten Informationen mit Lösungsansätzen. Grundsätzlich gilt: Je spezialisierter ein Thema ist, desto fokussierter ist die Zielgruppe. Bei der Zielgruppendefinition sollten daher Qualitätsaspekte im Vordergrund stehen; die Größe spielt nicht die entscheidende Rolle. Ein hoch spezialisierter Maschinenbauer etwa wird nur eine begrenzte Zahl an Personen finden, für die seine Themen überhaupt relevant sind und die als Kunden in Frage kommen. Diese Entscheider gilt es zu erreichen.

2. Tipp: Das Nutzungsverhalten im Social Web untersuchen
Ist die Zielgruppe identifiziert, ist es wichtig, ihr Verhalten im Social Web zu analysieren. Bei allen Aktivitäten müssen das Nutzungsverhalten und der Bedarf berücksichtigt werden. Steht das Networking im Vordergrund, dient das Internet eher der Recherche, werden Informationen überwiegend nur gelesen oder sogar aktiv Beiträge kommentiert und verfasst? Hierauf muss die eigene Strategie ausgelegt sein. Inhalte müssen relevant sein, Interesse wecken und vor allem Mehrwerte für die Nutzer bieten. Oft hilft es, sich selbst den Spiegel vorzuhalten und sein eigenes Nutzungsverhalten zu analysieren. Würde man selbst das eigene Angebot nutzen? Vielleicht wird die Zielgruppe aber auch am besten über einen Umweg erreicht: Entscheidungen werden in der Regel von Bereichs- und Abteilungsleitern beziehungsweise deren Mitarbeitern vorbereitet – wenn die Chefs im Social Web nicht erreichbar sind, bietet sich hier ein Ansatzpunkt.

3. Tipp: Ziele festlegen
Grundlage aller Maßnahmen ist eine ausgearbeitete Content-Strategie – langfristig angelegt und vorbereitet. Im Mittelpunkt aller strategischen Überlegungen steht der Bedarf der B2B-Zielgruppe. Mehrwerte lassen sich beispielsweise durch hochwertige eigene Inhalte wie Whitepaper, Grafiken, Studien und Fachartikel erzeugen, aber auch durch Stellungnahmen und formulierte Positionen zu Branchenthemen oder Verweise auf Artikel aus der Fachpresse. Mit der Content-Strategie müssen auch Ziele verbunden werden. Welche Ziele lassen sich mit der definierten Zielgruppe überhaupt realisieren? Dies können die Positionierung des Unternehmens, die Etablierung als Expertenplattform im Social Web oder auch der Kommunikationsaustausch mit der Zielgruppe sein. Hat die Community eine „kritische“ Masse erreicht, so kann das Feedback direkt zur Verbesserung von Produkten, Services und Prozessen genutzt werden. (...)

Lesen Sie die zwei weiteren Tipps zum Thema B2B-Social-Media-Strategie im scm-Newsletter (3/2012).

Ingo Notthoff, T-Systems, spricht auf der K2-Tagung Social Media und Onlinekommunikation am 14. Juni zum Thema "Social Media im B2B-Bereich?".

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Autor: Ingo Notthoff ist Senior Manager Public Relations & Online bei T-Systems, die Großkundensparte der Deutschen Telekom. Er verantwortet die externe Social Media-Strategie des internationalen Dienstleisters für Informations- und Kommunikationstechnik. Im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. leitet er die Unit B2B Social Media und ist stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Social Media. Zuvor war der langjährige Journalist als Pressesprecher des BVDW und als Head of Public Relations der Internetagentur denkwerk tätig. Im Social Web ist er seit über einem halben Jahrzehnt aktiv.

