Like it or Plus it? – Facebook vs. Google+: Wie die beiden Netzwerke Ihre Unternehmenskommunikation verändern

„Muss das denn jetzt wirklich sein?“, fragten sich viele Entscheider in der Unternehmenskommunikation, als Google sein soziales Netzwerk Google+ vorstellte. Seitdem ist mehr als ein Jahr vergangen und Google+ hatte Zeit zu zeigen, was es kann.
Welche Stärken Google+ hat und was Facebook einfach besser kann, das ist Inhalt dieses Buches. Welche grundlegenden Unterschiede und Möglichkeiten zur Nutzung von Facebook und Google+ gibt es für die Unternehmenskommunikation? Welche Inhalte funktionieren auf Google+, welche auf Facebook? Wie sieht der Content der Zukunft aus? 
Diese und weitere Fragen beantworten die Autoren Jan Eisenkrein und Nemo Altenberger.

Hier finden Sie ein Leseprobe der Buchneuerscheinung in der Reihe "scm kompakt".
Mehr Informationen sowie eine Bestellmöglichkeit finden Sie auf 
http://www.scmonline.de/publikationen/scm

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Leseprobe_FBG.pdf (5.84 MB)
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Erfolgsfaktoren eines Management-Blogs – ein Erfahrungsbericht

Seit mehr als fünf Jahren betreibt die Geschäftsleitung von T-Systems Multimedia Solutions unternehmensintern ein eigenes Blog, davon drei Jahre im Social Intranet (Teamweb). Das Blog wird von den Mitarbeitern gut angenommen: mit stetig steigenden Zugriffszahlen, vielen Kommentaren und zum Teil intensiver Diskussion zwischen Geschäftsleitung und Mitarbeitern.

Aus diesen Erfahrungen haben sich folgende Faktoren herauskristallisiert, die den Erfolg des Blogs der Geschäftsleitung ausmachen:

1. Offene und vertrauensvolle Unternehmens- und Kommunikationskultur
Typische Merkmale der Unternehmenskultur bei T-Systems Multimedia Solutions sind ein starker Teamgeist und eine hohe Mitarbeitermotivation. Die Arbeit der Mitarbeiter ist von großen Freiheitsgraden und Eigenverantwortung geprägt. Es werden flache Hierarchien gelebt. Dies spiegelt sich auch in der Kommunikationskultur wider: sie ist offen und vertrauensvoll. Wissen wird allen Mitarbeitern im Intranet zur Verfügung gestellt und ausgetauscht.

2. Kommunikationsaffine und dialogbereite Geschäftsleitung 
In ihren etwa wöchentlichen Blogposts stellt sich die Geschäftsleitung offen der Diskussion mit den Mitarbeitern. Konstruktive Kritik wird 
von der Geschäftsleitung eingefordert. Die Kommentare sind fast durchgängig sachlich und problemlösungsorientiert, mitunter auch kontrovers. Sie dienen ferner dazu, Verbesserungspotentiale aufzudecken. Die Kommentarzahl schwankt je nach Thema stark und beträgt bei intensiven Diskussionen 20-50, im Mittel zurzeit 5,3.

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Die Blogeinträge der Geschäftsleitung erfolgen nach einer detaillierten Zeit- und Themenplanung. Inhalte werden häufig von den Fachbereichen zugeliefert. Bei der finalen Redaktion der Blogposts wird die Geschäftsleitung vom Bereich Interne Kommunikation unterstützt. 

3. Social-Media-affine Belegschaft
Eine Vielzahl der Mitarbeiter von T-Systems Multimedia Solutions ist bereits privat in sozialen Netzwerken aktiv und verfügt über entsprechende Medienkompetenz. Das Durchschnittsalter der Belegschaft beträgt 35 Jahre, der Anteil an Berufsanfängern, vor allem mit Informatik- und Wirtschaftsinformatikhintergrund, ist sehr hoch. Das findet seinen Niederschlag in der Arbeit im Unternehmen: Im Intranet sind nahezu alle Mitarbeiter regelmäßig unterwegs, rund die Hälfte der Mitarbeiter stellt Inhalte auf den Wiki-Seiten ein. Zudem waren 2011 monatlich rund 300 Blogeinträge sowie knapp 500 Kommentare bei rund 1.250 Beschäftigten zu verzeichnen.

4. Das Blog der Geschäftsleitung als ein Instrument im Kommunikationsmix
Das Blog ist bei T-Systems Multimedia Solutions ein wich- tiges Kommunikationsinstrument der Geschäftsleitung im Dialog mit den Mitarbeitern. Allerdings ist es nur ein Instrument im Mix der persönlichen, schriftlichen und elektronischen Kommunikationsmedien, die je nach Kommu- nikationsziel und -thema eingesetzt werden. Besonderes Augenmerk gilt der dialogorientierten Kommunikation im Sinne einer „Geschäftsleitung zum Anfassen“. Dem dient zum Beispiel auch eine offene Stunde der Geschäftsleitung, bei der die Mitarbeiter direkt oder via Live-Stream Fragen stellen können, die die Geschäftsleitung sofort beantwortet. (...)

Lesen Sie den vollständigen Artikel von Dr. Cornelia Mossal und weitere Beiträge zum Thema Social Media in der Internen Kommunikation im IK im Fokus (1/2012).

Der vollständige Beitrag zum Mangement-Blog erscheint im Fachbuch "Social Media in der Internen Kommunikation", welches ab März bei der scm erhältlich ist.

