Veranstaltungshinweis: Praxistage Interne Kommunikation 2.0

9 Themen – 9 Workshops – 2 Tage

Die Einbindung von Social Media in die Interne Kommunikation von Unternehmen wird in der Fachwelt viel diskutiert. Aktuelle Studien zeigen, dass viele deutsche Unternehmen Social Media Tools in der Internen Kommunikation nutzen oder deren Einführung planen. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von der Erleichterung der Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Führungsebene, optimalem und nachhaltigem Wissensmanagement bis zu Mitarbeiterbindung.

Wie Sie es schaffen, Social Media gezielt für die Interne Kommunikation einzusetzen, welche neuen (technologischen) Möglichkeiten sich bieten und wie sie diese optimal in die Interne Kommunikation einbinden, erfahren Sie in unseren Workshops auf den Praxistagen Interne Kommunikation 2.0 am 18. und 19. September 2012 in Frankfurt.

Die Praxistage Interne Kommunikation 2.0 richten sich an Kommunikationsentscheider, Leiter und Mitarbeiter der Abteilungen Interne Kommunikation, Unternehmenskommunikation, Onlinekommunikation, Intranet, B2E-Portale, eCollaboration, Human Resources und Wissens- und Content-Management von Unternehmen, Verbänden, Institutionen und Agenturen, an Pressesprecher sowie Mitglieder des Vorstands und der Geschäftsleitung und alle, die sich mit dem Thema Social Media in der Internen Kommunikation beschäftigen und ihr Wissen im intensiven Austausch erweitern und vertiefen möchten.

Informationen rund um die angebotenen Workshop, die Keynotes und Referenten finden Sie auf www.scm-praxistage.de oder in unserer Broschüre.

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scm-internekommunikation2_0_praxistage.pdf (2.42 MB)
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Interne Kommunikation bei Coop - Glaubwürdig und unterhaltend zugleich ...

2012 könnte ein entscheidendes Jahr für interne Kommunikatoren werden. Schaffen sie es, sich in ihren Organisationen als tatsächliche Kommunikationsmanager zu etablieren? 

ManagementRadio sprach zum Thema Interne Kommunikation mit Joachim Tillessen, Leiter der Coop Medien. Joachim Tillessen steht für das gelungene Zusammenspiel von Intranet, Kundenzeitung und Mitarbeitermagazin bei Coop. Besonders spannend dabei: Die Zusammenhänge zwischen motivierten Mitarbeitenden und glaubwürdiger, hochwertiger sowie unterhaltender Information ... 

Das Audiointerview können Sie hier nachhören.

Joachim Tillessen ist Referent der K2-Tagung Interne Kommunikation am 9. und 10. Mai 2012 in Köln.

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Joachim Tillessen ist seit 2006 Leiter der Coop Medien und betreut in dieser Funktion die dreisprachige Coop Presse, das Personalmagazin sowie die elektronischen Medien und diverse Corporate Publishing Produkte der Gruppe. Vor seiner Tätigkeit bei Coop war der studierte Betriebsökonom und Verlagsmanager als Leiter eines Verlags in Solothurn tätig sowie als Gesamtleiter Medien bei einem zweisprachigen Verlag in Biel. Tillessen ist Dozent beim Verband Schweizer Medien. 

 

Verantwortungs- und wirkungsvolle Web 2.0-Kommunikation ist machbar

Die Diakonie will mit Social Media dem Nachwuchsmangel entgegenwirken. Mit welchen Maßnahmen und welchem Erfolg?
Wir haben im Rahmen unseres über den Europäischen Sozialfonds geförderten Projektes „Mit Neuen Medien Jugendliche für die Diakonie gewinnen“ im Laufe des Jahres 2011 verschiedene Web2.0-Kanäle an den Start gebracht: facebook, twitter, unser Blog und als vorläufigen Höhepunkt das Berufsorientierungsportal www.soziale-berufe.com. Mit Videoreportagen, Berufetests, Mitmach-/ Community-Funktionen, Azubi-Blog, Ausbildungsplatz-Börse & Co versuchen wir, die jungen Leute für soziale Berufe zu begeistern. Methoden für die Erfolgskontrolle werden wir erst jetzt nach dem Start des Portals entwickeln. Es wird darum gehen zu beobachten, ob als Folge unserer Bemühungen tatsächlich mehr Bewerbungen bei diakonischen Ausbildungseinrichtungen eingehen als vorher. Was wir aber jetzt schon sagen können, ist, dass unsere Facebook- und Twitter-Seite sowie das Blog super angekommen sind, hier sind wir im regen Austausch mit den jungen Leuten und stolz auf die Fans, die wir schon gesammelt haben, bevor überhaupt die erste Werbekampagne und Messeauftritte gestartet sind.

