scmonline's posterous http://scmonline.posterous.com Most recent posts at scmonline's posterous posterous.com Thu, 16 Aug 2012 06:13:00 -0700 Google+ vs. Facebook: Der Kampf der Giganten geht in die zweite Runde http://scmonline.posterous.com/google-vs-facebook-der-kampf-der-giganten-geh http://scmonline.posterous.com/google-vs-facebook-der-kampf-der-giganten-geh

Social Networks sind in der Gesellschaft fest verankert. Die meisten Nutzer wollen dabei nur eines: Verfolgen, was im Leben der Freunde passiert! Viele Unternehmen haben diese Form der Kommunikation für sich entdeckt und gelernt, sie für sich zu nutzen. Die aktuelle Diskussion dreht sich also nicht mehr um das „Ob“, sondern eher um das „Wo“ und „Wie“ sich ein Unternehmen im Social Web positioniert.

Bis vor einem Jahr wurde die Frage nach dem „Wo“ von den meisten Unternehmen mit einem Wort beantwortet: Facebook. Kein Wunder, denn seit dem Start des Netzwerks 2004 ist die Anzahl der Nutzer stetig gewachsen – und zwar auf gewaltige 24 Millionen Menschen allein in Deutschland. Weltweit sind es bereits über 900 Millionen. Davon sind 530 Millionen mindestens einmal im Monat aktiv. 50 Prozent der Nutzer loggen sich täglich ein.

Seit den Anfangszeiten von Facebook kamen und gingen viele andere Social Networks – zu einer ernsthaften Konkurrenz wurde keines davon. Auch wenn sich nach und nach einige etablierten wie Twitter, YouTube und LinkedIn oder Xing. Aber sie haben andere Kommunikationsansätze  und -funktionen. Außerdem ist es für die meisten Nutzer zur Normalität geworden, in mehreren Netzwerken präsent zu sein.

 Google+ ist eine „virtuelle Geisterstadt“ – noch.

Doch dann kam Google+. Das neue Netzwerk beendete die friedliche Koexistenz in der Social Media-Landschaft. Mit dem gleichen Kommunikationsansatz und sehr ähnlichen Funktionen hat Google+ das Potenzial, eine echte Alternative zu Facebook zu werden. Bislang (zumindest in Deutschland) noch ohne Erfolg. Kritiker bezeichnen Google+ mittlerweile sogar als „virtuelle Geisterstadt“. Denn zum Start hatten sich innerhalb von 88 Tagen zwar 50 Millionen Menschen für die Betaversion angemeldet, aktiv genutzt wurde Google+ aber von den Wenigsten. Ein Grund dafür: Die Funktionen sind Facebook recht ähnlich. Zunächst wurde das Netzwerk daher zur Spielwiese für Tekkies und Neugierige. Sie diskutierten die Vor- und Nachteile oder tauschten sich zu fachspezifischen Themen aus. Die Betaversion von Google+ wurde nicht von der breiten Masse angenommen. Doch Google legte nach, verbesserte die Seitenstruktur, arbeitete an der App, integrierte viele vorhandene Google-Dienste und änderte die Funktionen des +1-Buttons. Das Resultat: Pünktlich zum ersten Geburtstag im Juni lebte die Diskussion über Google+ wieder auf. 
(...)
Lesen Sie den gesamten Artikel in unserem scm-Newsletter (4/2012).

Nemo Altenberger und Jan Eisenkrein werden auf den scm Social Media Praxistagen einen Workshop zum Thema Facebook und Google+ leiten.

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Nemo Altenberger ist seit 2011 Berater in der Unit Strategie mit Schwerpunkt Social Media bei der Profilwerkstatt, wo er ein Jahr zuvor als Marketing-Assistent begann. Zuvor war der Diplom-Politologe vier Jahre lang Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag Berlin.

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Jan Eisenkrein ist seit 2011 Mitarbeiter in der Unit Strategie mit Schwerpunkt Social Media bei der Profilwerkstatt. Er sammelte bereits seit 2007 Erfahrungen im Bereich PR, Öffentlichkeitsarbeit und Social Media, u.a. bei Wbpr Public Relations Berlin und der Profilwerkstatt. Eisenkrein hat Politikwissenschaften und Governance and Public Policy studiert.

 

 

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Wed, 26 Oct 2011 01:06:00 -0700 Wie der Bekanntenkreis zukünftig die Google-Suche beeinflusst http://scmonline.posterous.com/wie-der-bekanntenkreis-zukunftig-die-google-s http://scmonline.posterous.com/wie-der-bekanntenkreis-zukunftig-die-google-s

Herr Seifert, warum sollte SEO für große und kleine Unternehmen, heute und in Zukunft, auf jeden Fall auf der Agenda stehen? 