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Dr. Cornelia Mossal ist bei der T-Systems-Tochter Multimedia Solutions für Interne Kommunikation und die strategische Planung der Management-Kommunikation verantwortlich. Zuvor war sie Produktmanagerin bei der Bahntochter DBKom und bei Arcor, der Festnetztochter von Vodafone. Nach ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre war Dr. Cornelia Mossal an der Professur für Kommunikationswirtschaft der Technischen Universität Dresden wissenschaftlich tätig und stand dem Sächsischen Telekommunikationszentrum e.V. als Geschäftsführerin vor.

 

7 Fehler bei der Einführung von Social Media für Ihr Unternehmen

1. Alles wollen
Berücksichtigen Sie bei der Planung alle Anforderungen, alle Extra-Wünsche, alle Ausnahmeregelungen und alle Bedenken von allen Funktionsbereichen Ihres Unternehmens und fangen Sie auf keinen Fall mit der Umsetzung an, bevor nicht alles durchgeplant und von allen Stellen abgesegnet ist. Wenn Sie das befolgen... wird die Einführung von Social Media garantiert ein Misserfolg.
Verstehen Sie das bitte nicht falsch. Das ist keine Aufforderung „einfach mal so loszulegen“. Es gibt wirklich ausgefeilte und erprobte Prozesse für die Entwicklung von IT/Software-Projekten und die sollte man auch befolgen. Aber wenn Sie mit der Planung schon länger als 1 Jahr benötigen, dann sollten Sie lieber wieder neu anfangen. 

2. Keine Ziele setzen
Setzen Sie ein Social Media Projekt auf, weil es jetzt „in“ ist und weil „das jetzt jeder macht“. Überlegen Sie dabei nicht, was Sie damit erreichen wollen... dann wird die Einführung von Social Media garantiert ein Misserfolg.
Jedes Projekt kostet Ressourcen – Zeit, Geld, Mitarbeiter. Ohne Ziele ist die Zeit verschwendet, das Geld vergeudet und die Mitarbeiter sind frustriert. Wie immer müssen Ziele klar definiert, messbar und erreichbar sein.

3. Nicht wissen, was die Anwender wirklich interessiert und nutzen
Machen Sie es sich besonders einfach. Konzipieren Sie Ihr Social Media Projekt im „stillen Kämmerlein“. Planen Sie nur ein paar Standardfunktionen ein und vermeiden Sie Diskussionen mit den zukünftigen Anwendern... dann wird die Einführung von Social Media garantiert ein Misserfolg.
Anwender nutzen etwas, wenn es für sie einen Nutzen hat. Da unterscheidet sich ein Social Media Projekt überhaupt nicht von anderen Softwareprojekten. Die Unterschiede sind lediglich, dass Daten, Informationen und Wissen transparenter veröffentlicht und unter den Kollegen ge(ver-)teilt werden und dass die Mitarbeiter nicht nur das konsumieren, was von oben in das Intranet „reingestellt“ wird oder per E-Mail an den vermeintlich richtigen Verteiler gesendet wird, sondern dass jeder Mitarbeiter selber seinen Beitrag leistet.

4. Keine Pilotgruppe/-anwendung installieren
Egal ob als Inhouse-Lösung oder mit einem Softwareanbieter, schalten Sie die Software gleich für alle Mitarbeiter frei... dann wird die Einführung von Social Media garantiert ein Misserfolg.
Eine Pilotgruppe mit einer Pilotanwendung soll den Zweck erfüllen, dass Erfahrungen zu einem Zeitpunkt gewonnen werden, an dem man das Gesamtkonzept noch korrigieren oder ergänzen kann. Oft ergeben sich für das Unternehmen spezifische und relevante Anforderungen erst auf den zweiten Blick, d.h. nachdem die Pilot-Anwender eine Weile mit der Software gearbeitet haben.

5. Die Mitarbeiter sich selbst überlassen
Schalten Sie die Social Media Software frei, kümmern Sie sich nicht mehr drum und schließen Sie das Projekt gedanklich ab... dann wird die Einführung von Social Media garantiert ein Misserfolg.
Auch wenn die meisten der am Markt verfügbaren Softwarelösungen relativ einfach und intuitiv nutzbar sind, so benötigen die Anwender doch eine Einweisung. Außerdem... eine Social Media Software ist ein „lebendes“ System. Das heißt, es muss beobachtet und gepflegt werden. Jede Gruppe sollte einen Verantwortlichen und Moderator haben, der die ersten Inhalte einstellt, die anderen Gruppenmitglieder zur Mitarbeit anregt und entstehende Diskussionen moderiert. 
(...) 

Lesen Sie den vollständigen Fachbeitrag im Newsletter IK im Fokus (1/2012).

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Stefan Donat ist Gründer von immer-uptodate.net, einer Softwarefirma für cloud-basierte Unternehmenssoftware mit den Schwerpunkten Kommunikation und Zusammenarbeit.
Er ist ebenfalls Gründer eines Unternehmens, das Sensorik-Technologie entwickelt und diese erfolgreich an Konzerne in Asien und USA vermarktet. Als Miterfinder an über 30 Patenten hat er mit diesem Unternehmen mehrere Innovationspreise gewonnen.
Zuvor hat er für ein US-Softwareunternehmen die deutsche Tochtergesellschaft in München aufgebaut und war acht Jahre Stabstellenleiter bei einer Tochtergesellschaft der Thyssen Krupp AG.