 

 

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Thu, 19 Jan 2012 00:14:00 -0800 Erfolgsfaktoren für Unternehmen im Social Web http://scmonline.posterous.com/erfolgsfaktoren-fur-unternehmen-im-social-web http://scmonline.posterous.com/erfolgsfaktoren-fur-unternehmen-im-social-web

1. Ausgangssituation
Einhergehend mit der fortschreitenden Verbreitung des Internets[1] und der Verfügbarkeit mobiler Endgeräte[2] hat Social Media in den vergangenen Jahren den Durchbruch zum Massenphänomen geschafft. Auch in die Marketing- und Kommunikationsabteilungen von Unternehmen hat Social Media längst Einzug erhalten. Die große Mehrheit (73,70%) aller deutschen Unternehmen ist im Social Web aktiv und nutzt mindestens eine Social Media-Plattform für die Kommunikation mit Kunden, Interessenten oder anderen Einflussgruppen.[3] Betrachtet man die 47 größten europäischen Unternehmen, steigt die Zahl der Unternehmen die mindestens Social Networks (Facebook), Microblogs (Twitter), Video Sharing Services (YouTube) oder Blogs  verwenden sogar auf 89%. Die Anzahl der Unternehmen, die alle vier Plattformen aktiv einsetzt ist mit 15% jedoch noch sehr gering.[4] Hieraus kann geschlossen werden, dass viele Unternehmen bislang mit Testprojekten erste Erfahrungen gesammelt haben, aber noch nicht über eine plattform- und abteilungsübergreifende Social Media-Strategie verfügen. Auch die Anbindung an die übergeordnete Marketing- und Unternehmensstrategie dürfte damit in vielen Fällen nicht gegeben sein. Diese Annahme wird u.a. durch eine Untersuchung von Weber Shandwick bestätigt die zeigt, dass nur 28% aller befragten Unternehmen über einen Redaktionsplan zur inhaltlichen Koordinierung der genutzten Social Media-Plattformen verfügen. [5] Fink & Fuchs hat in einer weiteren Studie für die DACH-Region ermittelt, dass 66% der befragten Unternehmen über eine Social Media-Strategie verfügen, diese aber zu 78,5% nur einzelne Abteilungen, Plattformen, Kampagnen oder Phasen umfasst.[6] Unternehmen sind sich der Bedeutung einer übergreifenden Social Media-Strategie zwar bewusst, wie eine Untersuchung von Digital Brand Expressions[7] zeigt, vielfach erscheint ihnen die Entwicklung einer derartigen Strategie aber zu zeitaufwändig und komplex oder es fehlen schlicht das Know-how und die Erfahrungswerte für eine zielgerichtete Vorgehensweise.

2. Der Weg zur Social Media-Strategie
Auf Basis umfangreicher Erfahrungen mit Social Media-Projekten im B2B und B2C Umfeld hat Wunderman daher ein 6-stufiges Vorgehensmodell entwickelt, das die Strategieentwicklung strukturiert und erleichtert und es Unternehmen so ermöglicht, das Potenzial von Social Media optimal auszuschöpfen. Das Modell ist modular aufgebaut und kann sowohl von Unternehmen eingesetzt werden, die bereits mit taktischen Maßnahmen im Social Web aktiv sind, als auch von Unternehmen, die sich erstmals mit Social Media beschäftigen. Die Inhalte der Prozessschritte können zudem flexibel an die individuellen Bedürfnisse verschiedener Unternehmenstypen und -größen angepasst werden.

Warp1
Abbildung 1: Wunderman Social Media Prozess

2.1 Listening-Phase („Zuhören“)
Social Media-Aktivitäten sind durch eine extrem ausgeprägte User-Orientierung gekennzeichnet. Als unmittelbares Pull-Medium können Social Media-Projekte nur dann erfolgreich sein, wenn sie sich konsequent an den Bedürfnissen und Interessen der User orientieren. Startpunkt jedes Social Media-Projektes ist daher eine detaillierte Listening-Phase. Ziel ist es, die Bedürfnisse und Interessen der User bereits vor der Grundkonzeption zu identifizieren und alle geplanten Aktivitäten auf die relevanten Zielgruppen auszurichten. (...)

Lesen sie den vollständigen Fachbeitrag im scm-Newsletter (1/2012).

Jan Warp leitet einen Kampagnen-Workshop bei den Social Media Praxistagen der scm in Frankfurt am 14.03.2012.