Erreichen Sie auf diesem Wege auch Fachkräfte, die Sie für Ihre Organisation gewinnen möchten oder holen Sie die über die klassischen Kanäle ab?
Das Projekt ist konkret auf die Jugendkommunikation online ausgelegt. Insofern sind die Inhalte unserer Kanäle auf eine jugendliche Zielgruppe abgestimmt und wir verweisen Erwachsene/ fertige Fachkräfte auf die klassischen Diakonie-Stellenbörsen. Natürlich freuen wir uns aber, wenn sich auch Menschen im fortgeschrittenen Alter, also Berufsumsteiger oder Wiedereinsteiger nach der Arbeitslosigkeit oder Elternzeit, auf unseren Seiten über soziale Berufe informieren möchten. Sie werden sicher auch interessante Informationen finden.

Gab es anfänglich Bedenken, ob Social Media zu Ihrem Verband passen könnte? 
Der Diakonie Bundesverband (wie auch die größeren diakonischen Einrichtungen) steht dem Web 2.0 und seinen Kommunikationsmöglichkeiten sehr aufgeschlossen gegenüber, beobachtet neue Entwicklungen und betreibt mit www.diakonie.de, facebook, twitter und youtube auch aktiv Onlinekommunikation. Insofern war es nur logisch, auch die Jugendkommunikation auf diese Kanäle zu verlegen. Vorreiter sind wir allerdings für die kleineren diakonischen Einrichtungen und unsere Landes- und Fachverbände, die zum Teil bisher sehr verunsichert waren, was das Web 2.0 und seine Möglichkeiten angeht. Ihnen zeigen wir mit unseren Angeboten, dass verantwortungs- und wirkungsvolle Web 2.0-Kommunikation machbar ist und ermutigen sie (auch mit Vorträgen und Workshops), sich uns anzuschließen.

Lesen Sie weitere Interviews und Beiträge zum Thema Social Media im scm-Newsletter (1/2012).

 

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Maja Schäfer ist seit Anfang 2011 Referentin Jugendkommunikation Online beim Diakonischen Werk der EKD und leitet das ESF-Projekt „Mit Neuen Medien Jugendliche für die Diakonie gewinnen“. Zuvor war die studierte Anglistin und Publizistin als Redakteurin/ Moderatorin beim privaten Hörfunk sowie als freie Journalistin mit dem Themenschwerpunkt Berufseinstieg & Junge Karriere u.a. für Süddeutsche Zeitung und Manager Magazin tätig. Maja Schäfer ist freie Autorin.

 

 

Ich bin leidenschaftlicher Evangelist für Evangelismus

Sie sind u.a. Manager eines Teams, das sich Evangelisten nennt. Was muss man sich darunter vorstellen?
Der Begriff Evangelisten bezieht sich auf den griechischen Wortstamm „der die gute Nachricht bringt“. Idee ist, dass ein Mensch mit Ecken und Kanten, Vorlieben und Empathie zum Thema Sprecher und Vertreter ist. Jemand, der das Produkt lebt und liebt. Dabei soll sie oder er nicht ein Sprachrohr für Werbeaussagen sein, sondern realistisch Vor- und Nachteile darstellen, auf Fragen und Probleme antworten und Ideen versprühen. Dabei muss ein Evangelist auf der einen Seite anerkannter Experte in seinem Feld sein und zugleich ein hervorragender Netzwerker und Sprecher. Für mich sind Evangelisten die positive Antwort auf die Herausforderungen, die Social Media an Marketing stellt. Wer sich für das Thema interessiert, sollte mit dem Buch von Guy Kawasaki anfangen oder mir eine Mail schreiben. Ich bin leidenschaftlicher Evangelist für Evangelismus. Merkt man, oder?