Suchmaschinenoptimierung und die gute Auffindbarkeit in Suchmaschinen ist heute schon eines der wichtigsten Marketingmaßnahmen, mit denen sich kleine, aber natürlich auch große Unternehmen beschäftigen sollten. Google ist heute die zentrale Suchmaschine. 90 % aller Webrecherchen in Deutschland, egal ob im Bereich B2C, als auch im Bereich B2B, wird über Google durchgeführt. Entsprechend kann hier bei einer guten Positionierung, bei wichtigen Suchbegriffen, Neugeschäft generiert und Marktführerschaft kommuniziert werden. Und das im Vergleich zu anderen Marketingmaßnahmen mit geringer Investition. Zukünftig wird im Bereich Suchmaschinenoptierung auch das Thema Social Media eine wichtige Rolle spielen. Das bedeutet, wenn gute Positionierung für Sie auch, mittel- und langfristig, eine wichtige Zielsetzung ist, dann sollte auch ganz konkret und frühzeitig sinnvoll über das Thema Social Media Marketing nachgedacht werden.

Social Media und mobiles Internet wirken sich stark auf den Bereich Suchmaschinenoptimierung aus. Welche Trends sehen Sie und wie sieht die Zukunft von Suchmaschinenoptimierung aus?

Ganz klar ist zu erkennen, dass Google sich immer mehr nach den individuellen Bedürfnissen des Nutzers richtet. Mit Google+ und mit der Funktionserweiterung „+1“ sind Bewertungen und damit die sozialen Medien fester Bestandteil der Suchmaschine geworden. Das „Gefällt mir“ von Facebook ist auch heute bei Google mit „+1“ schon ein Kriterium, was Google nutzt, um die Relevanz einer Internetseite für einen Suchmaschinen-Nutzer zu bestimmen. Wir können also davon ausgehen, dass die zukünftigen Suchergebnisse, die Google anzeigt, stark von dem einzelnen Benutzer und seinen Präferenzen, sprich seinen „+1“- und „Gefällt mir“-Klicks, abhängig ist, aber auch wie das Netzwerk des Benutzers unterschiedliche Seiten mit dieser Methode bewertet hat. Zukünftig wird es also so sein, dass die einzelnen Netzwerk-Mitglieder innerhalb meines Bekanntenkreises stark mein persönliches Suchergebnis bei Google beeinflussen werden. Hier sind ganz neue Strategien gefragt und eben auch wichtige Social Media-Aspekte zu berücksichtigen, damit nicht nur heute, sondern auch morgen der Internetauftritt  gut gefunden wird und somit die Zielgruppe effizient erreicht werden kann.

Welchen Stellenwert nehmen Soziale Netzwerke in der beschleunigten Entwicklung der Suchmaschinenoptimierung ein und was bedeutet dies für den Bereich Marketing?

Wie ich in meiner vorherigen Antwort bereits erläutert habe, spielt Google im Bereich der Sozialen Medien, eine immer größer werdende Rolle. Es ist klar zu erkennen, dass Google das strategisches Ziel hat, auch wie Facebook, ein starkes soziales Netzwerk zu werden. Und die Funktionen, die seit kurzem integriert worden sind, mit Google+ bzw. dem „+1“, werden selbstverständlich diese Entwicklung beschleunigen. Ohne soziale Medien werden Suchmaschinenoptimierungsmaßnahmen zukünftig nicht mehr bzw. nur wenig greifen. Und es ist davon auszugehen, bei einer momentan extremen Wachstumsrate der Google+-Mitglieder, dass neben Facebook auch Google hier ein gewichtiges Wort in den Plattformen der Sozialen Medien mitzureden hat.

Hier ein kurzer Zahlenvergleich: Facebook hat ca. 3 Jahre gebraucht um 50 Mio. Nutzer zu erreichen. Google hat das in sensationellen 88 Tagen geschafft. Natürlich hat Google schon mit guter Vorarbeit, vor allem mit den Google-Konten, ein solides Fundament für diesen Erfolg geschaffen. Nichts desto trotz ist das Wachstum beeindruckend und entsprechend darf man davon ausgehen, dass diese Entwicklung sich weiter fortsetzen wird. Facebook und Google werden nach meiner Meinung wesentliche Spieler im Bereich der sozialen Medien. Entsprechend sollte man diese auch bei der Marketingstrategie berücksichtigen.