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Jan Warp verantwortet seit 2011 als Discipline Lead Social Media standortübergreifend alle Social Media Projekte für Wunderman Deutschland. Schon früh setzte Herr Warp seinen Fokus auf Kunden mit komplexen, erklärungsbedürftigen Produkten und arbeite für verschiedene Spezialagenturen mit IT-Schwerpunkt, wie Woelke von der Brüggen. Ab 2007 spezialisiert er sich auf die Themen Online-Dialogmarketing und Social Media und arbeitete u.a. für MRM Worldwide und Wunderman. Bei Wunderman ist er seit 2009 für die Entwicklung von Social Media, Online und E-Commerce Strategien zuständig und betreut internationale Großkunden wie Microsoft, Lufthansa und Ford.

[1] ARD/ZDF, ARD/ZDF Online-Studie 2011, 2011
[2] BITKOM, Anzahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland 2011, 2012
[3] BVDW, Einsatz von Social Media im Unternehmen 2011, 2011
[4] Burson-Marsteller, The Global Social Media Check-up 2011, 2011
[5] Weber Shandwick and Forbes Insights, Socialising Your Brand: A Brand’s Guide to Sociability, 2011
[6] Fink & Fuchs, Universität Leipzig, Pressesprecher, Social  Media Governance 2011, 2011
[7] Digital Brand Expressions, Social Media Without A Parachute, 2010

 

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Fri, 06 Jan 2012 03:08:00 -0800 Social Media Praxistage http://scmonline.posterous.com/social-media-praxistage http://scmonline.posterous.com/social-media-praxistage

Die scm veranstaltet am 14. und 15. März die Social Media Praxistage in Frankfurt am Main. Unter dem Motto „Fit für PR und Marketing im Social Web“ arbeiten Social Media-Experten zwei Tage lang mit den Teilnehmern in zehn Workshops zu Themen wie Pressearbeit 2.0, Mobile Marketing und der Nutzung von Facebook und Google+ in der Kommunikation.

Die Social Media Praxistage bieten Mitarbeitern aus den Bereichen Marketing und PR sowie verwandten Disziplinen die Möglichkeit, ihr Wissen in den praxisnahen Workshops zu vertiefen und auszubauen. Frank Fischer (Microsoft) und Alexander Lengen (Opel) eröffnen beide Tage durch ihre jeweiligen Keynote. Eine Diskussionsrunde sowie ein Get-Together bieten Raum zum Austausch und Networking mit Kollegen.

Referenten wie u.a. Anja Beckmann (get noticed!), Thomas Zich (Wunderknaben), Christian Pansch (construktiv) und Maren Heltsche (Ausschnitt Medienbeobachtung) arbeiten mit den Teilnehmern in Workshops zwischen 90 und 180 Minuten an ihren Top-Themen, um die Potentiale und Funktionsweisen der verschiedenen Social Media-Kanäle aufzuzeigen und Strategien für die Anwendung in der Unternehmenskommunikation zu entwickeln.

Social_Media_Praxistage_web.pdf Download this file

 

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Thu, 22 Dec 2011 00:44:00 -0800 Die zielgruppenorientierte und integrierte Kommunikation ist derzeit die größte Herausforderung http://scmonline.posterous.com/die-zielgruppenorientierte-und-integrierte-ko http://scmonline.posterous.com/die-zielgruppenorientierte-und-integrierte-ko

Vodafone musste mit dem Weggang von Carmen Hillebrand auf „sein Gesicht“ im Social Web verzichten. Hat sich das auf die Community ausgewirkt?
Natürlich. Carmen war ja – nicht zuletzt weil Sie in diesem Medium in sehr schwierigen Zeiten die „Frontfrau“ war – in der Community bekannt. Das persönliche Bedauern vieler Community-Mitglieder habe ich mitbekommen. An die Nutzungszahlen unserer Social Media Channels hat sich allerdings nichts geändert.

Was unternimmt ein Telekommunikationsunternehmen, damit seine Mitarbeiter fit für Social Media sind?
Seit 2006 regen wir immer wieder zur Nutzung dieser Medien an. Ob durch interne Blogs, ExCo-Streamings mit Chat, XING-Gruppen... Und nicht zuletzt haben wir Social Media Guidelines, die den Mitarbeitern wichtige Infos und Tipps geben.