Im Bereich des mobilen Internets, mobiler Endgeräte sind die Anwendungsmöglichkeiten schon heute vielfältig. Wo sehen Sie zukünftige Trends und Innovationen?
Achtung, die Antwort wird länger. Man hat mich mal zu einem Vortrag mit diesem Titel gebeten und ich bin beinahe dran verzweifelt. Wenn man eine Liste möglicher Weiterentwicklungen aufstellt, hört die gar nicht mehr auf. Daher habe ich mir ein kleines Modell gebaut (Siehe http://blogs.msdn.com). Lassen Sie uns zu Beginn die Frage stellen, was mobile Endgeräte eigentlich ausmachen? Zunächst einmal haben sie eine Unzahl von Sensoren eingebaut. Angefangen von GPS, Luftdruck, WLAN (kann man auch für Ortsmessung nutzen), Helligkeit, Touch und vieles Anderes. Sie können aber per Bluetooth oder NFC im Prinzip alles messen, was man elektronisch messen kann: Blutdruck, Blutzucker, Herzfrequenz, Radioaktivität, was immer. Ähnliches gilt für Aktoren. Telefone haben ein Display, Lautsprecher, Vibrationsalarm, können per Funk das Auto aufschließen, den Bankautomaten bedienen. Ein weiterer Aspekt ist die Personalität des Geräts. Ich frage schon seit mehreren Monaten bei jeder Gelegenheit, wer sein Mobiltelefon mit jemand anderem teilt. Bisher habe ich noch keinen getroffen. Es identifiziert uns über eine eindeutige Seriennummer in der SIM Karte. Es hat unsere privaten Bilder, Kontakte, SMS, Email. Nächster Aspekt: Es ist mit dem Internet verbunden – immer. Damit hat es Zugriff auf unbegrenzt Speicher und unbegrenzt Rechenleistung, kurz: Cloud Computing. In der Cloud gibt es grob zwei Dinge. Inhalte als Video, Audio, Text – kurz Wissen in jeder Darreichungsform. Und es gibt Services. Von der Bank-Überweisung, Reisebuchung, Email und Chat, vieles mehr. Das Faszinierende sind jetzt Apps. Sie verbinden die verschiedenen Aspekte des Geräts – also ein paar Sensoren hier mit ein paar Aktoren da und der Benutzeridentifikation dort plus ein oder zwei Online-Dienste – und fertig ist die Anwendungsmöglichkeit. Wenn man sich das mal gedanklich auf ein Blatt Papier, Verzeihung, auf seinen Tablet malt, dann wird jede Lösung ein Graph. Man verbindet Knoten – sprich Sensoren, Aktoren, Online-Dienste, etc. – miteinander.

Falls Sie mich jetzt fragen, wie viel Innovationspotential steckt in mobilen Endgeräten, würde ich auf das Model verweisen. Jede mögliche Lösung ist ein Graph. Wir haben beinahe unbegrenzt viele mögliche Knoten und noch viel mehr Verbindungsmöglichkeiten. Die Anzahl der Permutationen ist enorm groß und damit das Feld für Innovationen. Ein fast schon mathematischer Beweis.

Zur Frage nach Trends: Das würde ich reduzieren auf zwei wesentliche Trends: Mobile first und Simplexity. Jede Entwicklung, die zurzeit läuft und mobile Endgeräte nicht als primäres Endgerät hat, sollte überdacht werden. Im Jahr 2015 wird statistisch jeder Erdenbürger auch Mobilfunker sein, wie viel größer kann ein Markt werden? Mit Simplexity meint man einen typischen Prozess in der konsumenten-orientierten Technologie. Zunächst entwickelt sich eine Technologie, in dem sie Bekanntes nachmacht. Beim Mobiltelefon war es schlichtweg das kabelgebundene Telefon. Man hatte also Zehnertastatur und Klingelton. Dann kommen neue, eigene Dienste. Von SMS bis hin zu sozialen Netzen und Navigation. Ein heutiges Handy sieht überhaupt nicht mehr aus wie ein Tischapparat. Damit kommt aber auch Komplexität, dass viel technisches Verständnis vom Benutzer braucht. Wir erleben gerade, wie man diese Komplexität aus den Augen des Benutzers nimmt. Sie geht nicht weg, sie wird ins Backend verlagert und der Benutzer bekommt ein einfaches, intuitives Interface. Nehmen wir Apps mal als Beispiel. Heute erwarten Mobiltelefone, dass ich selber Daten und Fakten aus verschiedenen sozialen Netzen zusammenbringe, in dem ich durch diverse Apps hüpfe. Bei Windows Phone wird dies im People Hub für mich erledigt. Einfach und übersichtlich für den Benutzer. (...)