Christian Seifert ist Referent zum Thema Suchmaschinenopotimierung und Social Media Marketing beim Intensivkurs Social Media und Onlinekommunikation der scm

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Christian Seifert ist Vorstandsvorsitzender der avenit AG in Offenburg, einem Internet-Full-Service-Dienstleister. Er gründete das Unternehmen mit seinen beiden Brüdern im Jahr 2000. Bei der avenit AG steuert er die Bereiche Vertrieb und Kundenservice. Als Internetexperte hält er Vorträge zu Internet in China, Social-Media-Kampagnen, Suchmaschinen-Marketing und Erfolgsrezepten für Websites. Seit 2009 ist Christian Seifert Mitglied des Bundessenats für Wirtschaft und Technologie und im Europasenat zur Förderung der wirtschaftlichen und kulturellen Beziehung in Europa.

 

 

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Mon, 22 Aug 2011 04:33:00 -0700 Google+: „Social“ und noch mehr „Media“ – ein erster Blick ins neue Netzwerk http://scmonline.posterous.com/66555154 http://scmonline.posterous.com/66555154

Mehr oder weniger zur selben Zeit wie Rupert Murdoch das einst größte Online-Netzwerk MySpace für einen Spottpreis von nur 35 Millionen Dollar verkaufte, ging Google mit seiner Plattform Google+ in die öffentliche Betaphase. Google+ lockte innerhalb des ersten Monats dieser Testphase bereits über 25 Millionen Mitglieder weltweit an – und dies obwohl man bisher nur über eine Einladung Teil der Gemeinde werden kann. Keines der bekannten Netzwerke ist so schnell gewachsen (Facebook, die heute mit ungefähr 700 Millionen weltweit aktiven Nutzern größte Plattform, brauchte dafür drei Jahre).

Der Zuspruch und die Neugierde der Social Media-Gemeinde trieb natürlich auch Diskussionen über die Zukunft von Twitter, Facebook und Business-Netzwerken wie Xing voran. Zum jetzigen Zeitpunkt kann jedoch nur mehr spekuliert werden, ob es sich bei Google+ um einen Hype, einen Trend oder gar das nahende Ende eines Riesen wie Zuckerbergs Social Network handelt.

Google+ ist für Leute, die bereits über einen Facebook-Account verfügen, relativ intuitiv zu handhaben, da der Aufbau recht ähnlich ist, jedoch deutlich aufgeräumter und übersichtlicher daher kommt. Für das Knüpfen von Kontakten sieht Google+ die sogenannten Circles, die Kreise, vor (sehr hilfreich und anders als bei Facebook ist eine Grundauswahl wie Freunde, Familie, Bekannte und „nur folgen“ bereits angelegt). Im Gegensatz zu Facebook, wo tatsächlich eher der Gedanke der „Freundschaft“, also „das Soziale“ von Social Media im Vordergrund steht, rückt Google+ die Kontakte als Informationsquelle stärker in den Fokus. Dies zeigt sich auch darin, dass die Beziehungen – anders als bei Facebook-Freundschaften – nicht reziprok sein müssen. Wie beim Nachrichtendienst Twitter kann man einer Person folgen und deren öffentliche Nachrichten lesen und kommentieren, muss jedoch nicht in deren „Freundeskreis“ aufgenommen werden. Diese neue Öffentlichkeit wird von den Nutzern erstaunlich gut angenommen, was sich in der Vielzahl an öffentlichen Beiträgen zeigt, die übrigens auch über die Google-Suche und andere Suchmaschinen auffindbar sind. Eine derartige Form der Diskussion ist weder bei Facebook (nur in eingeschränkter Form auf Fanpages) noch bei Twitter möglich.

Das Netzwerken via Google+ hat den klaren Vorteil, dass beispielsweise das Knüpfen von Business-Kontakten nicht mit dem Begriff der „Freundschaft“ gehemmt oder verkompliziert wird (wobei noch nicht ganz klar ist, ob man „plussen“ oder „plus einsen“ sagt). Dies könnte auf lange Sicht zur Folge haben, dass tatsächliche Freund- und Bekanntschaften weiterhin über Facebook gepflegt werden, Geschäftlichem und Interessen auf Google+ nachgegangen wird. (...)

Den vollständigen Artikel und mehr zum Thema Social Media, Krisenkommunikation und Reputation Management im aktuellen scm-Newsletter, der heute, am 23. August 2011, erschienen ist.

Erfahren Sie mehr über Facebook , Twitter und Co. und wie Sie Social Media strategisch in Ihre Unternehmenskommunikation einbinden beim Intensivkurs Social Media und Onlinekommunikation ab dem 6. Oktober 2011 in Düsseldorf. 

 

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Autorin: Theresa Schulz arbeitet seit Juni 2010 bei der scm in der PR bzw. im Veranstaltungsmanagement und betreut als Junior Managerin den Social Media-Bereich. Nach dem Studium Anglistik/ Amerikanistik und Spanische Philologie an der Universität Potsdam durchlief Theresa Schulz Stationen bei der SABA.galerie und Goldmann PR in Berlin, bevor sie für die scm tätig wurde.

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