Was sind die Herausforderungen Ihrer Arbeit mit Social Media?
Wenn man einen Social Media-Kanal betreibt, muss eines klar definiert sein: Was soll er bezwecken? Dem Besucher muss klar sein, was er dort findet und was er erwarten kann. Wie im realen Leben. Ich gehe nicht in eine Eisdiele und frage nach Schmieröl für meinen 1956 Dodge (nein, ich habe keinen...). Die Definition der Zielgruppen sowie die zielgruppenorientierte und integrierte Kommunikation ist für mich derzeit die größte Herausforderung. Gerade, wenn wie bei uns Social Media an vielen Stellen im Unternehmen gemacht wird.

Lesen Sie weitere Interviews und Beiträge zum Thema Social Media im scm-Newsletter (4/2011)

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Michael Hufelschulte ist Coporate Online Communications Manager bei Vodafone Deutschland. Nach einer kaufmännischen Ausbildung begann er seine Karriere mit dem Aufbau und der Pflege des Compuserve Forums. Seit 1994 ist Hufelschulte in verschiedenen Funktionen bei Vodafone tätig, u.a. als Marketing Produktmanager Employee Self Service, technischer Projektleiter für Online-Appilikationen und Intranet Manager für Vodafone Deutschland. Neben seiner beruflichen Tätigkeit absolvierte Michael Hufelschulte ein Studium zum PR-Manager.

 

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Thu, 15 Dec 2011 23:28:00 -0800 Man muss auf kritische Reaktionen vorbereitet sein http://scmonline.posterous.com/man-muss-auf-kritische-reaktionen-vorbereitet http://scmonline.posterous.com/man-muss-auf-kritische-reaktionen-vorbereitet

Gab es anfänglich Bedenken, mit einem sensiblen Thema wie der Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr im Social Web aktiv zu werden?
Wir haben uns im Vorfeld intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, ob das Social Web überhaupt ein sinnvoller Kanal für uns ist. Welche Plattformen sind für uns relevant? Wie wollen wir diese in unsere bestehende Kommunikation integrieren? Die Entscheidung, Social Media für uns zu nutzen, lag auf der Hand. Denn eines unserer wichtigsten Kommunikationsziele ist die kontinuierliche Information von Eltern darüber, wie sie ihre Kinder sicher im Straßenverkehr transportieren können. Hier herrscht nach wie vor ein hoher Aufklärungsbedarf. Wir wissen zudem, dass wir unsere Zielgruppe sehr gut über das Web erreichen können. Hier recherchieren junge oder werdende Eltern und tauschen sich in Foren intensiv aus. Deshalb suchen wir genau dort den Dialog – gerade weil Sicherheit ein so wichtiges Thema ist, zu dem wir viel beitragen können. Unseren Fokus haben wir sowohl auf Facebook als auch auf unsere eigene Social Media-Plattform ‚Baby an Bord‘ gelegt. Aus unserer bisherigen Kommunikation und dem intensiven Kontakt mit der Zielgruppe war uns natürlich bewusst, dass das Thema Kindersicherheit sehr emotional ist. Man muss auf kritische Reaktionen vorbereitet sein, auch und vor allem im Internet. Wichtig ist uns einerseits, kritisch diskutierte Themen im Web und auf unseren Plattformen genau zu beobachten. Um schnell und transparent reagieren zu können, müssen wir uns hierbei untereinander gut abstimmen. Auf der anderen Seite wollen wir natürlich sicherstellen, dass die Aufbereitung unserer Informationen optimal an den Kanal angepasst ist.