Das vollständige Interview mit Frank Fischer finden Sie im scm-Newsletter (1/2012).

Frank Fischer hält bei den Social Media Praxistagen am 14. März die Keynote.

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Frank Fischer ist Lead der Windows Phone Business Group bei Microsoft Deutschland und verantwortet das Geschäft und das Marketing im Bereich mobiler Endgeräte. Im Laufe seiner Karriere hat er in vielen unterschiedlichen Bereichen der IT gearbeitet, so kann er auf Erfahrungen vom Netzwerk-Administrator bis hin zum Programmierer von Embedded-Systems zurückgreifen. Nach dem Motto "Im Mittelpunkt sollte immer der Endbenutzer stehen" hatte Fischer die neuen Möglichkeiten, die Microsoft .NET bietet, vertreten. Das Thema Cloud-Computing und die Zukunft des mobilen Internet sind Fokus seiner derzeitigen Arbeit - speziell der Start von Windows Phone 7 im deutschen Markt.

 

 

 

 

 

 

Der digitale„Mit-nach-Hause-nehm-Effekt“

Die Mitarbeiterzeitschrift der ING-DiBa als iPad-App
Die ING-DiBa ist als Direktbank Vorreiter in Sachen Innovation. Einfachheit, Transparenz und Kundenorientierung zeichnen sie aus. Diese Philosophie spiegelt sich auch in der In- ternen Kommunikation wider. Die Mitarbeiterzeitschrift „intern“ als digitale Version an- zubieten, hatten deshalb schon einige Mitarbeiter als Idee in der Ideenbörse „Simplify“ eingereicht. Die Idee fand die Redaktion immer gut. Aus strategischen Gründen entschied man sich jedoch immer wieder gegen eine Umsetzung, weil den Machern der wichtige „Mit-nach-Hause-nehm-Effekt" fehlte, der seit Jahrzehnten eine wichtige Daseinsberechtigung für die Printausgaben der Mitarbeiterzeitschriften ist. Denn schließlich soll der Mitarbeiter genügend Zeit haben, um die Artikel in Ruhe lesen zu können. Eine Anforderung, die das Intranet nicht immer erfüllen kann. Denn oft haben die Mitarbeiter nicht ausreichend Zeit, um sich mit der Fülle an Informationen während der Arbeitszeit zu befassen.

Begeisterung durch Emotion
Da sich mit dem iPad neue technische Möglichkeiten ergeben haben, die diesen Wi- derspruch obsolet machen, beschloss die Interne Kommunikation der ING-DiBa, den Mitarbeitern einen Mehrwert zur Printausgabe zu bieten und eine iPad-App zu konzipieren. Die Strategie ist es, neben dem Intranet und den Live-Events auch das Mitarbeitermagazin deutlich dialogorientierter und innovativer aufzustellen. Mit der Digitalisierung verfolgte die Redaktion drei wesentliche Ziele.

Identifikation: Wie bei der Printausgabe können Mitarbeiter die iPad-App außerhalb des Bü- ros nutzen und sich genügend Zeit für die Rezeption nehmen. Weil sich die Mitarbeiter auch außerhalb der Bank mit den Inhalten beschäftigen können, steigt die Identifikation mit dem Unternehmen.

Erlebnis: Die Themen werden durch Videos, Audios und Animationen „anders“ kommuniziert. Der Schwerpunkt jeder Ausgabe wird durch eine animierte Einstiegsseite hervorgehoben und erlebbar gemacht. Von dort aus können Mitarbeiter alle Unterseiten entdecken und den ING-DiBa Spirit erleben.