Für viele Unternehmen stellt sich die Frage, wie sie Social Media in die Organisationsstruktur integrieren. Wie sind Sie vorgegangen?
Auch das ist eine wichtige Frage, die man sich unbedingt stellen sollte, bevor man anfängt im Web aktiv zu werden. Denn zum einen muss man in der Lage sein, schnell und ohne lange Abstimmungsschleifen reagieren zu können. Und zum anderen hat man zumindest am Anfang oft keine zusätzlichen Mitarbeiter zur Verfügung. Auch bedarf es oftmals interner Aufklärungsarbeit. Wir haben Social Media deshalb nach und nach aufgebaut. Aktuell liegt die Leitung in der PR-Abteilung, die eng verzahnt mit dem Kundendienst und internen Experten zusammenarbeitet. Auf unserem Blog ‚Baby an Bord’ kommen deshalb unsere Mitarbeiter von Britax Römer mit ih- rem Fachwissen zu Wort, berichten beispielsweise über die Entwicklung eines Kindersitzes oder erklären die Funktionsweise unserer Crashtest-Anlage. Diese Beiträge kommen sehr gut an und werden viel und gerne gelesen. Darüber hinaus versuchen wir Social Media auch kontinuierlich in die klassischen Kommunikation zu integrieren. (...)

Lesen Sie das gesamte Interview sowie weitere Artikel zum Thema Social Media im scm-Newsletter 4/2011.

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Nina Schröer arbeitet sein Juli 2010 als European PR & eMarketing Manager bei Britax Römer. Das Unternehmen ist ein führender Anbieter von Autokindersitzen, Kinderwagen, Fahrradkindersitzen und Babytragen. Vor Britax Römer war sie sieben Jahre in einer internationalen PR-Agentur in München tätig und hat Kunden im den Bereichen der Marken-, Produkt- sowie Krisenkommunikation beraten. Besondere Expertise hat sie in den Themen Consumer Goods, Consumer Electronics, Social Media sowie im Interimsmanagement.

 

 

 

 

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Tue, 13 Dec 2011 02:53:00 -0800 Was potentielle Arbeitnehmer in den sozialen Medien wirklich anspricht http://scmonline.posterous.com/was-potentielle-arbeitnehmer-in-den-sozialen http://scmonline.posterous.com/was-potentielle-arbeitnehmer-in-den-sozialen

Der „war for talents“ beherrscht die deutsche Unternehmenslandschaft: Die Aufgabe, geeignete Mitarbeiter für wichtige Schlüsselpositionen zu gewinnen, gilt als einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren für Unternehmen. Das Schalten einer Stellenanzeige ist dafür schon lange nicht mehr ausreichend. Die klassische Recruiting-Strategie, die noch im Frühjahr gehalten hat, geht im Herbst nicht mehr auf: Die Bewerber bleiben aus, der dringende Bedarf steigt und damit häufig auch die Kosten. 

Der Weg über die sozialen Medien ist dabei heute schon ein starker Einflussfaktor und trägt für einige Unternehmen erfolgreich zur Bildung einer starken Arbeitgebermarke bei. Die Erfahrung zeigt jedoch auch, dass nur wenige Arbeitgeber messbare Erfolge durch Employer Branding in Social Media und durch Social Recruiting – die Nutzung von Social Media um zukünftige Talente zu rekrutieren – aufweisen können.

Wir sind den entscheidenden Fragen über Erfolg und Misserfolg beim Social Media-Einsatz im Personalmarketing in zwei Studien auf den Grund gegangen. Anhand der nachfolgenden acht Tipps wollen wir helfen, die für Ihre Situation richtigen Antworten zu finden.

Learning by Doing mit Strategie 

Zwar gilt für Social Media stark das Prinzip „Learning by Doing“, vor allem weil es für das Social Web keine Patentrezepte gibt und was für ein Unternehmen gilt, muss für ein zweites keineswegs auch funktionieren. Dies darf allerdings nicht mit „Der Weg ist das Ziel“ verwechselt werden. Das heißt, auch im Employer Branding braucht es für eine Initiative im Social Web eine Strategie. Diese sollte neben qualitativen und quantitativen Zielen vor allem eine klare Vorstellung über die Zielgruppe und die damit verknüpften Kanäle beinhalten, in denen diese erreicht werden. 

Strategie an den Personalmarketingprozess anlehnen

Abbildung1

Ein einfacher und dennoch strukturierter Weg zur richtigen Social Media Strategie führt über den generischen Personalmarketing-Prozess. Ist die Zielgruppe festgelegt, stellt dieser eine Art Wertschöpfungskette im „Social Employer Branding“ dar. Zu Anfang gilt es dabei, als Unternehmen Aufmerksamkeit bei potenziellen Arbeitnehmern zu erzeugen. Das Unternehmen wird somit generell auf dem Arbeitsmarkt bekannt. Diese gewonnene Aufmerksamkeit muss in Phase zwei in nachhaltiges Interesse am Unternehmen umgewandelt werden. Der potenzielle Arbeitnehmer hat damit das Unternehmen als einen interessanten und attraktiven Arbeitgeber erkannt. Schließlich muss in der dritten Phase des Personalmarketing-Prozesses dieses generelle Interesse eine konkrete Bewerbung erzeugen. Ist diese Bewerbung erfolgreich, gilt es, den neu gewonnenen Mitarbeiter in der vierten und letzten Phase des Prozesses an das eigene Unternehmen zu binden. (...)

Lesen Sie den gesamten Artikel in der Rubrik "Tipps" des scm-Newsletters 4/2011 oder erfahren Sie mehr zum Thema Social Recruiting und Employer Branding auf dem embrander-Blog

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Andreas Küffner ist Mitgründer und Berater bei embrander, einer Management-Beratung für Employer Branding, Enterprise 2.0 und Social Media. Zu diesen Themen und auch zum Thema Politik im Netz ist er als Referent, Blogger und auf Twitter aktiv. Der zertifizierte Mediator ist daneben im Bereich eGouvernment tätig.

 

 

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Tue, 09 Aug 2011 06:27:00 -0700 Wer nicht online kommuniziert, existiert nicht. http://scmonline.posterous.com/64686783 http://scmonline.posterous.com/64686783

3 Fragen an Andrea Zajicek (Voestalpine) 

Wie entscheidet man sich für den geeigneten Social Media-Mix bzw. die geeignete Social Media-Strategie?
Der Einstieg in Social Media bietet viele Potentiale, deckt aber auch schonungslos die Schwächen in der Kommunikation und Organisation eines Unternehmens auf. Deshalb ist es umso wichtiger, sich vor Beginn der Aktivitäten einige strategische Fragen zu stellen: Welche Zielgruppen möchten wir ansprechen? Wie können wir einen Nutzen schaffen? Welche Art von Aktivtäten fokussieren wir (von der reinen Information bis hin zu Engagement und Crowd Sourcing)? Welche Ressourcen stehen zur Verfügung? usw. Ich bin überzeugt, dass es so jedem Unternehmen gelingen kann, die Idee des Social Web sinnvoll und schrittweise in der Organisation zu verankern. 

Werden die klassischen Medien und Instrumente in der Unternehmenskommunikation zukünftig bedeutungslos?
Nein, davon kann keine Rede sein. Allerdings befinden wir uns momentan mitten in einer dynamischen Entwicklung, bei der sich unsere Kommunikationsmechanismen grundlegend verändern. Wir sind gefordert, auf diese Veränderungen einzugehen und unsere Instrumente neu auszurichten. Genau wie ein Pilot, der aufgrund von geänderten Wetterverhältnissen einen Kurswechsel vornimmt, aber trotzdem auf seine bewährten Instrumente setzt und damit das Flugzeug in eine andere Richtung steuert. 

Wie schätzen Sie die Bedeutung von Onlinekommunikation in Unternehmen ein?
Wer nicht online kommuniziert, existiert nicht. In einer zunehmend digitalisierten Welt kann man diese These nicht mehr verneinen. Daher wird die Bedeutung der Onlinekommunikation sicherlich steigen. Unternehmen werden gefordert zu sein, die Onlinekommunikation strategisch so aufzustellen, dass sie mit der klassischen Kommunikation eng verzahnt ist und trotzdem auf die speziellen Anforderungen der Online-Welt eingeht. Das heißt konkret: mehr Bewegtbild, individueller Content, klarer Informationsvorsprung und Fokus auf Entertainment!