Dialog: Die iPad-App bietet eine direkte Feedbackfunktion. Dieser „Leserbrief“ kann unmittelbar während der Rezeption genutzt werden. Das unterstützt die Kommunikation eines unverfälschten Meinungsbilds der Leser, das die Redaktion dankend aufnimmt. (...)

Lesen Sie den gesamten Fachbeitrag von Janine Krönung im Newsletter IK im Fokus (3/2011)

Janine Krönung stellt die ING-DiBa-App auf der K2-Tagung Interne Kommunikation am 24. November 2011 in Düsseldorf vor.

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Janine Krönung arbeitet bei der ING-DiBa im Bereich der Internen Kommunikation. Nach ihrem Studium der Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften absolvierte sie ein Volontariat zur Verbraucherjournalistin. Sie arbeitete in Berlin als Fernsehredakteurin für den Rundfunk Berlin Brandenburg sowie als Journalistin und Projektmitarbeiterin für die Stiftung Warentest. 2006 wechselte sie zur ING-DiBa, bei der sie zunächst als Redakteurin tätig war. Seit 2007 ist sie als Chefredakteurin für die Mitarbeiterzeitschrift zuständig. Darüber hinaus betreut sie verschiedene interne Kommunikationsprojekte, begleitet Veränderungsprozesse und beschäftigt sich mit der Krisenkommunikation. Seit 2010 leitet sie den Arbeitskreis Interne Kommunikation der DPRG.

 

 

 

Nur die Champions-League zählt

Fünf Tipps für eine gelungenen MAZ.

Die Mitarbeiterzeitschrift hat journalistischen Gesetzmäßigkeiten zu folgen und diese umzusetzen. Noch zu oft werden in Mitarbeiterzeitschriften die verschiedenen Beiträge unmotiviert hintereinander gestellt, Artikel kaum strukturiert oder immer dieselben Textsorten verwendet. Resultat ist ein spannungsloses Heft mit wenig Leserattraktivität. Professionalität muss daher im Vordergrund stehen. Denn nur in der Champions-League wird man wahrgenommen. In der Flut der all- täglichen Informationsreize bleiben oft nicht mehr als drei bis vier Sekunden, in der ein potenzieller Leser entscheidet, ob er ein Medium in die Hand nimmt oder nicht. Erst der Informations- und Nutzwert machen das Medium für den Leser wertvoll. Informative und verständliche Grafiken sowie die richtige Auswahl der Fotos haben entscheidenden Einfluss auf die Akzeptanz. Die Führung der Mitarbeiterzeitschrift wird nicht dem Bauchgefühl der Projektleitung oder Chefredaktion überlassen, sondern setzt einen strategischen Auftrag im Rahmen der Internen Kommunikation um. Der Leistungsauftrag ist entweder im Rahmen der internen Kommunikationsstrategie oder in einem separaten Dokument festzuhalten. Neben dem schriftlichen Leistungsauftrag trägt das Redaktionsstatut zur Klarheit der Mitarbeiterzeitschrift.

Die fünf Tipps von Dr. Gerhard Vilsmeier finden Sie im Newsletter IK im Fokus (3/2011).

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Dr. Gerhard Vilsmeier studierte Kommunikations- und Zeitungswissenschaften in München und Wien. Schon während der Universitätszeit war er bei der ARD als Redakteur für Hörfunk und Fernsehen – vornehmlich für den Bayerischen Rundfunk - tätig. Ab 1987 arbeitete er bei der Siemens AG u.a. als Referent für AV-Medien, dann als Chefredakteur der Mitarbeiterzeitschrift SiemensWelt, später als Leiter der internen Kommunikation und schließlich als Leiter Marketing & Communications bei Siemens Real Estate. Mit Oktober 2009 leitet er sein eigenes Medienbüro für interne und externe Kommunikation – i&e Communications. In der Deutschen Public Relationsgesellschaft (DPRG) ist er im Vorstand für die Finanzen und die interne Kommunikation zuständig. Auf internationaler Ebene gehört er dem Präsidium der Federation of European Business Communicators Association (FEIEA) an.