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Andrea Zajicek verantwortet bei voestalpine die Online und Social Media Kommunikation. Kommunikation und Internet begleiten sie schon seit über einem Jahrzehnt, sowohl bei ihren beruflichen Stationen (Tourismus, Banken, Lebensmittel-Industrie) als auch ausbildungstechnisch (HTL für EDV und Organisation und FH-Studium e-business). Als „Digital Native“ beschäftigt sie sich auch privat sehr intensiv mit Online-Medien & Innovationen im Internet – darüber schreibt sie u.a. auf ihrem Blog socialcomm.posterous.com oder auf Twitter als @social_comm.

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Tue, 09 Aug 2011 02:12:00 -0700 Tipps zum strategischen Social Media-Management http://scmonline.posterous.com/10-tipps-zum-strategischen-social-media-manag http://scmonline.posterous.com/10-tipps-zum-strategischen-social-media-manag

Erstens: Standort bestimmen: Wie wird über meine Marken im Netz gesprochen?
Bevor eine Strategie für die eigene Social Media-Kommunikation erarbeitet werden kann, ist es wichtig, zunächst zu ermitteln, wie über die eigenen Marken und Produkte im Netz gesprochen wird - selbst wenn die sozialen Medien bisher nicht aktiv genutzt wurden. Gibt es Blogger, die über positive Erfahrungen mit der Marke bzw. dem Unternehmen berichten? Wo im Netz wird über die Themen diskutiert, die für mein Unternehmen relevant sind? Mit einer Status Quo-Analyse werden die Stimmen zu meinem Unternehmen in den sozialen Medien eingefangen und wichtige Influencer und Social Media-Plattformen identifiziert. So lassen sich Anforderungen an die Social Media-Kommunikation im Unternehmen aufdecken und es ergeben sich wichtige Impulse für eine Integration von Social Media-Kanälen in die eigene Unternehmenskommunikation.

 

Zweitens: Die Social Media-Präsenz in die Unternehmenskommunikation einbetten.
Die Entwicklung einer Social Media-Strategie sollte nicht als isolierte Kommunikationsmaßnahme verstanden werden, sondern als eine Erweiterung und Ergänzung des Medienmixes in der Unternehmenskommunikation. Ausgehend von den Unternehmens- und Kommunikationszielen gilt es, die passende Social Media-Strategie zu finden und ein abgestimmtes Inhalts- und Maßnahmenkonzept abzuleiten, das die Unternehmenskommunikation sinnvoll ergänzt. Die Status Quo-Analyse ist dabei eine gute Ausgangsbasis.


Drittens: Die unterschiedlichen Unternehmensbereiche in die Strategieplanung einbeziehen.

Von den Möglichkeiten der Sozialen Medien können nicht nur die Bereiche Unternehmenskommunikation oder Marketing profitieren, vielmehr lassen sich für alle Unternehmensbereiche Social Media-Ziele formulieren. Auch wenn es ratsam ist, sich für den Start in die Social Media-Kommunikation zunächst kleine Etappenziele zu definieren, sollten in die Strategieplanung durchaus schon weitere Unternehmensbereiche einbezogen werden, z.B. Personal oder Service. Dabei gilt es, die unterschiedlichen Ziele der Bereiche zu formulieren und zusammenzuführen, um darauf aufbauend ein langfristiges strategisches Social Media Konzept für das gesamte Unternehmen entwickeln zu können.

 

Weitere Tipps im scm-Newletter 02-2011

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Autor: Dr. des. Matthias Wagner ist seit 2010 Consultant der ICOM GmbH und unterstützt das Team besonders in Fragen zu Social Web-Themen. Als Senior Media Analyst bei X-Ray Media (Scholz & Friends-Partner) und anetomy war er seit 2008 für das Monitoring und die Analyse von Social Web-Kommunikation zu Marken und Produkten verantwortlich. Die Dissertation des studierten Germanisten wird im Herbst 2011 erscheinen. Im Rahmen seines Forschungsprojekts, das von der FAZIT-Stiftung unterstützt wurde, entwickelte Matthias Wagner einen Algorithmus zur semantischen Analyse von Sätzen und Satz-Strukturen, mit dessen Hilfe Texte wie z.B. User Generated Content automatisiert ausgewertet werden können.

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